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Fußball

22.05.2019

Amberg/Wiedergeltingen vor dem nächsten Endspiel

Auf Torjäger Lukas Zink (rechts) ruhen die Hoffnungen der SG Amberg/Wiedergeltingen im anstehenden Relegationsspiel.
Bild: Andreas Lenuweit

Der Kreisligist spielt am Mittwoch um den Klassenerhalt. Wegen der Regenfälle wurde das Relegationsspiel zwischen Kammlach und Sonthofen abgesagt.

Gestern Mittag fiel die Entscheidung: Das für gestern Abend angesetzte Relegationsspiel zwischen dem TSV Kammlach und dem 1. FC Sonthofen 2 in Haldenwang wurde abgesagt. Durch die anhaltenden Regenfälle sei der Platz nicht bespielbar gewesen. „Der Platz ist übersät mit Pfützen. An ein reguläres Spiel ist nicht zu denken“, teilte Kreisspielleiter Elmar Rimmel unserer Zeitung mit. Ein Nachholtermin stehe auch schon fest. Man wolle es am Donnerstag, 23. Mai, an gleicher Stätte noch einmal probieren. Anstoß ist um 18.15 Uhr.

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Amberger kennen sich aus mit Relegationsspielen

Während dann der TSV Kammlach in die erste Relegationsrunde um den möglichen Aufstieg in die Bezirksliga startet, muss die SG Amberg/Wiedergeltingen heute Abend in das Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt in der Kreisliga Mitte gehen. In Untrasried wird um 18.30 Uhr das Relegationsspiel gegen den TSV Pfronten angepfiffen. Nach der 0:3-Niederlage am letzten Spieltag der Saison in Mindelheim war klar, dass die SG Amberg/Wiedergeltingen in die Relegation muss, um den Abstieg aus der Kreisliga Mitte noch zu verhindern. Es kommt nun am heutigen Mittwoch zum Duell der Tabellenzwölften der beiden Allgäuer Kreisligen Süd und Mitte. Der Sieger aus diesem Spiel hat den Klassenerhalt sicher, der Verlierer steigt in die Kreisklasse ab.

Was der SG Amberg/Wiedergeltingen vor diesem Spiel Mut machen sollte, ist die Tatsache, dass es nicht das erste Entscheidungsspiel ist, das die Mannschaft von Trainer Hans Sedlmeir in jüngster Vergangenheit absolvieren muss. Schon den Aufstieg in die Kreisliga vor zwei Jahren machten die Amberger damals in der Relegation klar. Gegen den TSV Dietmannsried setzten sich die Amberger damals mit 2:1 nach Verlängerung durch.

Amberg/Wiedergeltingen vor dem nächsten Endspiel

Torhüter gesperrt, Torjäger fraglich

Trainer Hans Sedlmeir saß damals noch nicht auf der Trainerbank, dafür ist dieses Erlebnis noch bei vielen Spielern im Kopf. „Unser Kapitän Manu Müller hat gleich nach dem Mindelheim-Spiel in der Kabine gesagt, dass uns die Relegation doch liegt“, sagt Sedlmeir. Allerdings hat er vor dem Duell mit dem TSV Pfronten mit argen Personalproblemen zu kämpfen: Torhüter Leonard Zink ist nach seiner Roten Karte in Mindelheim gesperrt. Wer für ihn zwischen den Pfosten stehen wird, sei noch nicht klar, so Sedlmeir. Außerdem stehe hinter Routinier Hannes Menhofer und Torjäger Lukas Zink jeweils ein Fragezeichen. Beide sind angeschlagen, ob sie mitwirken können, entscheide sich erst vor dem Anpfiff.

Über den Gegner hat sich Sedlmeir durch einen bekannten Trainer informiert. „Es ist eine typische Allgäuer Mannschaft: Die geben 90 Minuten Gas“, sagt er. Außerdem dürften die Pfrontener mit etwas mehr Selbstvertrauen in das Spiel gehen: Denn im Vergleich zur SG Amberg/Wiedergeltingen, der im neuen Jahr nur ein Punktspielsieg gelang, hätte sich Pfronten durch einen Schlussspurt unter anderem mit einem Sieg beim Vizemeister TSV Betzigau beinahe noch gerettet. Letztlich war die Aufholjagd jedoch erfolglos: Der direkte Vergleich mit dem punktgleichen Aufsteiger TSV Altusried (0:2, 0:2) gab den Ausschlag, dass Pfronten in die Relegation muss.

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