Newsticker
Russische Angriffe im Osten bringen die Ukraine in Bedrängnis
  1. Startseite
  2. Mindelheim
  3. Bad Wörishofen: Ermordet in Auschwitz: Stolpersteine erinnern an Wörishofer Nazi-Opfer

Bad Wörishofen
27.01.2022

Ermordet in Auschwitz: Stolpersteine erinnern an Wörishofer Nazi-Opfer

Mit weißen Rosen schmückten Kaplan Jerome Muyunga (von links), Pfarrerin Tatjana Schnütgen und Bürgermeister Stefan Welzel die Stolpersteine im Gehweg vor dem Reisberger-Haus an der Bahnhofstraße.
Foto: Maria Schmid

Plus Bad Wörishofens neue Pfarrerin Tatjana Schnütgen sagt, es reiche nicht, die Stolpersteine nur zu reinigen. Aufflammender Antisemitismus gebe Anlass zur Sorge.

Als am 27. Januar 1945 die sowjetische Armee das Konzentrationslager Auschwitz befreite, befanden sich noch 8500 kranke und erschöpfte Häftlinge im Stammlager und seinen Nebenlagern Birkenau und Monowitz. Von 1940 bis zur Befreiung 1945 starben dort mindestens 1,3 Millionen Menschen. Darunter waren auch die jüdischen Eheleute Emma und Hermann Glasberg aus Bad Wörishofen. Zwei sogenannte Stolpersteine erinnern an sie, verlegt im Gehweg vor dem Reisberger-Haus. Es genüge nicht, die Messingplatten nur zu reinigen, findet Bad Wörishofens neue evangelische Pfarrerin Tatjana Schnütgen. Die Stolpersteine böten Anlass zur Bildung, sei es bei Stadtführungen oder auch im Rahmen eines Schulprojektes.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.