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Eishockey

25.11.2019

Geduld und Disziplin machen sich bezahlt

Die Allgäuer Teams freuen sich über drei Siege. Coach Michael Fischer vom ESV Türkheim setzt wieder auf Nachwuchsspieler – und wird mit einem 5:1-Sieg belohnt

Drei Spiele, drei Siege: Die Eishockeyteams aus der Region erledigten ihre Aufgaben allesamt mit Erfolg. Der ESV Kaufbeuren war beim 4:0-Sieg in Freiburg klar überlegen, der ECDC Memmingen bescherte seinen Fans ein spannendes Derby und hatte erst in der Overtime das bessere Ende für sich. Über einen klaren 5:1-Sieg freute sich der ESV Türkheim gegen Oberstdorf/Sonthofen 1b.

Ein starker Auftritt der Joker in Freiburg bringt dem ESVK einen deutlichen 4:0-Sieg und drei Punkte. Mit den aus dem Verletztenlazarett zurückgekehrten Stürmern Branden Gracel und Joey Lewis, aber weiterhin ohne Philipp de Paly und Stefan Vajs trat der ESV Kaufbeuren beim EHC Freiburg an. Der erste Wechsel der vierten Kaufbeurer Sturmreihe brachte dem ESVK dann das frühe 1:0 nach drei Minuten. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Joker auf 3:0, hatten die klare Führung aber auch ihrem jungen Goalie Jan Dalgic zu verdanken, der mit seiner Defensive den Überblick behielt und keinen Gegentreffer zuließ. Somit ging es mit einem Spielstand von 0:3 in die zweite Pause. Im Schlussabschnitt spielten die Kaufbeurer weiterhin stark und hatten die Partie jederzeit im Griff. Defensiv standen die Allgäuer stets stabil und in der Offensive gab es immer wieder gute Angriffe. Ihr einziges Powerplay nach 47 Minuten führte zum vorentscheidenden 4:0. Antti Kerälä war der Nutznießer, als er nach einem schönen Spielzug über Lewis und Branden Gracel die Scheibe nur noch einschießen musste. Am Schluss feierten die Allgäuer nach einem starken Spiel einen verdienten 4:0 Erfolg im Breisgau und Jan Dalgic dürfte sich über seinen ersten Shoutout in der DEL2 freuen. (mz)

Ein spannendes und verrücktes Derby bekamen die Eishockeyfans am Hühnerberg zu sehen. In der Overtime sicherte sich Memmingen mit 7:6 (2:3, 1:1, 3:2, 1:0) den Zusatzpunkt und behält erneut gegen den EV Lindau die Oberhand. Rund 2300 Zuschauer sorgten für einen derbywürdigen Abend. In einem wilden Spiel hatten die Indians das bessere Ende für sich und feierten den siebten Heimsieg in Serie. Die Rot-Weißen hatten in der Verlängerung mehr zu bieten und gingen dann auch als Sieger vom Eis. Fabian Voit vollstreckte eiskalt zum 7:6 n.V., was den Zusatzpunkt und den nächsten Sieg in einem spannenden Derby für den ECDC bedeutete. (mz)

Geduld und Disziplin machen sich bezahlt

In einer temporeichen Begegnung gewann der ESV Türkheim gegen SG Oberstdorf/Sonthofen 1b 5:1 (2:0, 0:1, 3:0). Aufgrund einiger Ausfälle musste Trainer Michael Fischer das Team neu zusammenstellen. Von den Junioren kamen Jonas Müller und Moritz Hanslbauer wieder zum Einsatz. Die Gäste aus dem Oberallgäu reisten nur mit einem dünn besetzten Kader an. In der über die gesamte Spielzeit fairen Begegnung drückten beide Teams gleich aufs Tempo. Der ESVT mit einem leichten Chancenvorteil war die spielbestimmende und trickreichere Mannschaft. Goalie Kevin Geiger war im Türkheimer Kasten hellwach. Nach dem 1:0 durch Felix Ambos (18.) sahen die Zuschauer vor der Drittelpause noch ein traumhaftes Tor zum 2:0.

Nach dem Anschlusstreffer der Gäste rettete Goalie Geiger dann mit einem Super-Save die Führung als zwei Oberstdorfer auf sein Tor zustürmten. Nach dem zweiten Pausentee versprach die Begegnung denn sehr viel Spannung. Beide Mannschaften wollten jetzt die Entscheidung. Es ging immer wieder hin und her doch der ESVT war jetzt wieder spielbestimmend.

Die weiteren Tore fielen dann in der Schlussphase. Zunächst erhöhte Jonas Müller auf 3:1 (57.), bereits eine Minute später nahm Felix Ambos die Scheibe direkt an und schoss sie zum 4:1 in die Maschen. Als auf der Stadionuhr die letzten Sekunden herunterliefen waren einige Spieler wohl gedanklich schon in der Kabine, jedoch nicht Jonas Müller. Er konnte in Spielminute 59:59 sein zweites Tor in diesem Spiel erzielen.

ESVT-Trainer Michael Fischer zog nach dem Spiel ein positives Fazit: „Wir wussten um die Qualität von Oberstdorf und dass dies trotz ihrer nur 2 Reihen sehr schwer wird. Leider mussten wir krankheits- und verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten. Die haben wir erneut mit Juniorenspielern ersetzt. Diese haben ihre Arbeit wieder sehr ordentlich gemacht. Geduld und Disziplin hat sich bezahlt gemacht. Der Sieg war verdient“. (mz)

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