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Futsal

12.12.2019

Die Unterallgäuer Meisterschaft ist Geschichte

Im Januar holte sich der TSV Ottobeuren in Hawangen die Unterallgäuer Hallenmeisterschaft. Aufgrund des geänderten Turniermodus’ dürften die Ottobeurer damit bis auf Weiteres der letzte Unterallgäuer Hallenmeister sein.
Bild: Axel Schmidt

Plus Die schwäbische Hallenfußballmeisterschaft hat eine neue Struktur bekommen. Im Zuge dessen fällt die Unterallgäuer Meisterschaft aus. Auch die Turniere haben ein anderes Gesicht.

Der TSV Ottobeuren geht als vorerst letzter Unterallgäuer Hallenfußballmeister in die hiesige Sportgeschichte ein. Denn den Pokal, den die Ottobeurer im Januar in Hawangen mit einem 4:1-Endspielsieg gegen die DJK Ost-Memmingen gewonnen haben, wird es so nicht mehr geben.

Die Spielleiter im Bezirk Schwaben hatten im vergangenen Winter beschlossen, dass es keine gesonderten Qualifikationsturniere zur schwäbischen Meisterschaft mehr geben solle. Stattdessen werden in allen drei schwäbischen Kreisen – Allgäu, Donau und Augsburg – Meister ausgespielt, die dann mit ihrem Finalgegner aus dem Kreisfinale zur schwäbischen Meisterschaft nach Günzburg fahren. Höherklassige Mannschaften müssen nun also an den Kreisturnieren teilnehmen, wollen sie um den schwäbischen Futsal-Titel mitspielen. Das Bezirksfinale findet am 11. Januar 2020 statt.

Der TSV Ottobeuren dreht den Spieß um

Die Unterallgäuer Meisterschaft ist Geschichte

Die Zeit ist also eng bemessen. Deshalb hat man im Allgäu darauf verzichtet, die bisherigen Landkreismeisterschaften nicht mehr in einem eigenen Finalturnier auszuspielen. „Wir hätten sonst ein Terminproblem bekommen“, sagt Unterallgäus Spielgruppenleiter Polykarp Platzer. Zudem sei die Zahl der teilnehmenden Mannschaften in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen.

Im Oberallgäu gibt es keine Vorrunde

„Im Oberallgäu haben wir beispielsweise gar kein Vorrundenturnier zusammenbekommen“, sagt Platzer. Dafür soll das Finalturnier um die Allgäuer Meisterschaft im Oberallgäu stattfinden. Fünf Allgäuer Vorrundenturniere werden zuvor ausgespielt. Das erste steigt am Sonntag, 15. Dezember, ab 13 Uhr in Neugablonz. Hier ist auch der SC Unterrieden am Start. Er hat seinen Startplatz mit dem FC Jengen getauscht. „Beide Mannschaften haben darum gebeten, da sie andere Termine hatten. So war das also kein Problem“, erklärt Platzer. Die weiteren Turniere finden in Babenhausen (21. Dezember), Mindelheim (21. Dezember), Marktoberdorf (22. Dezember) und Memmingen (29. Dezember) statt.

Auch am Modus der Turniere ändert sich ein Detail: Dadurch, dass sich jeweils die beiden Sieger der Halbfinalspiele für die Allgäuer Meisterschaft qualifizieren, fallen das Finale und die Platzierungsspiele weg. „Das macht keinen Sinn“, sagt Platzer. Es wird also bei keinem der fünf Vorrundenturniere einen Sieger geben, sondern nur die jeweils zwei für das Allgäuer Finale qualifizierten Teams. Auch hier braucht es also keine Pokale mehr.

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