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Tischtennis

17.04.2019

Bad Wörishofen muss in die Relegation

Die Tischtennisfreunde Bad Wörishofen um Karl Deeg (rechts) und Dieter Gerhardinger (links) wollen in der Relegation den Abstieg verhindern.

Die Tischtennis-Freunde müssen genau wie die Bezirksliga-Mannschaft des TTSC Warmisried nachsitzen, um den Abstieg noch zu vermeiden

Die Tischtennis-Saison ist seit dem vergangenen Wochenende für die meisten beendet. Um den Abstieg zu vermeiden, müssen die Tischtennisfreunde Bad Wörishofen in der Landesliga aber nachsitzen – genau wie der TTSC Warmisried II in der Bezirksliga. Einen eher entspannten Ausklang erlebten dagegen die Damen des TTC Hasberg.

TTF Bad Wörishofen

Die Tischtennisfreunde Bad Wörishofen haben den direkten Klassenerhalt durch eine 7:9-Niederlage gegen den TV Waal verpasst. Dadurch müssen sie in die Relegation und gegen die SG Dösingen und den TV Dillingen II antreten. Die Spiele finden am Samstag, 27. April, in der Schulturnhalle 1 in Bad Wörishofen statt.

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Vier Stunden dauerte die Begegnung gegen Waal und am Ende stand eine ernüchternde 7:9 Niederlage zu Buche. Vor allem am Doppel haperte es, denn keine der vier Begegnungen konnten die Tischtennisfreunde hier für sich entscheiden. Dass in den Spitzenbegegnungen der sonst so zuverlässige Xaver Eschenlohr leer ausging, kommt selten vor. Dass dafür aber ausgerechnet Rudolf Grund in die Bresche sprang und beide Spiele gegen Christian Schirmer und Daniel Neumann gewann, deutet darauf hin, dass der Routinier wieder zu seiner Normalform zurück gefunden hat.

Doch in der Schlussphase schwächelte der ansonsten im mittleren Paarkreuz in der Rückrunde groß aufspielende Horst Müller und verlor beide Spiele. Wenigstens konnte hier Karl Deeg gegen Herbert Fabisch gewinnen. Das hintere Paarkreuz mit Hermann Kees und Dieter Gerhardinger war diesmal der überragende Mannschaftsteil, denn beide bezwangen sowohl Helmut Heim als auch Josef Geiger – so stand es zwischenzeitlich 7:8. Da jedoch das Schlussdoppel in fünf Sätzen von Eschenlohr/Deeg gegen Schirmer/Fabisch verloren wurde, war die bittere 7:9-Niederlage endgültig besiegelt.

Ein einziger, zusätzlicher Punktgewinn in der Rückrunde, der mehrfach möglich war, hätte schon für den ersehnten Klassenerhalt gereicht. So stehen die TTF Bad Wörishofen aber auf dem achten Tabellenplatz und können nur noch über die Relegation den Abstieg verhindern. (er)

TTSC Warmisried

Die Zweitvertretung des TTSC muss ebenfalls in der Relegation um den Verbleib in der Bezirksliga kämpfen. Im letzten Saisonspiel gegen den TSV Stötten unterlagen die Warmisrieder mit 7:9. Vor allem in den Doppel-Partien hatte der TTSC das Nachsehen, verlor alle drei Partien und lag so früh deutlich zurück. Nach einem zwischenzeitlichen 5:1-Rückstand kämpfte sich das Team mit Einzel-Siegen von Helmut Jakob, Florian Bischlager, Marion Fackler und Thomas Lutz zwar noch einmal heran – für die erhofften Punkte reichte es aber nicht mehr. (kmax)

TTC Hasberg

Die bereits geretteten Damen des TTC Hasberg hatten am letzten Spieltag der Bezirksoberliga Schwaben Süd eine knifflige Auswärtsaufgabe zu bewältigen. Der TSV Trunkelsberg hätte durch einen Sieg gegen die TTC-Damen den Klassenerhalt noch sichern können.

Mit einer Punkteteilung ging es aus den Doppeln, wo Maria Berger und Heidrun Bisle gegen das Spitzendoppel Groß/Roth einen 0:2-Satzrückstand noch in einen Sieg umwandelten. Nach zwei Niederlagen im vorderen Paarkreuz und zwei Siegen „hinten“ stand das Spiel beim Stand von 3:3 auf des Messers Schneide. Aber in der Folge gelang es keiner Mannschaft, einen entscheidenden Vorsprung herauszuholen. Beim Stand von 7:6 für Trunkelsberg lag es an Maria Berger, wie das Match und damit die Saison enden sollte. Sie gewann souverän mit 3:0 – Endstand: 7:7.

Der Punktgewinn brachte dem Team nicht mehr den angestrebten fünften Tabellenplatz, doch geht es mit deutlichem Vorsprung auf die Abstiegsplätze als Siebter über die Ziellinie.„Hinter uns liegt eine aufregende Saison in einer starken Liga, die uns Höhen und Tiefen gebracht hat“, erklärte Heidrun Bisle. Sie hat auch mit starken 26:16 die beste Bilanz der Damen vorzuweisen. „Jetzt geht es erst einmal in die Sommerpause. Dann greifen wir wieder richtig an“, sagte Spielführerin Denise Schultheiß. (bha)

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