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In Türkheim machen Kuscheltiere als stilles Mahnmal auf Eltern-Kind-Entfremdung aufmerksam

Türkheim

Kuscheltiere in Türkheim als erschütterndes Mahnmal: Immer mehr Kinder brechen Kontakt zu Eltern ab

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    Mit verwaisten Kuscheltieren auf der Bank beim Türkheimer Marienbrunnen macht die Unterallgäuer Selbsthilfegruppe "Entfremdete Eltern" auf ein Phänomen aufmerksam, das gar nicht so selten ist.
    Mit verwaisten Kuscheltieren auf der Bank beim Türkheimer Marienbrunnen macht die Unterallgäuer Selbsthilfegruppe "Entfremdete Eltern" auf ein Phänomen aufmerksam, das gar nicht so selten ist. Foto: Selbsthilfegruppe "Entfremdete Eltern"

    „Nanu, was ist denn das?“, wird sich vielleicht der eine oder andere Passant beim Blick auf die Bank am Türkheimer Marienbrunnen ein wenig verwundert gefragt haben. Denn dort saßen zuletzt zehn verwaiste Kuscheltiere. Sie tragen Schilder mit Aufschriften wie „Ich vermisse dich“, „Du fehlst“ und „Ich bin Mutter und warte auf meine zwei Töchter“. Die Installation hat einen ernsten Hintergrund: Die Kuscheltiere sind ein stilles Mahnmal. Sie stehen für die verwaisten Kinderzimmer, zurückgelassen von Kindern, die nach der Trennung ihrer Eltern den Kontakt zu einem Elternteil abgebrochen haben, meist ohne Vorwarnung, von heute auf morgen. Die Zahl der Betroffenen steigt – auch im Unterallgäu.

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