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Fußball

27.04.2019

Amberg geht spärlich besetzt in den Abstiegskampf

Hans Sedlmair (rechts), Trainer der SG Amberg/Wiedergeltingen, ist derzeit nicht zu beneiden. Er geht mit großen Verletzungssorgen in den Abstiegskampf der Kreisliga Mitte. Am Sonntag geht es gegen den TSV Ottobeuren.
Bild: Robert Prestele

Die SG Amberg/Wiedergeltingen trifft am Sonntag auf den TSV Ottobeuren. Der Blick richtet sich jedoch auf die folgenden Spiele. In der Kreisklasse sorgen Derbys für Brisanz.

Ob es Schützenhilfe für den TSV Kammlach aus Amberg gibt? Trotzt die SG Amberg/Wiedergeltingen dem Tabellenzweiten der Kreisliga Mitte, dem TSV Ottobeuren, am Sonntag (17 Uhr) einen Punkt ab, dann könnte das – im Fall eines Kammlacher Derbysieges gegen Mindelheim eine kleine Vorentscheidung im Titelkampf bedeuten.

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Kreisliga Mitte

Doch Hans Sedlmair, Trainer der SG Amberg/Wiedergeltingen, ist eher skeptisch, dass seine Mannschaft gegen Ottobeuren punktet – obwohl Ottobeuren derzeit schwächelt. „Derzeit kommt mir kein Gegner gelegen. Wir haben so viele Verletzte. Ich bin froh, wenn ich am Sonntag elf Mann auf dem Platz stehen habe“, sagt er und stellt klar, dass er gegen Ottobeuren keine Experimente wagen wird. „Ich werde keine angeschlagenen Spieler einsetzen. Die drei folgenden Spiele sind da wichtiger“, sagt Sedlmair. In den letzten drei Saisonspielen nämlich bekommt es seine Mannschaft mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu tun: SV Ungerhausen, FSV Dirlewang, TSV Mindelheim. „Wir brauchen aus den letzten vier Spielen wohl sechs Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen“, rechnet Sedlmair vor. Ob am Sonntag wenigstens ein Punkt dazukommt? „Wir haben zumindest nichts zu verlieren“, sagt der SG-Trainer. Ebenfalls nichts mehr zu verlieren hat der FSV Dirlewang, der seit vergangener Woche als erster Absteiger feststeht. Nun geht es für den FSV darum, sich ordentlich zu verabschieden. Am Samstag gastiert man beim FC Buchloe – dem Tabellenvorletzten.

Kreisklasse Allgäu 2

Mit großen Schritten marschiert der SV Oberegg in Richtung Meisterschaft und Aufstieg. Am kommenden Mittwoch, 1. Mai, steht dann auch noch das Kreispokalfinale an. Doublesieger SVO? „Hört sich gut an“, sagt Trainer Thomas Hartmann. Seine Mannschaft hat in diesem Fußballjahr noch keinen Punkt abgegeben. Das soll auch am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Mittelneufnach so bleiben, auch wenn Hartmann warnt. „Mit dem neuen Trainer will Mittelneufnach alles für den Klassenerhalt tun“, sagt Hartmann. In der Winterpause löste Dominic Böck (kam vom SC Eppishausen) in Mittelneufnach Johannes Georgs ab. „Wenn wir an die letzten Leistungen anknüpfen, dann sollte der Heimsieg aber drin sein“, sagt Hartmann.

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Verfolger TSV Kirchheim bekommt es mit dem TV Sontheim (6.) zu tun und will dabei vor allem den zweiten Platz absichern. Für Brisanz sorgen drei Derbys: Der TSV Markt Wald (12.) empfängt den TSV Zaisertshofen (7.) und will mit einem Heimsieg den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schaffen. In Türkheim (8.) ist der FC Bad Wörishofen (5.) zu Gast und die SpVgg Baisweil-Lauchdorf (3.) kann das Schlusslicht SV Eggenthal mit einem Heimsieg im Prinzip in die A-Klasse schießen. Zwar hätten die Eggenthaler rechnerisch immer noch die Chance auf den Ligaverbleib, doch angesichts der verheerenden Serie von neun Niederlagen in Folge scheint das ausgeschlossen.

A-Klasse Allgäu 2

Gelingt dem TSV Ettringen der zweite Saisonsieg in Folge? Die Chancen gegen das neue Schlusslicht, den TV Sontheim 2, stehen nicht schlecht. Ob der Abstiegskampf dann wieder an Spannung gewinnt, hängt vom FC Rammingen (12.) ab. Gewinnt die Mannschaft von Trainer Thomas Rummelsberger gegen den FC 98 Auerbach/Stetten (4.), dann bleibt der Acht-Punkte-Abstand bestehen. An der Tabellenspitze kommt es zum Fernduell zwischen dem SC Eppishausen (in Pfaffenhausen) und Türkiyemspor Mindelheim (in Türkheim).

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