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Gauschießen

29.06.2020

Geschossen wird heuer, gefeiert wird 2021

Letztmals fand das Gauschießen im Gau Mindelheim 2018 in Dirlewang statt. In diesem Jahr sind die Adlerschützen aus Breitenbrunn Gastgeber des Traditionswettbewerbs.
Bild: Sabine Adelwarth

Die Breitenbrunner Schützen haben sich mit der Corona-Krise arrangiert. So sieht der Fahrplan vorerst aus

Zu beneiden ist Peter Wank in diesen Wochen nicht. Eigentlich hätte er vor rund 100 Tagen das 59. Gauschießen im Schützengau Mindelheim in Breitenbrunn eröffnen sollen. Doch die Corona-Pandemie und die folgenden Einschränkungen sorgten dafür, dass der gastgebende Verein, Adler Breitenbrunn, umplanen musste. Weder fand bislang der Schießbetrieb statt, noch das lange Festwochenende, bei dem der Verein seinen 100. Geburtstag hätte feiern wollen.

Nun gibt es Neuigkeiten aus Breitenbrunn. „Wir haben uns dazu entschlossen, dass das Gauschießen heuer stattfinden soll“, sagt Peter Wank. Die Anlage steht schließlich immer noch im Haus der Vereine in Breitenbrunn. „Wenn man es so sieht, dann hat die Corona-Krise in dem Fall den Richtigen getroffen“, sagt Wank. Schließlich haben die Einschränkungen und Absagen die Breitenbrunner dank des Hauses der Vereine längst nicht so schwer getroffen, wie es für einen anderen Verein gewesen wäre, der ein eigenes Festzelt aufgebaut hätte. „Das ist unser Plus“, sagt Wank. Er und seine Mitstreiter warten nun nur noch auf eines: Weitere Lockerungen, damit das Gauschießen auch in einem annehmbaren Rahmen stattfinden kann. Sprich: „Es muss ein Schießen ohne Masken und Mindestabstand möglich sein“, sagt Wank.

Schließlich hätten etwa Brillenträger beim Schießen mit der Maske erhebliche Probleme. „Wenn deshalb dann nur 500 Schützen kommen, wäre das eine Katastrophe für uns“, sagt der Vereinsvorsitzende. Sobald es seitens der Politik in dieser Hinsicht grünes Licht gebe, werde man in Breitenbrunn wieder in die Vorbereitungen einsteigen. „Von heute auf morgen geht das zwar nicht, aber wir könnten zeitnah loslegen“, so Wank. In erster Linie gehe es dann darum, die Helfer am Schießstand mit dem neuen, eigens vom Verein entwickelten Programm zur Anmeldung und Auswertung zu schulen. „Das haben IT-Spezialisten aus unserem Verein ein Jahr lang entwickelt. Wir haben es bereits getestet und es funktioniert. Aber die Leute müssen wir vorher trotzdem noch einmal schulen. Es soll ja kein Chaos geben“, so Wank.

Er hofft nun, dass der Schießbetrieb in diesem Jahr durchgeführt werden kann. Auch die Preisverleihung werde dann im Haus der Vereine stattfinden und wird von den Festtagen losgekoppelt. Die nämlich werden auf jeden Fall erst 2021 anstehen. „Wir haben alles umorganisiert und den Festzeltbetrieb auf die Tage vom 2. bis 6. Juni im nächsten Jahr verlegt“, sagt Wank. Sollte dies dann erneut nicht stattfinden können, „dann war’s das. Ein drittes Mal organisiere ich das nicht mehr“, sagt Wank.

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