Fußball

16.07.2012

Fair und erfolgreich

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Die fairsten Mannschaften im Unterallgäu wurden von (hinten von links) Spielgruppenleiter Benjamin Adelwarth, 2. Bürgermeister Franz Kuen, Franz „Bulle“ Roth, Anton Jall, Johann Weigele, Gerd Scheer und Polykarp Platzer ausgezeichnet.
Bild: müsa

In Stetten ehrte Spielgruppenleiter Benjamin Adelwarth die fairsten Mannschaften der abgelaufenen Saison. Und ein Ex-Profi fand lobende Worte.

 „Gewinnt ihr auch Spiele oder spielt ihr nur fair?“ Mit dieser Frage witzelte der langjährige FC-Bayern-Profi Franz „Bulle“ Roth in die Runde, als die fairsten Fußballmannschaften der B-, A- und Kreisklassen aus dem Raum Mindelheim und Memmingen ausgezeichnet wurden. Schon seit 18 Jahren gibt es den sogenannten „Fairplay“ im Unterallgäu, der 1994 von Gerd Scheer und Johann Weigele ins Leben gerufen wurde.

Wie begehrt der Fairnesswettbewerb bei den Mannschaften ist, wurde auf der Verleihung im Sportheim Stetten deutlich. Dazu lud der Kreisverbandsvorsitzende des Genossenschaftskreisverbands Unterallgäu, Anton Jall, gemeinsam mit Spielgruppenleiter Benjamin Adelwarth die fairsten Mannschaften ein. Alle Vereine waren vertreten und konnten die Preise entgegennehmen, angefangen von Schecks über 250 Euro und 150 Euro für die beiden Erstplatzierten, bis hin zu Fußbällen, die von der Allianz und der R+V Versicherung für die Drittplatzierten ausgelobt wurden.

Fußball ist ein Sport der Fairness“, betonte Spielleiter Benjamin Adelwarth bei seiner Ansprache. Anton Jall zog den Vergleich des Sports mit der Wirtschaft: „Ein fairer Umgang miteinander ist Grundvoraussetzung und daher ist es dem Genossenschaftskreisverband wichtig, diese Fairness im Fußballsport besonders auszuzeichnen.“

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Bereits zum zweiten Mal war Bayern-Legende Franz „Bulle“ Roth bei der Verleihung zu Gast: „Ich finde diese Veranstaltung einfach wunderbar und freue mich, dass es so etwas gibt.“ Auch Stettens 2. Bürgermeister und ehemaliger Spielgruppenleiter Franz Kuen freute sich, dass alle Vereinsvertreter gekommen waren. Denn nur wer anwesend ist, bekommt auch den Preis ausgehändigt.

Dass die Mannschaften nicht nur fair spielen, sondern auch gewinnen, zeigte die Statistik von Spielgruppenleiter Benjamin Adelwarth: Gleich fünf der Preisträger schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg. „Es lohnt sich also fair zu bleiben“, so Adelwarth. Besonders erwähnenswert ist der TSV Mittelneufnach, der in den letzten Jahren immer vorn dabei war. Der begehrte Wanderpokal für die fairste Mannschaft im gesamten Unterallgäu ging an den ASV Fellheim II, der während der kompletten Saison nur 23 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte verzeichnen musste.

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