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Frauenfußball

18.05.2015

Den Spitzenreiter etwas geärgert

Türkheims Marlene Wenninger (am Ball) bereitete den Anschlusstreffer für Türkheim zum 3:2 vor, am Ende siegte aber Augsburg mit 4:3.
Bild: Julia Prestele

Der SVS Türkheim hält gegen den TSV Schwaben Augsburg II lange mit. Zur Überraschung reicht es aber nicht ganz.

Beinahe hätte der SV Sal. Türkheim die Meisterschaft in der Bezirksoberliga noch spannend machen können. Denn beim Tabellenführer TSV Schwaben Augsburg II sind die Türkheimerinnen lange ebenbürtig, verlieren aber letztlich knapp mit 3:4. In der Bezirksliga geht in Loppenhausen die Abstiegsangst um.

Bezirksoberliga Der Spitzenreiter TSV Schwaben Augsburg II startete selbstbewusst in sein Heimspiel und ging früh in Führung. Zu schlafmützig präsentierte sich der SVS, sodass Nadine Hafner zum 1:0 einköpfen konnte. Den Ausgleich hatte Christina Seitz auf dem Fuß, doch sie scheiterte zunächst noch. Besser machte sie es in der 15. Spielminute, als sie zum 1:1 abstaubte. Türkheim fand jetzt besser ins Spiel, verpasste aber die Führung, denn Franziska Simon scheiterte an der Latte. Effektiver zeigte sich die Regionalliga-Reserve. Erneut war es Hafner, die zum 2:1-Halbzeitstand traf.

Türkheim kam schwungvoll aus der Kabine, das Glück war allerdings nicht auf der Gäste-Seite, dem kurz nach Wiederanpfiff ein klarer Foulelfmeter verweigert wurde. Als dann Lena Holland zum 3:1 einschob, schien die Partie gelaufen. Doch Türkheim drängte auf den Anschlusstreffer und wurde in der 80. Minute mit dem Tor von Katharina Dreer belohnt. Nun glaubte Türkheim wieder an den Punktgewinn, doch eine Slapstick-Einlage machte alle Hoffnung zunichte. Torhüterin Christina Nägele und Magdalena Hankl waren sich uneins, beim Rettungsversuch schoss die Torfrau dann ihre Mitspielerin an und Sandra Feldbrügge, der der Ball direkt vor die Füße fiel, bedankte sich mit dem 4:2. Der erneute Anschlusstreffer von Nadine Ledermann kam zu spät (90.). „Ein Unentschieden wäre heute sicher gerecht gewesen, aber ich bin dennoch zufrieden, wie mein Team beim Tabellenführer aufgetreten ist“, sagte SVS-Trainer Robert Dreer.

Bezirksliga Süd Mit einem 3:2-Sieg beim FC Loppenhausen rettete sich die SG Hurlach/Wiedergeltingen endgültig – und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Loppenhauser Frauen weiter um den Klassenerhalt zittern müssen.

Dabei ging der FCL nach zwölf Minuten durch Meike Brandl in Führung. Hurlachs Andrea Lutzenberger glich im Nachsetzen aus (28.). Doch im Gegenzug schloss Loppenhausens Brandl einen Konter zur erneuten Führung ab. Da sich Hurlach sogar den Luxus erlaubte, in Person von Tanja Rauscher einen Strafstoß zu verschießen, blieb es zur Pause bei der 2:1-Führung für den FCL.

Nach dem Seitenwechsel aber starteten die Gäste ihre Aufholjagd. Rauscher sorgte schnell für den Ausgleich und ein Eigentor von Marina Dirnagel drehte sogar die Partie zugunsten der Gäste. Danach hatten beide Mannschaften zwar noch weitere gute Chancen, doch am Ende blieb es beim knappen 2:3.

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