Eishockey

29.01.2018

Frühstart nach langer Busfahrt

Für einen Blitzstart sorgte Wörishofens Peter Brückner (vorn, hier im Spiel gegen den SC Reichersbeuern) beim EV Pegnitz. Bereits nach 18 Sekunden hatte er die Führung erzielt.
Bild: Andreas Lenuweit

Die Wörishofer Wölfe spielen in der Verzahnungsrunde gegen den Bayernligisten aus Pegnitz auf Augenhöhe.

Die Wörishofer Wölfe bleiben in der Verzahnungsrunde zwar weiterhin punktlos, lieferten am Freitagabend beim Bayernligisten EV Pegnitz aber einen großen Kampf ab. 

Trotz der langen Busfahrt legten die Wölfe einen Traumstart gegen den Bayernligisten eV Pegnitz hin. Nur achtzehn Sekunden nach dem Eröffnungsbully erzielte Peter Brückner auf Vorarbeit von Benjamin Biddle die Führung für den EVW. Pegnitz zeigte sich sichtlich nervös und war bemüht, die pfeilschnellen Wölfe im Zaum zu halten. Doch dann schlugen die Hausherren in Person von Neuzugang Vaclav Benak zurück und glichen aus (5.).

Im zweiten Spielabschnitt entschied der Schiedsrichter auf Penalty, den Daniel Vlach gekonnt zur Führung für Pegnitz verwandelte (26.). Die Spieler von EVW-Trainer Andreas Schweinberger steckten jedoch nicht auf, sondern antworteten blitzschnell: Michal Telesz glich keine Minute später aus (27.). In einer doppelten Überzahl gelang Patrick Münch nach Vorlage von Michal Telesz sogar die 3:2-Führung (36.).

Im letzten Drittel machten sich bei den Wölfen jedoch die schweren Beine bemerkbar. Die Mannschaft war nur mit dreizehn Feldspielern angereist und die Kraft, besonders bei nur vier Verteidigern, ließ langsam nach. Aber auch die Umstellung der Reihen vom Pegnitzer Trainer zeigten Wirkung im Spiel des Bayernligisten. Während einer angezeigten Strafe gegen die Wölfe traf Ralf Skarupa (47.) zum Ausgleich und gut zwei Minuten später war es Aleksandrs Kercs (49.), der nach einem Konter bei einem Alleingang am Ende auch noch Torhüter Andreas Nick ausspielte und das 4:3 erzielte. Die Wölfe gaben jedoch nicht auf und kamen doch noch zu einem Treffer, dem aber wegen „Schlittschuh-Tor“ die Anerkennung versagt wurde. Es blieb also beim etwas glücklichen 4:3-Sieg für den Favoriten.

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