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Fußball

11.04.2015

Härtetest für TSV-Abwehr

Benjamin Maier (vorn) führt mit 22 Treffern die Torjägerliste der Bezirksliga Süd an. Auf ihn und Alexander Günter (rechts) muss die Mindelheimer Abwehr besonders achten.
Bild: Matthias Wild

Bislang hat der TSV Mindelheim in diesem Punktspieljahr noch kein Gegentor kassiert. Heute wartet mit Olympia Neugablonz jedoch ein Gegner, der im Hinspiel fünf Mal traf.

Zum Rückrundenbeginn strotzte Mindelheims Trainer Marcus Eder vor Selbstbewusstsein. Er sehe in der Bezirksliga Süd keine Mannschaft, die den TSV Mindelheim richtig „abwatschen“ könne. „Außer vielleicht Neugablonz“, fügte er hinzu. Gegen diese Ausnahme nun müssen die Mindelheimer am heutigen Samstag (15.30 Uhr) ran. An das Hinspiel haben Eders Mannen, damals noch trainiert von Willi Neumaier, keine guten Erinnerungen: Mit 0:5 erlebten die Mindelheimer damals ein echtes Heimdebakel.

Das soll sich diesmal nicht wiederholen. Vor allem die Mindelheimer Abwehr hat sich seit diesem schwarzen Septembersamstag personell und qualitativ verändert. Stand damals mit Christoph Wissigkeit, Stefan Ende, Sebastian Biberger und Daniel Rogg eine Viererkette auf dem Feld, die noch nie zusammengespielt hatte, ist die aktuelle Abwehrformation um Holger Thamm, Ferhan Yörür, Christoph Wissigkeit und Roman Feger eine Bank. Bislang blieb der TSV Mindelheim in allen drei Spielen nach der Winterpause ohne Gegentor.

„Wir stehen gut und haben ein gutes Umschaltspiel“, sagt Eder. Gegen Neugablonz wird seine Abwehr aber erstmals richtig Schwerstarbeit verrichten müssen. Denn mit Toptorjäger Benjamin Maier (22 Treffer), Alexander Günter und Alexander Weber verfügt die Mannschaft von Trainer Rrust Miroci über ein Offensivtrio von außergewöhnlicher Qualität. Mit einer exzellenten Technik versehen führten diese drei Spieler den TSV Mindelheim im Hinspiel regelrecht vor.

„Wir haben keine Angst vor den Neugablonzer Stürmern“, sagt Mindelheims Trainer Eder und schiebt nach: „Fakt ist, dass sich gegnerische Mannschaften gegen uns schwer tun, selbst Chancen zu kreieren. Den Chancen, die etwa Haunstetten hatte, sind katastrophale Fehler von uns vorausgegangen. Die müssen wir einfach abstellen.“

Olympia Neugablonz scheint derweil noch nicht so ganz in der Rückrunde angekommen zu sein. In drei Spielen gab es erst zwei Punkte – darunter ein 1:1 gegen Schlusslicht TSV Friedberg. Zudem fehlt voraussichtlich der verletzte Alexander Weber. Dabei hatte sich Miroci in der Vorbereitung durchaus etwas einfallen lassen: So schickte er seine Kicker zum Boxtraining mit der deutschen Vizemeisterin Kristina Slobodjanikowa vom Boxclub Kaufbeuren, wo ein intensives Zirkeltraining und der Sandsack warteten. Ob das aber am Samstag gegen den deutlich stabiler wirkenden TSV Mindelheim reicht? Eder jedenfalls ist optimistisch: „Es wartet zwar eine Herkulesaufgabe auf uns, aber wenn wir offensiv mutig spielen, können wir ihnen wehtun.“

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