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Fußball

19.05.2015

Der „alten Hasen“ sei Dank

Hoch die Tassen: Der SV Salgen/Bronnen feierte am letzten Spieltag die Meisterschaft in der B-Klasse Allgäu 2 und kehrte damit nach nur einem Jahr Abstinenz wieder in die A-Klasse zurück.
Bild: Jürgen Brecheisen

In einem spannenden Saisonfinale setzt sich der SV Salgen/Bronnen in der B-Klasse 2 durch. Das macht selbstbewusst, wie die Zielsetzung für die neue Spielzeit zeigt

Gerade einmal ein Jahr hat es gedauert, da hat der SV Salgen/Bronnen den Abstieg in die B-Klasse schon wieder vergessen gemacht. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Sauter feierte am letzten Spieltag in der B-Klasse Allgäu 2 den Titel – nach einem wahren Herzschlagfinale.

Der Saisonverlauf Als Jürgen Sauter den Absteiger vor der Saison übernommen hatte, wusste er nur, „dass vom Namen her richtig gute Spieler dabei waren“. Demzufolge war in seinen Augen der Wiederaufstieg klar: „Ich dachte schon, dass wir das packen.“ Dann aber häuften sich die Verletzungen – und zur Winterpause war sich Sauter nicht mehr ganz so sicher – auch wenn sein Team punktgleich mit Unterrieden die Tabelle anführte.

Überhaupt war der Meisterschafts- und Aufstiegskampf in der B-Klasse Allgäu 2 spannend wie lange nicht. Denn noch am letzten Spieltag hatten drei Teams die Chance auf den Titel, lagen nur einen Punkt auseinander. Und zwei davon, der FC 98 Auerbach/ Stetten und der SC Unterrieden, traten auch noch gegeneinander an, während der SV Salgen/Bronnen in Westerheim sein Meisterstück machen wollte. „Wir waren mit einem Ohr in Auerbach, allerdings habe ich gesagt, dass ich er erst eine Viertelstunde vor Schluss etwas hören will, vorher nicht“, verrät Sauter. Als seine Mannschaft kurz vor Schluss das 2:0 erzielt hatte, „war mir klar, dass nichts mehr passiert“.

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Der Schlüssel zum Erfolg Als der SV Salgen/Bronnen personell auf dem Zahnfleisch daherkam, richteten es die „alten Hasen“ (Sauter). Spieler wie Roland Brecheisen, Andreas Binzer und Jürgen Biechele, die ihre lange Karriere in der ersten Mannschaft eigentlich schon an den Nagel gehängt hatten, kehrten zurück und verliehen dem Team Stabilität. Der Knackpunkt sei dann das Spiel gegen den direkten Konkurrenten SC Unterrieden gewesen. In Unterzahl rettete die Rumpftruppe von Jürgen Sauter das 0:0 über die Zeit und bestätigte damit einmal mehr eine alte Weisheit: „Die Meisterschaft hat am Ende die beste Abwehr gewonnen“, so Sauter. „Denn wenn wir dieses Spiel verloren hätten, wären wir wohl weg gewesen.“ Insgesamt kassierte der SV Salgen/Bronnen nur 16 Gegentore in 22 Spielen, spielte in elf Partien „zu null“. Für Sauter, der zu seiner aktiven Zeit Torhüter beim FC 98 Auerbach/Stetten war, die Bestätigung seiner Arbeit.

Die nächste Saison Nun hoffen sie in Salgen/Bronnen erst einmal, dass sie in der neuen Saison in der A-Klasse Allgäu 2 spielen werden. Sollte dies eintreffen, freuen sie sich vor allem auf die Spiele gegen den TSV Mittelneufnach. „Da gibt es eine kleine Freundschaft zwischen den Vereinen“, sagt Sauter. Er wird dem Verein treu bleiben – und kann mit einigen Neuzugängen rechnen. Die kommen jedoch aus dem eigenen Verein: aus der A-Jugend – und aus dem Krankenstand. Sauters Ziel: „Ein einstelliger Tabellenplatz sollte dann schon drin sein.“

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