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Eishockey

24.02.2021

Der ESV Kaufbeuren sammelt weitere zwei Punkte

Brandon Gracel (rechts) war der Matchwinner des ESV Kaufbeuren im Spiel gegen die Lausitzer Füchse.
Foto: Wild

Plus Gegen die Lausitzer Füchse krönt ein KESVK-Stürmer seine Leistung in der Verlängerung.

Gestartet im eigenen Drittel, mit dem Puck Richtung des gegnerischen Tores gejagt, vor Gästekeeper Mac Carruth eine Drehung um 180 Grad und drin war die Scheibe: Kaufbeurens Stürmer Branden Gracel sorgte am Dienstagabend beim 4:3-Sieg gegen Weißwasser nach Verlängerung nicht nur für das entscheidende Tor, sondern ganz nebenbei auch noch für ein wunderbar anzusehendes. Dafür erntete der Kanadier, der 20/21 für den ESV Kaufbeuren auf bisher 14 Treffer und 17 Vorlagen kommt, Extra-Lob von Trainer Rob Pallin.

In dessen Augen hatte Gracel nämlich „ein Wahnsinnsspiel“ gemacht. Dass am Ende zwei Punkte für die Joker standen, war lange nicht sicher. Einem deutlichen Chancenplus zum Trotz, der ESVK gab in den ersten 20 Minuten doppelt so viele Schüsse auf das gegnerische Tor ab wie die Füchse, sahen sich die Hausherren nach 16 gespielten Minuten mit 0:2 im Hintertreffen.

Die Lausitzer Füchse werden im Lauf des Spiels müde

Die Zeit aber sollte ein bisschen für die Joker laufen. Hatten die Hausherren seit dem vorherigen Spiel immerhin um die 45 Stunden Pause, war Weißwasser direkt am Abend zuvor noch im Einsatz. In Heilbronn hatten die Sachsen mit 4:6 verloren. In Kaufbeuren sah sich das Team von Cheftrainer Chris Straube mehr und mehr unter Druck gesetzt.

Die Offensiv-Reihen der Kaufbeurer drückten im zweiten Drittel enorm, scheiterten ein ums andere Mal am blendend aufgelegten Füchse-Keeper Mac Carruth. Doch teils war auch er machtlos. Gracel etwa verkürzte in der 21. Minute auf zunächst 1:2. Auch kurz danach war der Kanadier der Hauptakteur. Er kassierte eine kleine Strafe, saß also in der Kühlbox, als die Lausitzer den alten Abstand wieder herstellten und zum dritten Mal an diesem Abend jubelten.

Der ESV Kaufbeuren kommt zum Ausgleich

Das kurzfristige Erfolgserlebnis sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass der ESVK inzwischen die klar stärkere Mannschaft war. „Es ist bekannt, dass es immer schwer ist, hier zu gewinnen“, sagte Füchse-Coach Straube. Er sah seine Mannschaft mehr und mehr an die Wand gedrückt – und Joker-Tore von Tobias Wörle und Sami Blomqvist zum 3:3-Ausgleich. In einem wunderbaren Schlussabschnitt, der den Zuschauern vor den Bildschirmen Highspeed-Eishockey in die Stuben brachte, war Kaufbeuren zwar näher am Sieg, aber auch Weißwasser hätte mit ein bisschen Glück das bessere Ende haben können.

Der emsig arbeitenden Joker-Verteidigung war es zuletzt zu verdanken, dass es in der Overtime um den zweiten Punkt ging. Nach Spielen im Zwei-Tages-Rhythmus zuletzt steht beim ESVK nun eine fast schon ungewohnte Woche an. Am Dienstag gab Trainer Rob Pallin seiner Mannschaft komplett frei, trainiert wird wieder am Mittwoch, um dann fit zu sein für das Spiel am Freitag: Gegner ist dann der Tabellennachbar aus Bayreuth (9.).

Mehr zum ESV Kaufbeuren lesen Sie hier:

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