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Eishockey

25.02.2015

Herbe Enttäuschung

Die Memminger Anton Pertl, Antti-Jussi Miettinen und Sven Schirrmacher (von links) hätten sich das zweite Spiel der Playoff-Serie gegen Landsberg deutlich einfacher vorgestellt. Die Indians kamen bei der 2:1 Niederlage erst zu spät richtig ins Spiel.
Bild: Thorsten Jordan

Nach einer bitteren Niederlage in letzter Minute ist die Playoff-Serie gegen Landsberg wieder ausgeglichen. Der ECDC Memmingen hofft am Freitag nun auf seine Fans

Die Zeichen standen gut, nach dem deutlichen 6:0 Sieg der Indians über den HC Landsberg. Durch die unglückliche Niederlage im zweiten Spiel der „Best-of-5“-Serie steht nun jedoch wieder alles auf Anfang. Für die Memminger war das 1:2 die erste Niederlage gegen Landsberg in der gesamten Saison, vorher konnte man alle Duelle für sich entscheiden.

Anders als im Auftaktspiel der Playoffs, mussten die rund 600 Memminger Fans mit ansehen, wie sich die Landsberger als besonders harter und motivierter Gegner erwiesen, die die Indians nie richtig ins Spiel kommen liessen. Obwohl die Riverkings vom Lech für ihre Kampfstärke bekannt sind, schien es, als hätten die Spieler des ECDC Memmingen den Gegner nach dem hohen Sieg im ersten Spiel auf die leichte Schulter genommen.

Das Indians-Trainergespann um Erwin Halusa und Werner Tenschert zeigte sich unzufrieden mit der Leistung der eigenen Mannschaft. Das Team habe nicht umsetzen können, was geplant war. „Wir waren immer etwas zu weit weg von Gegenspieler“, findet auch der Pressesprecher des ECDC Memmingen, Daniel Halder. Tatsächlich schien Landsberg immer den berühmten Schritt schneller zu sein – und kam so letztendlich zum verdienten Führungstreffer, den die Riverkings dank ihrer körperlichen Überlegenheit lange verteidigen konnten.

Erst zum Ende der Partie fanden die Memminger besser ins Spiel und kamen sogar noch zum Ausgleich. Kurz vor Schluss gab es dann aber noch die kalte Dusche. 38 Sekunden vor dem Ende des Spiels erzielte der Riverking Rohde den entscheidenden Führungstreffer. „Wenn du im Eishockey gewinnen willst, musst du 100 Prozent geben. Bei uns waren es leider nur 95“, erklärt Daniel Halder das Ergebnis.

Für die Indians ist die bittere Niederlage jedoch kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Wir haben zuhause jetzt alles in der Hand. Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt Halder. Da die Viertefinal-Serie der Bayerischen Eishockey Liga nun mit 1:1 ausgeglichen ist, stehen die Indians aber auch unter Zugzwang. Einen Unterschied sollen dabei vor allem die Heimfans machen. „In Memmingen ist es für andere Teams nie leicht, zu gewinnen. Man nennt unser Stadion ja nicht umsonst Festung Hühnerberg“, meint Halder. Für das Spiel am kommenden Freitag (20 Uhr) erwartet er wieder mehr als 2000 Fans. (lare-)

HC Landsberg – ECDC Memmingen 2:1 (0:0/1:0/1:1)

HC Landsberg: Schedlbauer (Hacker) – Schmelcher, Folk, Barnsteiner, Maag, Geisberger (C), Wedl, Turner, Ott – Tausend, Grünauer, Dörner, Fischer, D. Kerber, Rohde, S. Kerber, M. Kerber, Christian, Gäbelein, Dolezal, Sturm.

ECDC Memmingen: Niemz (Reichelmeir) – Hoffmann, Stotz, Tenschert, Neumann, Schirrmacher, Feldmeier, Jainz (C), Piotrowski – Pertl, Baker, Scheitle, Arnold, Pfalzer, Rott, Schweiger, Miettinen, D. Zimmermann, Krafczyk, Kozlovsky, Vanek

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