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Fußball

18.11.2017

Fangkünste sind gefragt

Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass auf Ambergs Torhüter Leonhard Zink (am Ball) am Sonntag gegen den FC Viktoria Buxheim viel Arbeit wartet.
Bild: Andreas Lenuweit

Im Kreisliga-Hinspiel kassierte der FSV Amberg gegen Viktoria Buxheim 14 Gegentore. FSV-Abteilungsleiter Benedikt Hartung sagt, warum das am Sonntag nicht wieder passiert.

Buxheim gegen Amberg – da war doch was? Am dritten Spieltag der Kreisliga Mitte setzte es für den Aufsteiger aus Amberg Mitte August in Buxheim eine krachende 0:14-Niederlage. Seit diesem Spiel haben beide Teams ihren Weg fortgesetzt: Der FC Viktoria Buxheim führt die Liga an, der FSV Amberg schließt sie unten ab.

Am Sonntag nun kommt es in Amberg zum Rückspiel. Ein ähnliches Desaster wie im August schließt Ambergs Abteilungsleiter Benedikt Hartung aus: „Es hat sich seitdem einiges gebessert, diese Niederlage war schon eine Ausnahme“, sagt der Abwehrspieler, der damals selbst auf dem Platz stand. Eine Rumpfmannschaft sei es damals gewesen, sagt Hartung. Die neue Viererkette hatte zudem noch gewaltige Löcher. Nach dem Buxheim-Debakel habe man auf Dreierkette umgestellt, so Hartung. „Seitdem klappt es besser.“ Nur eines ist gleich geblieben: die angespannte Personalsituation. Zwar steht diesmal Stammkeeper Leonhard Zink, der im Hinspiel fehlte, wieder im Tor. Dafür fallen sechs Spieler mit teilweise langwierigen Verletzungen aus. Aber: Die Amberger haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben. Gegen den SVO Germaringen gelang sogar ein Sieg. „Es ist nicht so, dass wir jetzt schon für die Kreisklasse planen“, sagt Hartung. „Wir wollen an den Relegationsplatz hinschmecken und werden deswegen auch vernünftig weiter arbeiten.“

Auch der FSV Dirlewang muss vor der Winterpause noch einmal ran. Zum Nachholspiel geht es für die Mannschaft von Trainer Werner Habigt nach Legau. Gegen den Tabellenfünften hatten die Dirlewanger das Hinspiel noch glatt mit 0:3 verloren. Zwischenzeitlich aber habe sich sein Team an die Kreisliga gewöhnt, sagte Habigt vor einigen Wochen. Zwar wartet sein Team seit nunmehr drei Spielen auf einen Sieg, aber als Zehnter mit 16 Punkten ist der FSV Dirlewang immer noch der beste aller drei Aufsteiger.

Auch in der Kreisklasse Allgäu 2 wird noch nachgespielt. Während der TSV Mittelneufnach nach Jengen muss, empfangen der TSV Kirchheim den FC Bad Wörishofen und der SV Oberegg den SV Schöneberg. Mit einem Sieg gegen den Tabellen-Achten könnte sich der SV Oberegg zum Ende des Fußballjahres an die Tabellenspitze setzen. Und zudem eine beeindruckende Serie ausbauen, denn: Die Mannschaft von Trainer Thomas Hartmann ist bislang noch ungeschlagen.

Ganz anders ist die Gemütslage beim Kreisliga-Absteiger SV Schöneberg. Seit nunmehr sieben Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Anton Wieser auf einen „Dreier“. Gelingt der ausgerechnet in Oberegg, dann könnte auch der TSV Kirchheim als Spitzenreiter überwintern – vorausgesetzt, Kirchheim gewinnt sein Heimspiel gegen den FC Bad Wörishofen.

In der A-Klasse Allgäu 2 kann Türkiyemspor Mindelheim (4.) mit einem Heimsieg gegen den TSV Ettringen (10.) den Abstand zu den zwei Topteams der Liga – TSV Markt Wald und FC Loppenhausen – verringern und als Dritter in die Winterpause gehen.

Derweil wurden die am vergangenen Wochenende ausgefallenen Spiele neu terminiert: So startet das Fußballjahr 2018 nun eine Woche früher, als geplant. Statt am langen Osterwochenende (31. März/2. April) geht es nun bereits am 24./25. März los. Mit dem bisherigen Verlauf der Saison ist Spielgruppenleiter Polykarp Platzer zufrieden: „Im Raum Mindelheim ist alles normal abgelaufen.“ Er hat nun bereits die Hallenrunde um die Unterallgäuer Meisterschaft im Blick. 29 Mannschaften haben sich angemeldet, die sich im Dezember und Januar auf vier Vorrundenturniere verteilen: Pfaffenhausen (15. Dezember), Mindelheim (16. Dezember), Memmingen (23. Dezember), Hawangen (7. Januar). Das Finalturnier wird am 28. Januar in Babenhausen ausgetragen.

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