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Eishockey

15.10.2019

ECDC Memmingen gewinnt Spiel und verliert Spieler

Und wieder jubeln die Memminger Indians (dunkle Trikots): Gegen die Selber Wölfe reicht ein starkes Schlussdrittel zum 5:3-Sieg.
Bild: Siegfried Rebhan

Der Oberligist gewinnt dank eines starken Schlussspurts gegen Selb, muss aber mehrere Monate auf einen wichtigen Spieler verzichten. Beim ESV Kaufbeuren reißt eine Serie.

Beim ESV Kaufbeuren reißt eine angenehme Serie, beim ECDC Memmingen wird die Verletztenliste länger. Und der ESV Türkheim zieht in die nächste Runde des BEV-Pokals ein.

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DEL 2 Die Serie ist gerissen: Hatte der ESV Kaufbeuren in der vergangenen Saison noch alle Spiele gegen die Kassel Huskies für sich entscheiden können, so setzte es nun eine deutliche 3:7 (2:2, 0:3, 1:2)-Niederlage. Zwar gingen die Kaufbeurer durch Sami Blomqvist in Überzahl in Führung (6.), doch die Huskies drehten die Partie schnell. ESVK-Rückkehrer Max Lukes markierte noch vor der Drittelpause den 2:2-Ausgleich. „Kassel spielt sehr aggressiv nach vorne, da darf man keine Fehler machen“, sagte ESVK-Trainer Andreas Brockmann. „Wir haben Kassel zu viel die Oberhand gelassen, sie haben viel Druck gemacht.“

Das Mitteldrittel begann schnell mit dem erneuten Rückstand – und ging dann komplett an die Huskies. Weil Kassels Torhüter Gerald Kuhn einen Sahnetag erwischte und gegen Blomqvist, Valentin Geschmeißer und Branden Gracel rettete und weil die Huskies drei ihrer Chancen in Tore ummünzten. Auch das Schlussdrittel gewannen die Hausherren schließlich. Einziger Lichtblick auf Kaufbeurer Seite: Der 17-jährige Markus Schweiger erzielte sein erstes Tor in der DEL2.

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Oberliga Der ECDC Memmingen hat den ersten Heimsieg der Saison eingefahren. Gegen die Selber Wölfe holten sich die Indianer einen verdienten 5:4-Erfolg vor heimischer Kulisse. Bitter für die Indians war aber die Verletzung des nächsten Leistungsträgers, Kontingentspieler Kharboutli fällt mehrere Monate aus. Rund 1150 Zuschauer waren an den Memminger Hühnerberg gekommen, um das Heimspiel der Indians gegen die Selber Wölfe zu sehen. Sie erlebten ein munteres Hin und Her, in dem die Indians durch Fabian Voit in den ersten beiden Dritteln zwei Mal einen Rückstand ausglichen – und dennoch mit einem 2:3-Rückstand ins Schlussdrittel gingen. Doch die letzten 20 Minuten waren für die Indians reserviert. Nur 13 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Milan Pfalzer das 3:3. Die Indians ließen den Gästen nun keine Zeit zum Erholen, Angriff um Angriff wurde auf das Tor von Niklas Deske gefahren. In der 45. Minute krönte Brad Snetsinger sein starkes Spiel mit der 4:3-Führung, Niklas Länger besorgte per Schlagschuss den 5:3-Endstand.

Allerdings folgte auf den Sieg und die Freude über Rang vier am gestrigen Montag die nächste Hiobsbotschaft: Angreifer Samir Kharboutli wird mit einer schweren Verletzung mehrere Monate ausfallen. Der 20 Jahre alte Tscheche absolviert bei den Memmingern seine erste Senioren-Saison und war bislang eine der größten Entdeckungen der Spielzeit. Kharboutli kam in sieben Partien auf vier Tore und sieben Assists. Ob die Kontingentstelle des ECDC anderweitig besetzt wird, werden die Verantwortlichen in aller Ruhe entscheiden.

BEV-Pokal Der ESV Türkheim steht im Viertelfinale um den Bayernpokal. Die Unterallgäuer gewannen das Heimspiel gegen den EV Fürstenfeldbruck mit 4:0. (axe)

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