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Eishockey

21.01.2021

Ein Kaufbeurer feiert ein beeindruckendes Comeback

John Lammers führte den ESV Kaufbeuren bei seinem Comeback nach Verletzung zum 5:4-Heimsieg gegen die Frankfurter Löwen.
Foto: Mathias Wild

Plus Gegen die Frankfurter Löwen zeigt John Lammers, warum er so wichtig für den ESV Kaufbeuren ist. Lob gibt es auch für einen anderen Spieler.

Die Rückkehr eines Stürmers sorgte für besonders gute Laune bei ESVK-Trainer Rob Pallin. Beim 5:4-Overtime-Heimsieg gegen die Frankfurter Löwen konnte der US-Amerikaner wieder auf die Dienste von John Lammers setzen. Doch nicht nur ihn lobte der Coach.

Lammers hatte seinen letzten Einsatz vor zwei Wochen im Spiel bei den Kassel Huskies, seitdem musste er wegen eines Checks gegen den Kopf pausieren. Gegen Frankfurt aber fügte sich Lammers gleich wieder nahtlos in das Teamgefüge ein und war der prägende Akteur gegen die Hessen. Den Treffer zum 2:1 von Tyler Spurgeon legte Lammers auf, das 4:2 erzielte der Kanadier selber.

Kaufbeurer Siegtreffer fällt in der Verlängerung

Und dann war da ja noch sein Auftritt in der Overtime, als der 34-Jährige per Direktabnahme zum entscheidenden 5:4 traf. „Wir sind ein anderes Team, wenn John dabei ist“, sagte Pallin. „John ist ein besonderer Spieler, den man einfach auf dem Eis sehen will. Er ist sehr kreativ mit dem Puck und ein richtiges Arbeitstier. Toll, dass er wieder da ist.“ In bisher 16 Einsätzen für die Joker kommt Lammers nun auf zwölf Tore und 16 Assists.

Für die Gäste aus Frankfurt war die Partie am Dienstagabend in Kaufbeuren das erste Spiel nach fast vierwöchiger Pause. Zuletzt waren die Löwen am zweiten Weihnachtsfeiertag im Einsatz, als sie bei den Heilbronner Falken mit 3:1 gewannen. Seitdem bestritten die Frankfurter aufgrund mehrerer Corona-bedingter Quarantänemaßnahmen kein Spiel mehr. „Wir hatten einen Spieler, der in der Quarantäne krank wurde. Da haben wir eine große Verantwortung den Spielern gegenüber, dass wir ihre Gesundheit im Blick behalten“, sagte Löwen-Trainer David Fritzmeier.

Die Frankfurter Löwen freuten sich auf die Partie

„Die Freude war groß, als wir auf das Eis zurückgekehrt sind.“ Den Frankfurtern war die Eishockey-Pause nicht unbedingt anzumerken. „Beide Mannschaften haben richtig hart gekämpft. Wir sind nach der langen Pause gut zurückgekommen, mit hartem Forechecking und viel Druck“, sagte Fritzmeier.

„Es war ein schnelles, hartes Spiel. Frankfurts Reihe mit Mitchell, Collberg und MacAulay kreiert viele Chancen und ist schwer zu verteidigen“, meinte Pallin, der weiter auf Stefan Vajs, Jan Dalgic und Sami Blomqvist verzichten musste. Zudem bekam Max Oswald eine Verschnaufpause, Tobias Echtler stand wiederum im Kader.

Extra-Lob gibt es für den Kaufbeurer Torhüter

„Richtig stolz“ war der ESVK-Trainer außerdem auf die Leistung von Torwart Maxi Meier in dessen zweiten DEL2-Einsatz. „Maxi Meier hat uns mit starken Paraden im Spiel gehalten und uns zum Sieg verholfen“, sagte Pallin. Der 21-Jährige hatte am Sonntag gegen Weißwasser in der zweithöchsten deutschen Eishockey-Klasse debütiert. „Beide Spiele gewonnen zu haben, ist ein geiles Gefühl“, sagte Meier. „Frankfurt ist stark, sie haben uns im zweiten Drittel teilweise gut hinten eingeschnürt. Insgesamt können wir mit den zwei Punkten sehr zufrieden sein.“

Am Freitagabend (19.30 Uhr) erwartet der ESVK die Tölzer Löwen, ehe am Sonntag (17 Uhr) die Auswärtsfahrt zu den Bayreuth Tigers ansteht. Momentan liegen die Joker mit 25 Punkten aus 19 Spielen auf dem zehnten Tabellenplatz in der DEL2.

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