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Eishockey

14.01.2019

Das große Schippen

Schneeräumen am Hühnerberg: Wo am Freitag die Memminger Indians noch einen Heimsieg in der Eishockey-Oberliga feierten, waren am Samstag die Freiwillige Feuerwehr Memmingen und das THW Memmingen im Einsatz.
Bild: Siegfried Rebhan

Einen Tag nach dem ersten Sieg in der Oberliga-Meisterrunde muss die Memminger Eishalle von der Schneelast befreit werden. In der DEL2 hat Kaufbeuren einen Angstgegner

So richtig in die Knochen ging es in Memmingen einen Tag nach dem ersten Spiel in der Oberliga-Meisterrunde. Hatten die Memminger Indians am Freitagabend ihr Heimspiel gegen den Höchstadter EC unter dem Dach des Hühnerbergs doch mit 4:1 recht souverän gewonnen. Am Samstag dann wurde auf dem Dach geschuftet – und dieses von den Schneemassen befreit. Damit dem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den EV Weiden nichts im Wege steht. Der ESV Kaufbeuren musste am Freitag in der DEL2 eine weitere Niederlage einstecken. Einmal mehr erwiesen sich in dieser Saison die Dresdner Eislöwen als zu stark.

ECDC Memmingen

Mit einem souveränen Sieg über den Konkurrenten aus Höchstadt startete der ECDC Memmingen erfolgreich in die Meisterrunde. Rund 1300 Zuschauer pilgerten an den Memminger Hühnerberg und bejubelten einen weiteren wichtigen Sieg im Kampf um die Play-off-Plätze. Schon sehr früh zogen die Indians den Gästen aus Höchstadt den Zahn. Bereits in der vierten Minute klingelte es im Gehäuse des HEC. Patrik Beck war nach Vorarbeit von Jared Mudryk erfolgreich. Eine Minute später folgte dann schon der nächste Treffer. Diesmal war es Mudryk selbst, der die Scheibe abgezockt unter die Latte schoss und damit schon früh für einen komfortablen 2:0-Vorsprung sorgte.

Im zweiten Drittel fiel dann der nächste Memminger Treffer in Überzahl. Dominik Piskor hieß diesmal der Torschütze (27.). In der Folge erspielten sich die Hausherren zahlreiche Torchancen, verpassten den vierten Treffer jedoch. Dass sich dies letztlich nicht rächte, lag an der souveränen Vorstellung im Schlussdrittel. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich zum Anschlusstreffer, doch Julian Becher machte mit dem Tor zum 4:1 in der 56. Minute alles klar.

ESV Kaufbeuren

Der Name „Dresden“ löst beim ESV Kaufbeuren in dieser Saison keine Glücksgefühle mehr aus. Denn auch das dritte Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit verloren die Kaufbeurer am Freitagabend. Diesmal gingen die Dresdner Eislöwen mit einem 6:3-Heimsieg vom Eis.

Dabei hatte es vor dem Spiel einen Hoffnungsschimmer aus der medizinischen Abteilung beim ESV Kaufbeuren gegeben. Branden Gracel konnte nach überstandener Verletzung und knapp vier Wochen Pause wieder in den Spielbetrieb zurückkehren. Und zu Beginn des Spiels sah es auch noch ganz gut aus für den ESVK: Denis Pfaffengut schickte in der zwölften Minute Sami Blomqvist mit einem wunderbaren Pass auf die Reise und der Finne verwandelte alleine vor Marco Eisenhut eiskalt zum 0:1. Wer aber gedacht hatte, der Führungstreffer würde den Allgäuern guttun, sah sich getäuscht. Wie so oft in den vergangenen Spielen fingen sich die Wertachstädter nur 40 Sekunden später einen Konter zum Ausgleich ein – und damit nicht genug. Denn fünf Minuten später stand es bereits 3:1 für die Hausherren.

Die ließen sich auch nicht auf ihrem Weg zum Heimsieg vom Anschlusstreffer durch Steven Billich im zweiten Drittel beeindrucken (24.) und kamen in Überzahl zum 4:2.

Mit der Pausensirene verkürzte Philipp de Paly noch einmal auf 4:3 und machte das Schlussdrittel spannend. Doch kurz nach Wiederbeginn erhöhte Dresden auf 5:3 und sorgte in der Schlussminute mit einem Empty-net-Goal für den verdienten 6:3-Endstand. (axe)

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