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Eishockey

20.01.2020

ESV Türkheim hakt Platz eins ab

Und wieder feuert Lechbrucks Stürmer Patrick Völk einen Puck auf das von Kevin Geiger gehütete Türkheimer Tor – in dieser Szene erfolglos. Trotzdem sollte der ERC Lechbruck dank zweier Völk-Tore mit 4:2 gewinnen.
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Und wieder feuert Lechbrucks Stürmer Patrick Völk einen Puck auf das von Kevin Geiger gehütete Türkheimer Tor – in dieser Szene erfolglos. Trotzdem sollte der ERC Lechbruck dank zweier Völk-Tore mit 4:2 gewinnen.
Foto: Andreas Lenuweit

Plus Der Traum vom Gruppensieg ist für den ESV Türkheim nach der Niederlage gegen den ERC Lechbruck wohl vorbei. Um ein anderes Ziel wird nun umso mehr gekämpft.

Ein Spitzenspiel, das seinem Namen auch absolut gerecht wurde, sahen die 230 Zuschauer im Sieben-Schwaben-Stadion in Türkheim. Nach großem Kampf musste sich der Tabellenzweite ESV Türkheim aber dem Spitzenreiter ERC Lechbruck – wenn auch etwas unglücklich – geschlagen geben. Dass den „Flößern“ aus dem Ostallgäu bereits ein Freitagspiel in den Beinen steckte, war der Truppe von Trainer Jörg Peters nicht anzumerken. Mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters und vor allem mit extrem hohem Tempo starteten die Gäste in die Begegnung. Die Gastgeber indes nahmen den Kampf an und hielten gekonnt dagegen.

Dementsprechend erspielten sich beide Teams auch ihre Tormöglichkeiten. Den Gastgebern stand aber zunächst der starke Lechbrucker Goalie Lukas Bauer im Weg. Seitens der Gäste tauchte insbesondere deren Top-Scorer Marcus Köpf wiederholt gefährlich vor dem Türkheimer Gehäuse auf. Aber auch Heim-Keeper Kevin Geiger war bestens aufgelegt. So zappelte erst drei Minuten vor der ersten Pause das erste Mal das Netz. Nach einem Bully in der Türkheimer Verteidigungszone erwischte Fabian Bacz die Scheibe und versenkte den Puck zur Gästeführung.

Im zweiten Drittel erhöht Lechbruck schnell auf 2:0

Und nach der ersten Drittelpause erwischten die Gäste gleich auch noch den perfekten Start. Unmittelbar nach Wiederanpfiff schnappte sich Patrick Völk im Alleingang den Puck und ließ dem Türkheimer Goalie mit einem Flachschuss ins Eck keine Abwehrmöglichkeit. Der 0:2-Rückstand schockte die Gastgeber aber keineswegs. Türkheim zeigte, wie man zurückkommt. Während einer Strafzeit für die Gäste nutzte Michael Urbanek das Überzahlspiel zum verdienten Anschluss-Treffer. Aber nicht nur das: Direkt vor der zweiten Drittelpause schloss Lucas Lerchner einen Alleingang technisch gekonnt zum umjubelten Ausgleichstreffer ab.

Der Puck kullert die Linie entlang

Das Schlussdrittel also sollte die Entscheidung bringen. Die Intensität der Begegnung steigerte sich nochmals und etwa Mitte des dritten Abschnitts stand das Spiel buchstäblich auf des Messers Schneide. Insbesondere Lechbruck hatte jetzt Glück, als der Puck bei einem Angriff des ESVT die Torlinie entlang kullerte, aber nicht den Weg ins Netz fand.

Stattdessen fiel die Vorentscheidung: Ein Überzahlspiel der Gäste ließ sich Patrick Völk zur erneuten Führung für den ERC Lechbruck nicht entgehen. In der Schlussminute ging Türkheims Trainer Michael Fischer volles Risiko und nahm seinen Goalie vom Eis, um in Überzahl den Ausgleich zu erzwingen. Ein Scheibenverlust ermöglichte aber den Gästen, Sekunden vor dem Ende, den Treffer in das leere Türkheimer Gehäuse zum 2:4-Endstand.

Türkheims Trainer sieht viel Gutes

Türkheims Trainer Michael Fischer haderte nach dem Spiel etwas mit Fortuna: „Zurzeit fehlt uns einfach auch das Quäntchen Glück. Allerdings hat meine Mannschaft ein tolles Spiel abgeliefert. Auf so einer Leistung kann man aufbauen. Und noch sind wir ja ganz vorne mit dabei.“ Sein Gegenüber, Jörg Peters, sah es ähnlich: „Das war heute wirklich ein tolles Eishockeyspiel. Aus meiner Sicht waren wir zumindest im ersten Drittel und im letzten Drittel das bessere Team. So nehmen wir verdient die Punkte mit.“

Für den ESV Türkheim geht es in den verbleibenden Spielen um Platz zwei. Der berechtigt zu den Aufstiegs-Playoffs.

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