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Jugendfußball

30.07.2018

Allgäuer stimmen über Aufstiegsregel ab

Änderung im Unterallgäuer Jugendfußball: Karl Haag (links) hört auf, dafür kommt Michael Langen (rechts). Den ebenfalls neuen Kreisjugendleiter Hermann Wißmiller (Mitte) freut‘s.
Bild: Archivfoto: Axel Schmidt

Jugendspielleiter Karl Haag verabschiedet sich bei der Spielgruppentagung.

Ganz im Zeichen des Abschieds von Karl Haag stand die Junioren-Spielgruppentagung in Herbishofen. Nach zwölf Jahren als Spielleiter im Jugendkreis Süd stellte der 62-jährige Steinheimer sein Amt zur Verfügung. „Charly“ Haags Nachfolger ist Michael Langen (60) aus Ketttershausen. 61 von insgesamt 63 Delegierten waren zur Tagung erschienen. Haags Kollege Horst Gerstenbrand sowie Kreisjugendleiter Hermann Wißmiller verabschiedeten ihn mit den Worten: „Du warst immer sehr gradlinig und hast immer deine Meinung klar vertreten.“

Haag meinte in seinem Rückblick auf die vergangene Saison, es habe wenig Probleme gegeben. Lediglich zweimal habe das Sportgericht wegen des Nichtantretens von Mannschaften einschreiten müssen. Unverständlich sei gewesen, dass Spieler eingesetzt worden seien, die nicht spielberechtigt waren. Als sich Kreisjugendleiter Wißmiller zu Wort meldete, ging es um die Zukunft des Jugendfußballs im Kreis Allgäu. Insbesondere um die Aufstiegsfrage zur Kreisliga bei den A- und B-Junioren. Hierzu sollten sich die anwesenden Vereine für eine von drei Möglichkeiten entscheiden und schriftlich abstimmen. Die Unterallgäuer Stimmen will man nun mit den Ergebnissen aus dem Ost- und Oberallgäu vermengen, eine Entscheidung über diese Frage zur Aufstiegsregelung soll dann bis Herbst fallen, wie der Spielleiter für den Raum Mindelheim, Horst Gerstenbrand, der MZ auf Anfrage sagte. Im Kern geht es darum, dass es für den direkten Unterbau der A- und B-Jugend-Kreisligen zu wenige Mannschaften für Kreisklassen gibt. Bisher wird die Spielrunde aufgeteilt: in eine Qualifikationsrunde bis Winter, dann in eine Aufstiegsrunde für die stärksten Teams und die sogenannten Meisterrunden (bis Frühjahr). Allerdings stößt die aktuelle Form nicht bei allen auf Zustimmung.

Schiedsrichter-Obmann Klaus Theil erinnerte daran, dass einem Schiedsrichter vom Verein ein Laptop zur Verfügung gestellt werden müsse, um den Spielbericht nach einer Partie erstellen zu können. Auch müsse ein Betreuer zur Stelle sein, wenn es um die Abrechnung der Spesen für den Unparteiischen gehe.

Andreas Klein vom Sportgericht aus Augsburg verzeichnete rückläufige Sportgerichtsfälle. Rote Karten wegen Tätlichkeit oder Schiedsrichterbeleidigung seien zwar noch an der Tagesordnung, Entgleisungen von Trainern und Zuschauern am Spielfeldrand seien jedoch weniger geworden.

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