Oberrieden
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Artikel zu "Oberrieden"

Trotz aller Turbulenzen in diesem Jahr überzeugten die Musiker in Oberrieden beim Jahreskonzert mit ihrer musikalischen Leistung. Unter Stabführung ihres neuen Dirigenten Volker Dubowy boten sie ein abwechslungsreiches Programm. Fotos: sid
Lokales (Mindelheim)

Gelungener Einstand

Es sei ein turbulentes Jahr für den Musikverein Oberrieden gewesen, sagte Andreas Schuster, Präsident des Bezirks 10 Mindelheim vom Allgäu Schwäbischen Musikbund. Er war zum traditionellen Jahreskonzert am ersten Weihnachtsfeiertag in die Sporthalle Oberrieden gekommen, um langjährige Mitglieder zu ehren. Er sagte: "Es gab schon länger atmosphärische Störungen. Dirigent Leo Fischer hat in fünfzehn Jahren diese Kapelle aufgebaut. Aber er wollte immer mehr. Die Musiker mussten das leisten. Dazu waren sie nicht mehr bereit." Leo Fischer habe in ihren Augen zuviel verlangt. Letztendlich jedoch sei er es gewesen, der die Musikkapelle bei den Wertungsspielen über viele Jahre hinweg zu einer Leistung von 90 Punkten geführt habe. "Danke, Leo Fischer!" Die Musikkapelle und die zahlreichen Gäste im Saal applaudierten heftig.

Lokales (Mindelheim)

Polizisten als Cowboys: Rodeo in Oberrieden

Ein Jungrind hat am Wochenende ein ganzes Dorf auf Trab gehalten. In Oberrieden war das Tier ausgebüxt und ging auf Passanten los. Die alarmierten Polizisten versuchten sich erfolglos als Cowboys bis ein Tierarzt sein Betäubungsgewehr anlegte und schoss. Das Rind war vom Betäubungsschuss jedoch nicht sehr beeindruckt, sondern sprang davon und versteckte sich. Trotz intensiver Suche blieb es verschwunden. Erst am Sonntag tauchte es wieder auf und die "Cowboys in Grün" traten wieder auf den Plan. Nach vierstündiger Hatz kreuz und quer durchs Dorf gab es wieder einen Betäubungsschuss und wieder galoppierte die Kuh davon. Die Polizei brauchte Hilfe und so bat man nach der Sonntagspredigt kurzerhand die Kirchengemeinde um Mithilfe. Das Rind wurde schließlich am Ortsrand entdeckt und musste von der Polizei erschossen werden.

Landrat Hans-Joachim Weirather zeichnet Oskar und Viktoria Schalk mit der Bundesverdienstmedaille aus. Foto: Dodel
Lokales (Mindelheim)

Ein gelebtes Zeichen der Menschlichkeit

Oskar und Viktoria Schalk sind bescheidene Leute. Deshalb wäre es ihnen am liebsten gewesen, wenn die Öffentlichkeit gar nichts von ihrem unermüdlichen Einsatz erfahren hätte. 30 Jahre haben die beiden im Stillen gewirkt und dabei hätte es ihrer Meinung nach ruhig auch bleiben können. Die Cousine des Mannes, den das Ehepaar 30 Jahre lang ehrenamtlich betreut hat, sah das aber anders. Sie hat die beiden für die Bundesverdienstmedaille vorgeschlagen, mit der sie nun ausgezeichnet wurden.

Naturnah, aber langweilig ist es in Oberrieden trotzdem nicht. "Die Welt ist hier noch in Ordnung", sagt Annemarie Schmid. Fotos: hofse
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"Die Menschen sind sich hier näher"

Geredet wird immer und überall, ist sich Annemarie Schmid aus Oberrieden sicher. Auch wenn sich das Dorf, besser, das Dörfliche, "doch etwas gewandelt hat", sagt die 55-Jährige, "ein bisschen Tratsch schadet nie." In Oberrieden ist aber nicht nur deshalb die Welt noch in Ordnung. Hier lebt Annemarie Schmid umgeben von ihrer Familie. Ein Sohn wohnt ihr gegenüber, der andere sogar im selben Haus. So ist es ihr auch möglich, ihre beiden Enkeltöchter beinahe jeden Tag zu sehen. "Ich liebe es, Oma zu sein und habe die Mädchen gerne bei mir", sagt Annemarie Schmid. "Es ist eine besondere Beziehung zwischen Oma und Enkelkindern."

Wer nicht raucht, hat die Hände frei zum Klatschen. Auch in der rauchfreien Festhalle in Oberrieden war die Stimmung bestens. Fotos: Stegen
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Die Hände frei zum Applaudieren

"Keine Regel ohne Ausnahme", das war die bisher verbreitete Überzeugung auch beim Rauchverbot. Wo aber hört die Ausnahme auf: beim Festzelt vielleicht? Eine fast schon philosophische Frage, die sich nur mit einem Volksentscheid klären ließ.

Die Hauptverantwortlichen für den neuen Damm freuten sich, dass die Schutzmaßnahme in Oberrieden auf den Weg gebracht wurde. Von links: Stefan Steinbacher (planender Ingenieur), Karl Schindele (Leiter Wasserwirtschaftsamt), Franz Steinbacher (planender Ingenieur), Bürgermeister Georg Leinsle, Staatssekretär Franz Pschierer, Landrat Hans-Joachim Weirather, Kämmerer Josef Kienle und 2. Bürgermeister Anton Herz. Foto: Sebastian Hofmann
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Adäquates Wetter

Der Himmel war finster, Dauerregen angesagt. "Das ist adäquates Wetter", sagte Oberriedens Bürgermeister Georg Leinsle. Vor sich hatte er Kollegen des Gemeinderates, Karl Schindele, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten, Landrat Hans-Joachim Weirather und Finanzstaatssekretär Franz Pschierer versammelt. Die Gruppe hatte sich zum Spatenstich in der Hohenreuter Straße, südwestlich vom Dorfkern, versammelt. Dort entsteht jetzt ein Hochwasserschutzdamm, der Oberrieden in Zukunft vor den Wassermassen einer Jahrhundertflut bewahren soll.

Lokales (Mindelheim)

oberrieden

Ein angetrunkener Autofahrer hat am vergangenen Donnerstag mit seinem Wagen den Kindergartenzaun in Oberrieden beschädigt. Laut Polizei kam das Auto des 20-jährigen Unterallgäuers gegen 20 Uhr von der Fahrbahn ab. Der Fahrer sei nicht nur alkoholisiert, sondern auch zu schnell unterwegs gewesen. Der Wagen erfasste etwa 30 Meter des Zauns und einen Baum.