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Eishockey

29.03.2021

Der ECDC Memmingen belohnt sich mit viertem Spiel

Der ECDC Memmingen um Torhüter Jochen Vollmer gewann das dritte Spiel in der Play-off-Serie in Regensburg und erzwang somit ein viertes Spiel. Das findet am Dienstag in Memmingen statt.
Foto: Siegfried Rebhan

Plus Durch den 5:4-Sieg in Regensburg erzwingt der ECDC Memmingen in den Play-offs das vierte Spiel. Das steigt am Dienstagabend in Memmingen.

Nach knapp 77 Minuten wurden die Indians erlöst: Die Verlängerung war schon fast zu Ende, da zog Lars Grözinger ab, Regensburgs Torhüter ließ den Puck abprallen, Grözinger kam zum Nachschuss und löffelte den Puck in die Maschen. Ein Tor, das die Indians in den Play-offs hält.

Dank des 5:4-Erfolgs in der Verlängerung hat der ECDC Memmingen im Play-off-Viertelfinale gegen den amtierenden Meister aus Regensburg auf 1:2 verkürzt. Die ersten beiden Partien hatten die Memminger mit 2:3 und 2:5 verloren – eine weitere Niederlage hätte in der Best-of-Five-Serie das Ausscheiden bedeutet. So aber erzwang der ECDC ein viertes Spiel, nun wieder in eigener Halle. Spielbeginn am Dienstag ist um 20 Uhr.

Memmingen zeigt starken Willen und gute Nerven

Mit dem Rücken zur Wand stehend zeigten die Memminger Willens- und Nervenstärke und kämpften von Beginn an verbissen um jeden Zentimeter. Zwar gingen zunächst die Hausherren nach toller Kombination in Überzahl durch Richard Divis 1:0 in Führung (12.), doch ein platzierter Schlenzer von Myles Fitzgerald sorgte nur drei Minuten später für den Ausgleich. Dank mehrerer Paraden von Joey Vollmer im Memminger Tor ging es beim Stand von 1:1 in die Pause.

Im zweiten Drittel fälschte Memmingens Leon Abstreiter einen Schuss von Philipp Stobbe zur Indians-Führung ab (24.). Doch diesmal kam Regensburg schnell zum Ausgleich, erneut traf Divis zum 2:2 (27.). Noch vor Drittelende nutzte dann der ECDC Memmingen eine Überzahl und Jannik Herm traf zum 3:2 (29.). „Es war ein super Spiel“, resümierte Sven Schirrmacher. Der verletzte Indians-Verteidiger verfolgte die Begegnung wie der ebenfalls verletzte Stürmer Donat Peter von der Tribüne aus und fieberte mit seinen Kollegen mit. Sein Fazit lautete: „Wir haben alles reingeworfen und waren lange im Vorteil – erst im dritten Drittel hat sich das gedreht. Aber die Jungs wussten, dass sie das Spiel trotzdem irgendwie gewinnen müssen.“

Memmingens Torhüter rettet seit Team in die Verlängerung

Im Schlussdrittel nutzte Herm eine doppelte Überzahl zum 4:2 und es sah alles nach dem ersten Sieg der Memminger in dieser Play-off-Serie aus. „Wir lagen zwei Tore vorne und haben es dann fast noch aus der Hand gegeben. Das war unnötig“, sagte Schirrmacher. Denn die Oberpfälzer kamen binnen zwei Minuten durch Kapitän Peter Flache und Divis zum 4:4-Ausgleich (48./50.). Nun drängten die Eisbären auf die Entscheidung, doch Vollmer im Memminger Tor hielt sein Tor sauber, sodass es in die Verlängerung ging. In dieser spielten eigentlich nur die Regensburger, die das Memminger Tor mit Schüssen eindeckten, aber ein ums andere Mal an Vollmer und einmal sogar am Pfosten scheiterten. Als Grözinger dann eine der wenigen Indians-Chancen zum Sieg einnetzte, feierten die Indians ausgelassen auf dem Eis – und auf der Tribüne jubelten auch Schirrmacher und Peter. (jml)

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