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  3. Kirchheim: Große Projekte und wenig Kritik bei der Bürgerversammlung in Kirchheim

Kirchheim
21.10.2022

Große Projekte und wenig Kritik bei der Bürgerversammlung in Kirchheim

Strahlend blauer Himmel über Kirchheim: Auch in der Bürgerversammlung zogen keine Wolken auf. Susanne Fischer informierte über die größten Projekte der Marktgemeinde, die viel Geld kosten, in ihren Augen aber eine Investition in einen „total fortschrittlichen Ort“ sind.
Foto: ulla.gutmann@mail.de

Kirchheim hat sich viel vorgenommen: Adler, Kindergarten, Wohngebiet und mehr. Bürgermeisterin Susanne Fischer informierte über den aktuellen Stand der größten Projekte.

Obwohl Kirchheim gerade viel Geld in mehrere große Projekte investiert, ist es bei der Bürgerversammlung sehr ruhig geblieben. Viele verschiedene Themen und Anregungen, aber keine großen Streitpunkte gab es vonseiten der rund 50 anwesenden Bürgerinnen und Bürger.

Alois Loracher etwa regte an, zu prüfen, wo man Photovoltaik anbringen könnte, Stefanie von Valta schlug vor, unter der Woche nachts die Straßenbeleuchtung in Seitenstraßen einzusparen, Gabriele Mitteneder wünschte sich mehr Beleuchtung in der Verlängerung Kapellenstraße/Sportpark und Othniel Leitner erkundigte sich nach einer PV-Anlage auf der Schule.

Kirchheims Bürgermeisterin Susanne Fischer informierte über die zahlreichen Projekte des Marktes.
Foto: Melanie Lippl

Weitere Themen waren unter anderem der Wertstoffhof, die Tempokontrolle in Spöck und das Notstromaggregat für Wasser und Abwasser. Das Nieblinghaus, so Bürgermeisterin Susanne Fischer auf Nachfrage, werde nun ausgeräumt und kommt in das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) rein, vielleicht finde man in diesem Rahmen eine Nutzungsmöglichkeit. „Aber wir können nicht 20 Projekte auf einmal anpacken“, sagte sie.

Die Bürgermeisterin und ihr Team sind auch so gut beschäftigt – Adler-Umbau, Kindergarten-Neubau und Schulsanierung sind nur drei der wichtigsten Themen, auf die Susanne Fischer in ihrem Überblick einging. Zunächst ließ sie jedoch ihrem Kämmerer und Geschäftsstellenleiter Dominik Leder den Vortritt, der in seinem 45-minütigen Vortrag jede Menge Zahlen aus dem Haushalt präsentierte.

Kämmerer Dominik Leder informierte die Zuhörerinnen und Zuhörer über die Finanzen Kirchheims.
Foto: Melanie Lippl

Kirchheims größte Projekte und ihr aktueller Stand

Auch wenn viel Geld in die aktuellen Projekte fließt, so sieht Bürgermeisterin Susanne Fischer die Sache dennoch positiv: „Wir investieren in die Zukunft“, sagte sie, „in einen total fortschrittlichen Ort“. Ein Überblick über die größten Projekte und ihren Stand:

Bürger- und Kulturzentrum „Adler“: Gerade wird das Dach eingedeckt, die Baumeisterarbeiten im Altbau haben begonnen. Nach der Unterfangung soll 2023 der Aushub für den Anbau starten. Die Fertigstellung verschiebt sich von Mai auf August 2024, weil es zusätzliche Arbeiten am Dachstuhl gab. Die kalkulierten Kosten liegen derzeit bei 6,8 Millionen Euro (ohne Finanzierungskosten). Dafür gibt es 3,6 Millionen Euro Förderung – weshalb dem Markt am Ende ein Anteil (mit Finanzierungskosten) von 3,78 Millionen bleibt.

Derzeit wird vor allem am Dach des Adlers gebaut. Der Dachstuhl war in einem besseren Zustand als ursprünglich erwartet, erklärt Bürgermeisterin Susanne Fischer.
Foto: Melanie Lippl

ISEK: Nach Online-Befragungen und einem Spaziergang soll es am Dienstag, 22. November, einen offenen Bürgerworkshop geben. Die Kosten für das ISEK, das für die Adler-Sanierung nötig war, belaufen sich auf 70.000 Euro, es wird zu 60 Prozent gefördert.

Kinderbetreuung: 110 Kinder besuchen eine Krippe oder einen Kindergarten in Kirchheim oder Derndorf. Nach dem Neubau von St. Nepomuk in Kirchheim werden es 174 Plätze sein. Der neue Kindergarten soll im September 2024 fertig sein. Er kostet voraussichtlich 4,8 Millionen Euro; weil es keine Zuschüsse gibt, bleibt dem Markt ein Betrag von rund 3,4 Millionen Euro.

Schulanbau: Circa 200 Kinder und Jugendliche besuchen die Grund- und Mittelschule. Bis zum Schuljahr 2026/27 sollen es Prognosen zufolge 250 sein. Der Anbau der Schule soll saniert werden, aufgrund des vom Freistaat vorgegebenen Raumprogramms muss zudem eine Aula angebaut werden. Die Pläne wurden vom Schulverband einstimmig verabschiedet und gehen nun an die Regierung von Schwaben. Die Sanierung soll rund 3,65 Millionen Euro kosten, der Anbau 3,4 Millionen. Da es 1,5 Millionen Förderung und eine halbe Million an Rücklagen gibt, bleiben rund fünf Millionen Euro, die sich auf Kirchheim (2,8 Millionen), Eppishausen (2,1 Millionen) und Salgen (80.000 Euro) aufteilen.

Renazé-Ring: Für die Planung des Baugebiets mit rund 3,5 Hektar Grundfläche hat die Gemeinde im Mai das Ingenieurbüro gewechselt, weil man sich nicht gut betreut gefühlt habe, so Fischer. Sie rechnet mit der Erschließung und Grundstücksvergabe im kommenden Jahr. Es gibt 29 Bauplätze für Einzel- und Doppelhäuser, zudem können im Gebiet Häusergruppen und Mehrfamilienhäuser entstehen. Frühester Baubeginn auf den Grundstücken sei Frühjahr 2024.

Gewerbegebiet: Die Pläne für das vier Hektar große Gewerbegebiet bei der Firma Holzheu sind in die dritte Auslegung gegangen. Für die jüngste Auflage des Wasserwirtschaftsamts habe man eine Lösung gefunden, sodass die vierte Auslegung über den Jahreswechsel starten kann, so Fischer.

Straßenbau: Mehrere Maßnahmen sind geplant, „gehen aber nicht von heute auf morgen“, sagte Fischer: etwa die Maßnahme bei Starkregen in Hasberg, Hochwasserschutz um die Bushaltestelle in Tiefenried und der Kanal in der Bahnhofstraße in Kirchheim.

Breitband: Der Ausbau der Haushalte unter 30 MBit ist abgeschlossen, aktuell läuft die bayerische Gigabitrichtlinie. Grundsätzlich förderfähig ist, wer keine 100 MBit hat. Die europäische Ausschreibung werde vorbereitet – es dauert aber rund fünf Jahre, bis das schnelle Internet wirklich bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt. Die Kosten belaufen sich auf sechs Millionen, von denen der Markt 735.000 Euro trägt.

Durch unterschiedlich farbige Leerrohre werden bei Arbeiten Glasfaserkabel zu Hausanschlüssen eingeblasen. (Archivbild)
Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild, dpa

Energie: Für den „Adler“ ist die Wärmeversorgung durch das Haus Fugger gesichert. Für weitere Bereiche gibt es einen anderen Kandidaten, der gerade ein Konzept für Nahwärme erarbeitet. „Wir sind als Markt sehr daran interessiert“, so Fischer, allerdings sei man nicht federführend. Bislang drei Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen gebe es im Markt, weitere sind offenbar geplant. Deshalb will der Marktrat einen Kriterienkatalog erarbeiten, wo und in welcher Größe sie Sinn machen, ohne der Landwirtschaft oder dem Ortsbild zu schaden.

St.-Anna-Kapelle: Die markteigene Kapelle muss saniert werden. Für Arbeiten, die das Nötigste abdecken, sind 153.000 Euro kalkuliert.

Die St.-Anna-Kapelle in Spöck muss saniert werden.
Foto: Unfried
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