Fußball

24.11.2014

Den Durchblick verloren

Maximilian Heiss (rechts, hier im Zweikampf mit Benedikt Deigendesch) traf gegen Mindelheim doppelt.
Bild: Rudi Fischer

Im Stätzlinger Nebel verliert der TSV Mindelheim mit 0:3. Wenigstens personell gibt es einen Lichtblick.

Das Ergebnis trübte die Freude über das Comeback des lange verletzten Patrick Eckers beim TSV Mindelheim. Denn in Stätzling hatten Eckers und Co. kaum etwas zu bestellen. Der Tabellendritte zeigte auf eigenem Platz eine starke Leistung und gewann am Ende verdient mit 3:0.

Der FCS begann sehr couragiert und machte Druck aufs Mindelheimer Tor. In der zwölften Minute spielte Franz Losert schön in den freien Raum, Maximilian Heiß schüttelte mit einem tollen Spurt die Mindelheimer Abwehrspieler ab und lupfte den Ball über den herauslaufenden Mindelheimer Torwart Dennis Motzer in die Maschen. Kurz darauf noch eine schöne Aktion der Grün-Weißen, als der Ball über Utz, Losert und Heiß lief, letzterer aber von Mindelheims Christoph Wissigkeit gebremst wurde. Der Rest der ersten Halbzeit spielte sich mehr oder weniger im Raum 20 Meter vor und hinter der Mittellinie ab. Mindelheim scheiterte mit einigen Schüssen aus der zweiten Reihe am gut aufgelegten Torwart Julian Baumann.

Die zweite Hälfte war dann aus Stätzlinger Sicht wieder besser. In der 50. Minute setzte Losert einen Freistoß knapp neben den Pfosten und kurz darauf scheiterte Heiß aus guter Position ebenfalls knapp. Mindelheim stand nun ziemlich unter Druck und einen Rückpass des wiedergenesenen Patrick Eckers konnte der gut haltende Torwart Motzer nur mit Mühe noch vor der Torlinie abwehren.

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In der 70. Minute dann die Entscheidung: Einen weiten Einwurf von Stefan Reinthaler lenkte Heiß noch mit der Fußspitze vor dem Torhüter zum 2:0 in den Kasten. In der Folge war Stätzling weiter die agilere Mannschaft und hatte Chancen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Etwa in der 83. Minute, als Torhüter Motzer vor dem einschussbereiten Löffler rettete. Nur eine Minute später ein Freistoß von Losert auf Utz, der aber nur das Außennetz traf. In der 86. Minute wurde Szilagyi im Strafraum gelegt und Manuel Hassmann verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0.

In der Schlussminute noch ein schöner Spielzug des FCS, doch Loris Horn legte, statt selbst abzuziehen, den Ball auf den im Abseits stehenden Daniel Löffler. So blieb es bei dem verdienten 3:0-Sieg für den FC Stätzling.

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