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Frauenfußball

11.04.2015

Das Warten hat ein Ende

Mit einer Woche Verspätung startet der SV Salamander Türkheim in die Rückrunde der Bezirksoberliga.
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Mit einer Woche Verspätung startet der SV Salamander Türkheim in die Rückrunde der Bezirksoberliga.
Bild: Julia Prestele

Mit Verspätung startet der SV Salamander Türkheim in die Rückrunde der Bezirksoberliga – und mit verändertem Gesicht.

Tabellenplatz eins bis vier gab SVS-Trainer Robert Dreer im Sommer als Saisonziel aus und seine Mannschaft nahm ihn zunächst beim Wort. Nach drei Siegen zum Saisonstart und einem Torverhältnis von 15:3 thronte man an der Tabellenspitze. Der eine oder andere träumte schon vom Durchmarsch und der Rückkehr in die Landesliga. Aber dann kam der Einbruch.

Vor allem personell wurde das Team arg gebeutelt. Mit Alexandra Marazek, Nadine Eberle und Sophia Meichelböck mussten gleich drei Langzeitverletzte kompensiert werden. Da auch Caroline Röder berufsbedingt passen musste und sich Lisa Racaj sowie Marina Waltenberger dem SV Hurlach anschlossen, wurden die drei Jugendspielerinnen Magdalena Hankl, Katrin Mayr und Marlene Wenninger, die bereits in der Vorbereitung reinschnuppern durften, zum festen Bestandteil des Teams und machten ihre Sache hervorragend. Zum Ende fingen sich die Salamander-Frauen wieder und konnten nochmals punkten. Durch zwei Remis gegen die beiden Spitzenteams aus Augsburg und Wehringen verpassten es die Türkheimerinnen aber, sich an das Spitzenduo ranzupirschen. Der Rückstand beträgt bereits sieben bzw. neun Punkte. So steht der SVS aktuell auf Rang drei mit 14 Punkten. Zielvorgabe also bislang erfüllt – allerdings nur auf den ersten Blick.

Denn gleich sieben Teams tummeln sich innerhalb von vier Punkten, sodass der Abstand auf einen Abstiegsplatz lediglich vier Punkte beträgt. „Wir sind gleich unter Druck und brauchen einen Sieg, um nicht unten reinzurutschen“, sagt Dreer. Dabei haben er und seine Mannschaft gute Erinnerungen an den heutigen Gegner vom CSC Batzenhofen-Hirblingen. Im Hinspiel feierten die Türkheimerinnen einen ungefährdeten 4:1-Heimsieg. Dieser soll auch diesmal eingefahren werden, um sich im oberen Tabellendrittel zu halten. Wenn auch gleich der Blick zu Beginn zuerst noch nach unten gerichtet werden muss. Mit der Vorbereitung zeigte sich der Trainer „im Großen und Ganzen zufrieden, gerade bei den Wetterverhältnissen. In allen Spielen gab es Höhen und Tiefen, was aber teilweise auch den vielen Umstellungen geschuldet war“.

Dreer musste und wollte einige Aufstellungen ausprobieren, da die personelle Situation weiter angespannt ist. Zwar kehrten alle Langzeitverletzten zurück, doch fehlen erneut einige Spielerinnen. Meichelböck wechselte in der Winterpause zum Bayernligisten nach Kaufbeuren und Sandra Häring fehlt bis zum Sommer aufgrund eines Auslandaufenthaltes. Dazu kommt die erneute Verletzung von Marazek (Bänderriss) und Julia Prestele fehlt schon seit der zweiten Vorbereitungswoche krankheitsbedingt. So werden auch in der Rückrunde die drei Juniorinnen fest zum Kader gehören, um die Saisonziele am Ende doch zu erreichen. Grundlage hierfür wäre ein Sieg zum Auftakt gegen Batzenhofen.

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