24 Gleichgesinnte aus Tussenhausen haben einen neuen Verein gegründet. Der Verein übernimmt unter anderem die Organisation des historischen Marktrechtfestes, das alle fünf Jahre in Tussenhausen stattfindet. Auch heuer soll vom 18. bis 20. Juli wieder groß gefeiert werden.
Das Marktrecht wurde den Angelbergern im Jahr 1455 verliehen
Der Hintergrund für das Marktrechtfest geht zurück auf das Jahr 1455, als sich Wilhelm von Riedheim, Herr über Angelberg, an Kaiser Friedrich III. wandte, um das Marktrecht für seinen kleinen Ort einzufordern. Seine Bitte fand Gehör und der Kaiser erteilte mit einer Urkunde vom 6. Juni 1455 den Angelbergern das Recht, einen Wochen- sowie einen Jahrmarkt abzuhalten. Dies nehmen die Angelberger nun regelmäßig zum Anlass, an drei Tagen das mittelalterliche Markttreiben wieder aufleben zu lassen.
Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereines gehören die Programmgestaltung während der Festtage und vor allem auch das Zeigen und Erhalten alter Handwerkskunst sowie das Aufführen von Tanz und Gesang. Den Vorstand des Vereines rund um den Vorsitzenden Franz Beggel und Stellvertreter Christian Holzmann bilden Benjamin Salger (Beisitzer), Georg Paul (Schriftführer), Claudia Wenger (Beisitzerin), Florian Graßl (Kassier) und Bernd Linke (Beisitzer). (mz)
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