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Fußball

06.04.2019

Der TSV Kammlach will oben angreifen

Der Kreisligist geht als Tabellenzweiter selbstbewusst ins Topspiel gegen Spitzenreiter TSV Ottobeuren. Allerdings muss Trainer Manuel Neß personell womöglich improvisieren.

Wer hätte vor der Saison gedacht, dass der TSV Kammlach am 19. Spieltag zum Spitzenspiel in der Kreisliga Mitte beim Tabellenführer antritt? Am heutigen Samstag ab 15.30 Uhr können die Kammlacher den TSV Ottobeuren zwar nicht vom ersten Platz verdrängen, wohl aber mit einem Sieg den Punkteabstand auf drei verkürzen. Bei einer Kammlacher Niederlage dürfte die Entscheidung über die Meisterschaft in der Kreisliga Mitte im Gegenzug wohl gefallen sein.

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„Wir freuen uns auf das Spiel. Unser Saisonziel mit 40 Punkten haben wir erreicht, jetzt wollen wir angreifen“, sagt Kammlachs Trainer Manuel Neß. „Wir wollen Erster werden“, sagt er. Im Hinspiel musste sich der TSV Kammlach mit 1:4 geschlagen geben. Damit kassierte der TSV gegen Ottobeuren ein Viertel seiner Gegentreffer. Neun Mal spielte die Neß-Truppe zu Null: „Das ist unsere Stärke. Die wollen wir in Ottobeuren auch ausspielen.“ Allerdings fehlt ihm für das Topspiel Manuel Funk. Sein Einsatz nach Verletzung kommt zu früh. Hinter Christoph Theis und Alexander Schlosser steht noch ein Fragezeichen.

Vergangene Woche hat der TSV Ottobeuren in Mindelheim beim 3:0 seinen 14. Saisonsieg gefeiert. Für die Mindelheimer könnte es damit wieder eng werden. Verlieren sie am Sonntag in Fellheim, stünde man auf dem Relegationsplatz. Die SG Amberg/Wiedergeltingen hat sich mit dem 6:1-Sieg gegen Ost Memmingen erst mal wieder Luft verschafft und trifft nun auf den TSV Legau. Für den FSV Dirlewang beginnt in Lamerdingen wohl die Abschiedstour.

Der TSV Kammlach will oben angreifen

Kreisklasse Allgäu 2

Etwas Pech hatte der SV Schöneberg vergangene Woche beim 1:1 gegen den TSV Zaisertshofen. Ein Eigentor verhinderte den perfekten Einstand von Schönebergs neuem Trainer Marcus Eder. Dessen Mission ist der Klassenerhalt – und dafür müssen die Schöneberger jedes Spiel als Endspiel angehen. Am Sonntag kommt es zum Derby gegen den TSV Kirchheim, der aktuell punktgleich mit dem Tabellenzweiten SpVgg Baisweil-Lauchdorf auf Rang drei liegt.

Ebenfalls auf jeden Sieg angewiesen ist der TSV Markt Wald (13.), der es mit dem FC Loppenhausen (7.) zu tun bekommt. An der Tabellenspitze dürfte sich so schnell nichts ändern: Gewinnt der SV Oberegg in Bedernau, dann bleibt der Zehn-Punkte-Vorsprung mindestens bestehen – bei dann noch ausstehenden sechs Spielen ist es schwer vorstellbar, dass sich der SVO die Meisterschaft dann noch nehmen lässt.

A-Klasse Allgäu 2

Spannender ist es da schon in der A-Klasse. Hier liegen zwischen Platz eins (SC Eppishausen) und Platz fünf (SV Oberrieden) nur sechs Punkte. Während Eppishausen (gegen Türkheim 2) und Türkiyemspor Mindelheim (beim TV Sontheim 2) lösbare Aufgaben vor sich haben, treffen in Oberauerbach mit dem FC 98 Auerbach/Stetten (4.) und dem SV Oberrieden (5.) zwei Verfolger aufeinander.

Der SC Unterrieden (3.) ist beim TSV Ettringen zu Gast – dem Lieblingsgegner. Denn schon das Hinspiel hatte der SCU mit 8:0 für sich entschieden. Auch die beiden Partien in der Vorsaison waren eine klare Angelegenheit: Mit 5:0 und 5:1 ging jeweils der SCU als Sieger vom Feld. Angesichts der prekären Situation der Ettringer scheint ein weiterer Kantersieg der Gäste durchaus möglich.

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