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Eishockey

05.11.2019

Die Wörishofer Wölfe stehen wieder hinten drin

Sieben Mal musste Bad Wörishofens Goalie Ercan Kumru im Spiel gegen den SC Reichersbeuern hinter sich greifen.
Bild: Andreas Lenuweit

Der EV Bad Wörishofen steckt nach dem 4:7 gegen Reichersbeuern mitten drin im Abstiegskampf. Der ESV Türkheim verliert ebenfalls, allerdings gegen einen Topfavoriten.

So langsam kommen die Wörishofer Wölfe wieder dahin, wo sie eigentlich nach der letzten Saison nicht mehr sein wollten. Beim SC Reichersbeuern setzte es für den EV Bad Wörishofen die vierte Saisonniederlage. Der ESV Türkheim musste sich in der Bezirksliga dem Tabellenführer aus Lindenberg geschlagen geben.

Landesliga, Gruppe 2 Der SC Reichersbeuern galt als einer der Gegner, gegen den man unbedingt punkten sollte, um am Ende nicht wieder bis zuletzt gegen den Abstieg spielen zu müssen. Doch in Bad Tölz trafen die Wörishofer Wölfe auf einen starken Gegner – und mussten letztlich auch ihrer schwachen Chancenverwertung Tribut zollen.

Denn trotz vieler Einschussmöglichkeiten hieß es nach elf Minuten 0:2 aus Wörishofer Sicht. Erst in der 14. Spielminute gelang den Wölfen nach einer Kombination über Lubor Vaskovic und Patrik Janac und Torschütze Franz Schmidt der Anschlusstreffer.

Die Wörishofer Wölfe stehen wieder hinten drin

Der EV Bad Wörishofen leistet sich zu viele Strafzeiten

Im zweiten Drittel kassierten die Wörishofer dann einfach zu viele Strafzeiten, um den Ausgleich erzielen zu können. Stattdessen erhöhte Reichersbeuern auf 3:1 (27.). In der 31. Minute verkürzte Patrik Janac nach Zuspiel von Kilian Weidinger auf 3:2, doch schon in der folgenden Überzahl stellte Reichersbeuern den alten Abstand wieder her. Allerdings antworteten nun auch die Wölfe umgehend. Noch vor der Drittelpause erzielte Alexander Schönberger nach Vorlage von Jos Busch das 3:4. Nun schien die Wende möglich, doch erneut sorgten viele Strafzeiten und ein Penalty für Reichersbeuern für das 5:3 (37.) der Gastgeber.

Im letzten Drittel erhöhte Reichersbeuern auf 6:3 (56.). Die Paradereihe der Wölfe um Janac, Vaskovic und Schmidt verkürzte noch einmal auf 4:6 (57.), doch in der Schlussminute erzielte Reichersbeuern den 7:4-Endstand.

„Diese drei Punkte wurden leichtfertig verspielt“, sagte Teammanager Robert Macht. „Gegen Pfronten muss nun gepunktete werden, um das Saisonziel zu erreichen“, sagte er. Und das heißt wohl auch heuer: Klassenerhalt.

Bezirksliga, Gruppe 4 Bereits beim Aufwärmen sahen die Zuschauer, wer der Favorit im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion sein würde: Mit 21 Spielern auf dem Eis legten sich die Gäste aus dem Westallgäu bereits mächtig ins Zeug. Entsprechend übernahm die SG Lindenberg/Lindau im ersten Drittel das Kommando und gingen früh in Überzahl in Führung (6.). Als dann die Türkheimer in Überzahl agierten, nutzten die Gäste einen Fehler im Powerplay des ESVT und erhöhten in Unterzahl auf 2:0. Bis zur ersten Drittelpause zog Lindenberg noch auf 3:0 weg.

Türkheim verpasst den Ausgleich und kassiert im Gegenzug das nächste Tor

Nach dem Seitenwechsel kamen die Türkheimer dann besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten und belohnte sich in der 33. Minute durch den Anschlusstreffer von Joel Sirch. Dieses Tor gab Auftrieb und prompt gelang den Türkheimern in Überzahl durch Maximilian Döring der zweite Treffer. Nur eine Minute später hatte der ESVT die Chance zum Ausgleich: Ein abgefälschter Puck landete am langen Eck des Lindenberger Tores, konnte vom ESVT aber nicht ins Netz bugsiert werden. Direkt im Anschluss bekamen die Gäste einen Penalty zugesprochen, den Türkheims Michael Bernthaler jedoch parierte.

Im Schlussdrittel blieb Türkheim am Drücker, scheiterte aber unter anderem am Pfosten und kassierte in der 47. Minute das 2:4. Eine Minute später hieß es 2:5. Zwar verkürzte Maximilian Sams noch auf 3:5, doch Lindenberg konterte erneut und erzielte den 6:3-Endstand.

„Wir haben es nicht geschafft, unser Spiel durchzudrücken. Wir haben zu selten Kontrolle über das Spiel gehabt und mussten zu häufig in Unterzahl agieren, so etwas bestraft dieser Gegner“, sagte Türkheims Trainer Michael Fischer. „Lindenberg hat sehr routiniert agiert und verdient gewonnen.“ Der ESVT steht nach drei Spielen auf dem fünften Tabellenplatz und empfängt am kommenden Sonntag die Pinguine aus Königsbrunn.

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