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Handball

30.03.2015

Ein Sieg zum Abschied

Nach 27 Jahren ist Schluss: Stefanie Lewe (am Ball) beendet ihre aktive Handballkarriere.
Bild: Archivfoto: Michael Lindemann

Stefanie Lewe gibt ihr Amt als Trainerin des TSV Mindelheim ab und ihr Team schenkt ihr noch einen letzten Erfolg. Auch die Mindelheimer Männer sind in eigener Halle erfolgreich.

Zwei deutliche Siege feierten die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Mindelheim am vergangenen Spieltag. Während die Herren den Aufsteiger SV Pullach mit 41:34 regelrecht aus der Halle schossen, gewannen die TSV-Damen ihr Heimspiel gegen den TV Bad Tölz mit 25:18. Für drei Spielerinnen war es das letzte Spiel.

Männer Ein „schönes, flüssiges und schnelles Angriffsspiel, das den Zuschauern Spaß bereitet“ war das Ziel von Mindelheims Trainer Thomas Burtscher. Was seine Mannen zu Spielbeginn zeigten, war allerdings nicht ganz das, was er sehen wollte. Oft war der Angriff in den Anfangsminuten zu statisch und die Torabschlüsse zu unpräzise. Und in der Abwehr standen die Mindelheimer wie oft in dieser Saison zu lückenhaft. Dies hatte zur Folge, dass die Pullacher bis zum 10:10 mit ihrem eher unkonventionellen und stürmischen Angriffsspiel Anschluss hielten. Bis zur Halbzeit konnten sich die Frundsbergstädter dann leicht absetzen und gingen mit 16:13 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit setzten sich die Hausherren dann aber immer mehr ab. Beim Zwischenstand von 28:21 war die Partie bereits entschieden, lediglich die Höhe des Heimsiegs war noch offen. So plätscherten die letzten Minuten dahin und die Mindelheimer hatten kaum noch Mühe, zu mehreren Torerfolgen zu kommen. Einziger Kritikpunkt der zweiten Halbzeit war das komplett fehlende Abwehrverhalten zum Ende des Spiels hin. „Es ist zwar schwierig bei einer deutlichen Führung die Motivation hoch zu halten, jedoch darf es uns eigentlich nicht passieren so viele Gegentore zu kassieren“, sagte Marius Wurm selbstkritisch. Mit dem 41:34-Erfolg verteidigen die Mindelheimer ihren vierten Tabellenplatz und treten in zwei Wochen beim TSV Landsberg zum letzten Auswärtsspiel an.

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Frauen Während es für die Mannschaft das letzte Saisonspiel war, sollte die Partie gegen den TV Bad Tölz für drei Spielerinnen aus den Reihen des TSV Mindelheim zugleich das letzte Spiel der aktiven Karriere werden. Denn vor der Partie gegen den TV Bad Tölz wurden nicht nur Marion Fackler und Jessica Thie verabschiedet, sondern auch die langjährige Spielertrainerin Stefanie Lewe. Letztere war 27 Jahre lang aktive Spielerin und zuletzt als Trainerin für den Erfolg der Mindelheimer Frauen verantwortlich.

Gegen Bad Tölz musste sie noch einmal ran, auch weil mit Christina Möhrle, Olivia Landherr und Andrea Deigendesch, die im Hinspiel den entscheidenden Siegtreffer zum 15:16 erzielte, gleich drei Spielerinnen fehlten. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte schnell einen Vorsprung von 9:4 für den TSV. Einstudierte Spielzüge, konsequente Abschlüsse und eine robuste Abwehrarbeit waren Garant für die sehenswerte Anfangsphase. Bis zur Pause hielten die Mindelheimerinnen einen Vier-Tore-Vorsprung (13:9).

Doch nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste heran und waren beim Stand von 16:15 dem Ausgleich nahe. Dann nahm Spielertrainerin Stefanie Lewe eine Auszeit – und die erwies sich als richtig. Denn danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und sie konnte an die gute Leistung zu Spielbeginn anknüpfen. Tempogegenstöße und starke Einzelaktionen ließen die Überlegenheit wieder deutlich werden. Und als zum wiederholten Male Außenspielerin Cornelia Repas beim Gegenstoß rabiat zu Fall gebracht wurde als die Torhüterin aus ihrem 6-Meter-Raum dem Ball entgegensprang, wurde diese Aktion von den Unparteiischen zu Recht mit einer Roten Karte geahndet. Das spielte den Mindelheimerinnen vollends in die Karten und nach 60 gespielten Minuten stand es verdientermaßen 25:18 für die Frundsbergstädterinnen.

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