Handball

16.04.2019

Ein passendes Ende

Mit einen 28:27-Sieg gegen den Tabellenletzten TSV Alling verabschieden sich die Handballer des TSV Mindelheim (im Bild: Armand Fetahu) in die Sommerpause.
Bild: Andreas Lenuweit

Gegen den Tabellenletzten tun sich die Herren des TSV Mindelheim lange schwer, setzen sich dann aber knapp durch. Die Frauen verlieren – und haben doch Grund zur Freude

Nach jeweils 22 Spielen haben nun auch die Handballerinnen und Handballer des TSV Mindelheim ihre Spielzeiten beendet. Die Heimspiele zum Abschluss spiegelten dabei ein wenig den durchwachsenen Saisonverlauf beider Teams wider: Während die Herren in der Bezirksliga einen äußerst knappen Sieg gegen den Tabellenletzten TSV Alling feierten, verloren die Bezirksoberliga-Damen das Aufeinandertreffen mit dem TSV Landsberg – trotzdem hielt sich die Trauer dort in Grenzen.

Die Rollen waren vor dem Abschlussspiel der Herren gegen den TSV Alling klar verteilt: Gegen den Tabellenletzten wollten die Frundsbergstädter in eigener Halle einen klaren Sieg feiern. Doch zu Beginn schaffte es keine der beiden Mannschaften, sich Vorteile zu verschaffen. Obwohl Mindelheim den Allinger Topscorer Alexander Krammer anfangs gut in Schach hielt, kamen die Gäste immer wieder zu einfachen Tore.

Allerdings konnten auch die Frundsbergstädter über ihre Rückraumspieler Michael Thoma und Joachim Gollmitzer erfolgreich die Bälle versenken. So stand es Mitte der ersten Hälfte unentschieden. Dann zogen die Gastgeber das Tempo an und konnten durch gutes Kombinationsspiel eine vier Tore Führung erzielen. Viele einfache Ballverluste im Angriff sorgten aber dafür, dass die Gäste immer wieder zu Tempogegenstößen kamen. Zwar konnte sich in dieser Phase Torhüter Sascha Winter mit tollen Paraden auszeichnen, aber die Allinger schafften es dennoch, zur Halbzeit wieder auf zwei Tore zu verkürzen (15:13).

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Ein ähnlicher Spielverlauf zeigte sich auch in Hälfte zwei: Mindelheim schaffte es nur phasenweise, im Angriff zu überzeugen. Technische Fehler und überhastete Pässe an den Kreis ermöglichten den Gästen schnelle Balleroberungen. Und der Ligaprimus Alexander Krammer ließ sich nicht lange bitten und hielt sein Team lange im Spiel.

In der 54. Minute gelang dem TSV Alling dann der Ausgleich. Zwar legten die Hausherren gleich wieder einen Treffer vor, aber die Gäste konterten umgehend. Eine Minute vor Ende, beim Stand von 27:27, nahm Mindelheims Trainerin Stefanie Lewe noch eine Auszeit, um den finalen Spielzug zu besprechen – mit Erfolg: Die Hausherren erzielten durch Joachim Gollmitzer den Treffer zum 28:27. Der letzte Allinger Wurf konnte geblockt werden und somit sicherten sich die Unterallgäuer den fünften Tabellenplatz in der Abschlusstabelle.

Die erste Halbzeit begann nervös und ausgeglichen. Der TSV Landsberg kam aber viel zu leicht zu seinen Toren und so liefen die Mindelheimerinnen, die auf die beiden Torhüterinnen Arlene Frehner und Ivona Radic verzichten mussten, einem stetig höher werdenden Abstand hinterher. In seiner Halbzeitansprache appellierte Trainer Stefan Weber an den Kampfeswillen seiner Damen: „Seid endlich wach und spielt zusammen!“ Mit schönen Kombinationen zwischen Andrea Deigendesch und Kathi Spies kam der TSV dann auch bis auf ein Tor heran, da insbesondere die Defensive kompakt stand. Doch der Ausgleich fiel nicht mehr. Mit einer 17:21-Niederlage verabschieden sich die Mindelheimerinnen also aus der Saison. Immerhin: Den Abstieg aus der Bezirskoberliga haben die Handballerinnen trotz einer recht durchwachsenen Spielzeit vermieden. (haba)

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