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01.03.2009

Eine unnötige Niederlage

Herne/Kaufbeuren Das Ruhrgebiet war für den ESV Kaufbeuren keine Reise wert. Der Eishockey-Oberligist unterlag am Samstagabend beim Herner EV mit 2:4 (0:3, 1:0, 1:1) und brachte sich mit einer verschlafenen Anfangsphase selbst um einen möglichen Erfolg. Nachdem die Nordrhein-Westfalen am Freitag trotz eines 1:3-Rückstands in Rosenheim gesiegt hatten, beträgt der Rückstand der Buron Joker auf die zweitplatzierten Starbulls weiterhin sechs Punkte.

"Vielleicht haben einige zu lange im Bus gehockt. Die frühe 3:0-Führung war für Herne der Schlüssel zum Erfolg", erklärte ESV-Coach Marcus Bleicher hinterher und meinte weiter: "Wir waren am Anfang nicht bei der Sache und sind hinterher am überragenden Herner Torwart gescheitert."

Der hieß Marc Dillmann und brachte die Gästeangreifer im weiteren Spielverlauf zur Verzweiflung. Die starteten nach dem verkorksten Anfangsabschnitt zwar eine temporeiche Aufholjagd, vergaben aber eine Tormöglichkeit nach der anderen. Während Herne ab dem zweiten Drittel offenbar die Nachwirkungen der kraftraubenden Partie in Rosenheim zu spüren bekam, traf von 19 Schüssen der Allgäuer in diesem Abschnitt nur einer sein Ziel. Jordan Webb, mit Bogdan Selea auffälligster Angreifer des ESV, verkürzte verdient, doch ansonsten blieben die Gästestürmer im Abschluss zu unpräzise.

Keine Effizienz im Powerplay der Kaufbeurer Joker

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Auch im Powerplay waren die Joker nicht effektiv genug, während der HEV bereits die erste Strafe gegen Kaufbeuren zur Führung genutzt hatte. Erst die fünfte Überzahl der Allgäuer war von Erfolg gekrönt, nachdem Selea kurz zuvor einen Penalty am rechten Kreuzeck vorbei gehämmert hatte.

Doch als die Wende nach Daniel Raus Anschlusstor endlich greifbar nahe schien, schlugen die Gastgeber eiskalt zurück. Nur acht Sekunden später war es mit Shannon McNevan Hernes Manager persönlich, der die Scheibe nach einem der wenigen Entlastungsangriffe des Nord-Fünften zum 4:2 versenkte. "Wir haben auch im letzten Drittel noch einmal Gas gegeben und hatten genug Chancen. Aber das vierte Gegentor war der Genickbruch. Danach hat Herne den Vorsprung gut verwaltet. Wir wussten, dass sie das können", lautete das Fazit von Marcus Bleicher nach der unnötigen Niederlage.

Niklas Sundblads Analyse fiel ähnlich aus. "Wir haben super begonnen, waren später aber etwas müde. Kaufbeuren war stark, aber Marc Dillmann hat sehr gut gehalten", meinte Hernes schwedischer Coach hinterher.

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