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Fußball

25.05.2019

Der SC Eppishausen steht vor der Meiserschaft

Die Meisterfrage ist in der Kreisklasse geklärt. Auch in der A-Klasse Allgäu 2 könnte der Titel vorzeitig vergeben werden.

Noch drei Spieltage sind in der Kreis- und A-Klasse Allgäu 2 zu absolvieren. Doch in Sachen Meisterschaft und Aufstiegsrelegation sind in beiden Ligen die Entscheidungen praktisch gefallen. Spannend wird es dagegen im Abstiegskampf.

Kreisklasse Allgäu 2

Der SV Oberegg steht als Meister fest und kann in den drei noch ausstehenden Spielen die Glückwünsche der Gegner entgegennehmen. Auch Platz zwei dürfte am Wochenende so gut wie vergeben werden: Wenn der TSV Kirchheim sein Heimspiel gegen den SV Mattsies (10.) gewinnt und die Verfolger SV Bedernau (in Markt Wald) und SpVgg Baisweil-Lauchdorf (gegen Sontheim) nicht gewinnen, ist den Fuggermärktern der Relegationsplatz sicher.

Im Abstiegskampf dagegen ist noch Musik. Hier kämpfen der TSV Markt Wald (13./20 Punkte) und der SV Schöneberg (12./23) im Fernduell zumindest um den Relegationsplatz. Auch der SV Mattsies (10./26) und der TSV Mittelneufnach (11./26) sind noch nicht ganz aus dem Schneider. Der Drei-Punkte-Vorsprung der beiden punktgleichen Teams auf den Relegationsplatz kann bereits am Sonntag aufgebraucht sein.

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A-Klasse Allgäu 2

Ähnlich sieht es in der Liga darunter aus: Die Meisterfrage dürfte entschieden sein. Zwar machte am vergangenen Wochenende das Ergebnis vom Parallelspiel zwischen Türkiyemspor Mindelheim und dem TSV Pfaffenhausen (2:2) dem SC Eppishausen noch einen Strich durch die vorzeitige Meisterrechnung. Doch angesichts von noch drei Heimauftritten bei den ausstehenden drei Spielen in der A-Klasse Allgäu 2 sahen es die Eppishauser sportlich: „Dann eben eine Woche später gegen Sontheim“, lautete der Tenor.

Wohlwissend, dass dem Titelgewinn und der Meisterfeier auf eigenem Platz im Prinzip nichts dagegen steht. Zu konstant arbeitete die Mannschaft von Trainer Markus Nägele in dieser Saison an ihrer sofortigen Rückkehr in die Kreisklasse. Ganze zwei Niederlagen hat Eppishausen in dieser Spielzeit kassiert. Und die binnen einer Woche Anfang September.

„Es hat sich schon nach der Vorbereitung im Sommer angekündigt, dass es eine gute Saison wird. Jeder wollte den unnötigen Abstieg wieder ausbaden“, sagt Markus Nägele. Und weil auch die jüngeren Spieler den etablierten Akteuren „mächtig Dampf“ (Nägele) gemacht haben, hat der SCE seit der Winterpause sämtliche Spiele gewonnen – und steht damit zurecht vor der Meisterschaft. „Heimspiel gegen den Tabellenletzten und die Meisterschaft vor Augen: Wir wollen es gegen Sontheim klar machen“, sagt Nägele.

Der TV Sontheim 2 dagegen hat den direkten Klassenerhalt verpasst. Einzig eine Minimalchance auf den Relegationsplatz besteht noch. Dazu müsste man aber aus den noch ausstehenden drei Spielen fünf Punkte auf den TSV Ettringen gut machen. Ob ausgerechnet in Eppishausen diese Aufholjagd ihren Anfang nimmt, ist fraglich.

Im Kampf um Platz zwei hat Türkiyemspor Mindelheim vier Punkte Vorsprung – und will diesen mit einem Sieg beim SV Salgen/Bronnen auch behaupten. Ob Verfolger FC 98 Auerbach/Stetten (in Ettringen zu Gast) dann noch einmal herankommt, ist fraglich.

Im Tabellenkeller kann sich am Wochenende alles entscheiden: Gewinnt der FC Rammingen das Derby gegen den SVS Türkheim 2 oder verpasst der TSV Ettringen einen Heimsieg gegen den FC 98 Auerbach/Stetten, ist der direkte Klassenerhalt für die Ettringer nicht mehr möglich – und Rammingen ist gerettet. Für die Ettringer gilt es dann, zumindest den Relegationsplatz zu verteidigen. Angesichts von fünf Punkten Vorsprung auf den TV Sontheim 2 sollte dies in den ausstehenden drei Spielen durchaus machbar sein.

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