Fußball, Toto-Pokal

11.08.2011

Das Wunder blieb aus

Keine Chance hatte der SV Schöneberg (schwarz-gelbe Trikots) im Toto-Pokal-Halbfinale auf Kreisebene gegen die DJK Memmingen-Ost.
Bild: Foto: Buchmaier

Im Kreis-Halbfinale muss sich der SV Schöneberg der DJK Memmingen-Ost deutlich mit 0:6 geschlagen geben – und war damit noch gut bedient

Schöneberg Sie sind so weit gekommen im Toto-Pokal wie schon lange nicht mehr, doch der Kreisligist DJK Memmingen-Ost war doch eine Nummer zu groß für die stark ersatzgeschwächte Schöneberger Elf. Mit 0:6 unterlag der Kreisklassist im Halbfinale auf Kreisebene.

Schon die Anfangsphase der Partie spielte sich ausschließlich vor dem Tor von Schönebergs Keeper Tobias Vater ab. In der fünften Minute musste er zum ersten Mal hinter sich greifen, als Memmingens Topstürmer Naim Nimanaj den Ball über ihn hinweg ins Tor lupfte. Schönebergs Spiel war zu diesem Zeitpunkt noch sehr von Nervosität geprägt. Die Mannschaft von Trainer Hermann Mack attackierte die Memminger zu spät und ließ sich leicht ausspielen. So kam es in der 20. Minute bereits zum zweiten Treffer der Gäste. Nach einer schönen Hereingabe von Steffen Schlotte stand Ayhan Celik frei und traf zum 0:2. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatten die Schöneberger dann zum ersten Mal die Gelegenheit, das Spiel zu drehen: Der Ball von Neuzugang Oliver Rödl segelte in der 39. Minute jedoch zwei Mal knapp am Tor vorbei. Ein Konter der Gäste erfolgte prompt: Nach einer schönen Vorlage erzielte Ayhan Celik in der 40. Minute noch das 0:3. „Über dieses 2:0 und 3:0 vor der Pause habe ich mich am meisten geärgert, da waren wir unkonzentriert und haben nicht attackiert“, bemerkte Schönebergs Trainer Hermann Mack nach dem Spiel. „Leider haben wir dann die zwei dicken Chancen nicht genutzt.“

Die zweite Halbzeit brachte wenig Veränderung. Weiterhin war der Kreisligist Memmingen-Ost den Schönebergern deutlich überlegen. Nach nur fünf Minuten in der zweiten Halbzeit stand es bereits 0:4 für die Gäste durch ein Tor von Josip Kordic. Die Memminger hätten ihre Führung weiter ausbauen können, doch im Laufe der zweiten Hälfte verhinderten häufig der Pfosten oder Schönebergs Schlussmann Tobias Vater einen noch deutlicheren Sieg der Memminger.

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So parierte Vater beispielsweise in der 53. Minute einen Foulelfmeter der Gäste. Beim 0:5 durch Armin Saroc hatte er allerdings das Nachsehen. Während sich Schöneberg keine einzige zwingende Chance herausspielen konnte, kombinierte Memmingen gut und hatte deutlich mehr Ballbesitz.

In der 75. Minute setzte Steffen Schlotte ein letztes Ausrufezeichen. Bei seinem Treffer zum Endstand von 0:6 stand er völlig frei vor dem Tor der Schöneberger. „Klar sind wir im Moment enttäuscht“, meinte Hermann Mack nach Spielende, „aber im Nachhinein war es ein Erfolgserlebnis, im Pokal so weit zu kommen“. Schöneberg kann sich nun mit voller Konzentration dem Saisonstart am Sonntag widmen. (jubu)

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