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Frauenfußball

13.09.2019

Auf den letzten Drücker stellt Türkheim ein Team

Der SV Salamander Türkheim (gelb-blaue Trikots) stand kurz vor dem Aus, weil die geplante Spielgemeinschaft mit der SpVgg Langenneufnach platzte.
Bild: jup

Kurzzeitig standen die Türkheimerinnen vor dem Aus. Doch nun bestreitet die Mannschaft von Trainer Josef Alletsee am Samstag ihren Saisonauftakt bei einem Aufsteiger.

Dass die Türkheimerinnen an diesem Wochenende wieder um Punkte spielen würden, hätte vor zwei Monaten im SVS-Lager wohl keiner gedacht. Nachdem Langenneufnach die vereinbarte Spielgemeinschaft einen Tag vor Meldeschluss per WhatsApp-Absage wieder platzen ließ, stand die Türkheimer Mannschaft zunächst vor dem Aus.

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Doch mit viel Engagement und noch mehr Überredungskunst gelang es letztlich, noch einen spielfähigen Kader für die anstehende Bezirksligasaison zusammenzustellen. 16 Spielerinnen umfasst dieser nun, wobei Mandy Fenzl und Laura Weckerle berufs- bzw. studienbedingt nur sporadisch am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können.

Gleich zu Beginn der Vorbereitung fällt eine Spielerin aus

Mit Lisa Racaj fällt eine Akteurin bereits seit der zweiten Trainingswoche verletzt aus. Dennoch zeigt sich Trainer Josef Alletsee mit der Vorbereitung zufrieden. Aufgrund der langen Ungewissheit konnte zwar lediglich gegen den BOL-Aufsteiger aus Loppenhausen (3:3) gegen ein höherklassiges Team getestet werden, doch die restlichen Partien wurden alle klar und deutlich gewonnen.

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Der Nimbus der Ungeschlagenheit soll auch nach dem Saisonauftakt noch gelten. Dabei wartet auf die Salamander-Elf mit dem Liganeuling aus Blonhofen auf dem Papier eine leichte Aufgabe. Doch Alletsee warnt sein Team: „Wir kennen Blonhofen überhaupt nicht, zum Auftakt gegen einen unbekannten Gegner zu spielen ist immer schwer. Dazu kommen das Selbstvertrauen und die Euphorie nach dem Aufstieg für die Gastgeberinnen.“ Dennoch plant er fest drei Punkte ein, denn verstecken muss sich der SVS Türkheim in der Bezirksliga Süd nicht.

Ganz oben sehen sich die Türkheimerinnen nicht

Nur knapp verpasste man im Vorjahr den dritten Tabellenplatz in der Endabrechnung. So will man in dieser Spielzeit trotz kleinem Kader und den suboptimalen Voraussetzungen auch wieder vorne mitspielen, um im kommenden Jahr im Rahmen der 100-Jahr-Feier des Sportvereins, das 40-jährige Bestehen der Türkheimer Damenmannschaft nachzufeiern. Einen Platz ganz oben rechnet man sich nicht aus, dafür sieht man in Türkheim die SG Dietmannsried in der Favoritenrolle.

Gegen die Allgäuerinnen lieferte sich das Alletsee/Dreer-Team die engsten Duelle, denn die SG präsentierte sich spielerisch und taktisch am besten ausgebildet und verfügt wohl über den ausgeglichensten Kader der Liga.

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