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Futsal

21.12.2019

In Mindelheim geht es um Final-Tickets

Hermann Herz (am Ball) wird man beim Vorrundenturnier zur Allgäuer Meisterschaft heute in Mindelheim nicht auf dem Parkett sehen – er kuriert einen Kreuzbandriss aus. Seine Mannschaft, der FC 98 Auerbach/Stetten, wird aber wie der TSV Kammlach um ein Finalticket kämpfen.
Bild: Michael Lindemann

Plus Der SV Auerbach richtet das Vorrundenturnier zur Allgäuer Meisterschaft in Mindelheim aus. Einen echten Favoriten gibt es nicht, dafür aber zwei bislang unbekannte Teilnehmer.

Viele bekannte Namen, aber auch zwei neue Gegner: Das Teilnehmerfeld für die Vorrunde zur Allgäuer Futsal-Meisterschaft in Mindelheim ist interessant. „Wir mussten kurzfristig noch Änderungen vornehmen“, sagt Spielgruppenleiter Polykarp Platzer.

So hat der FC Bad Wörishofen seine geplante Teilnahme abgesagt. Zuvor tauschte der SC Unterrieden, der aus regionalen Gründen in Mindelheim antreten sollte, seinen Startplatz mit dem des FC Jengen beim Turnier vorige Woche in Neugbalonz. „Beide Vereine hatten ein Terminproblem, deswegen war der Tausch die beste Option“, so Platzer. Unterrieden belegte in Neugablonz den fünften Platz, hatte mit der Qualifikation für das Allgäuer Finale also nichts zu tun.

Schwäbische Hallenmeisterschaft mit neuer Struktur

Die neue Struktur, auf die sich die schwäbischen Spielleiter Anfang des Jahres geeinigt hatten, sieht nämlich vor, dass sich nun sämtliche Vereine, unabhängig von der Ligenzugehörigkeit, über die Kreisturniere für die schwäbische Endrunde qualifizieren können. Bislang gab es gesonderte Qualifikationsturniere für die schwäbische Meisterschaft, an denen die Landkreismeister aus dem Vorjahr sowie die höherklassigen Mannschaften teilnahmen. „Das war für die Landkreismeister immer blöd, weil sie ein Jahr warten mussten“, sagt Platzer. Nun fallen diese Qualifikationsturniere weg. Stattdessen müssen sich nun die höherklassigen Mannschaften, so sie denn an der schwäbischen Hallenmeisterschaft teilnehmen wollen, mit den „Kleinen“ ab der Vorrunde in ihren Kreisen messen.

In Mindelheim geht es um Final-Tickets

Die Unterallgäuer Meisterschaft ist Geschichte

Im Fußballkreis Allgäu gibt es heuer fünf Qualifikationsturniere zur Allgäuer Meisterschaft. Das erste fand vergangenen Sonntag in Neugablonz statt. Hier sicherten sich der Bezirksligist BSK Olympia Neugablonz und der B-Klassist Türk Dostlukspor Kaufbeuren das Ticket für das Allgäuer Finale am 5. Januar in Kempten.

In Babenhausen, Mindelheim und Marktoberdorf wird gespielt

Am Wochenende stehen nun drei weitere Vorrundenturniere an: Am heutigen Samstag wird in Babenhausen (ab 13 Uhr) und in Mindelheim (ab 17 Uhr) gespielt, am Sonntag rollt in Marktoberdorf (ab 11 Uhr) der Ball. Jeweils die Sieger der Halbfinalspiele sind für das Allgäu-Finale qualifiziert. „Ein Finale oder Platzierungsspiele spielen wir dann gar nicht mehr“, sagt Platzer. In Mindelheim wird das Turnier heute vom FC 98 Auerbach/ Stetten ausgerichtet. In der Gruppe A stehen sich Kreisligist TSV Mindelheim und die Kreisklassisten FC Jengen, SV Mattsies und Türkiyemspor Mindelheim gegenüber. In Gruppe B spielen Kreisligist TSV Kammlach, die beiden Kreisklassisten SC Untrasried und FC Loppenhausen sowie Gastgeber FC 98 Auerbach/Stetten (A-Klasse) um den Halbfinaleinzug.

Gemessen an der Ligenzugehörigkeit müssten die beiden Spitzenteams aus der Kreisliga Mitte, Tabellenführer TSV Mindelheim und Tabellenzweiter TSV Kammlach, die Favoritenrolle innehaben. Allerdings messen beide Trainer, Mindelheims Benedikt Deigendesch und Kammlachs Manuel Neß, der Hallenrunde keine große Bedeutung zu. „Wer von meinen Jungs Lust hat zu spielen, der darf gerne spielen“, sagt Deigendesch. „Allerdings müssen sie das alleine Regeln. Die Halle ist nicht so mein Fall“, sagt er. Ähnlich klingt es bei Manuel Neß: „Wichtig wird es für mich erst wieder in der Vorbereitung auf die Rückrunde.“

FC Jengen und SC Untrasried sind unbekannte Gegner

So kann es also gut sein, dass die beiden Topteams der Kreisliga mit gemischten Teams antreten, bestehend aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaften oder gar A-Jugendspielern. Das wiederum könnte den anderen Vereinen die Chance eröffnen, sich für das Halbfinale zu qualifizieren. So hat etwa der SV Mattsies in den vergangenen Jahren stets eine gute Rolle bei der Unterallgäuer Meisterschaft gespielt. Auch Türkiyemspor Mindelheim ist immer für eine positive Überraschung gut. Wie hallenaffin der FC Jengen und der SC Untrasried sind, wird sich zeigen. Ein Farbtupfer für das Mindelheimer Turnier sind die beiden Ostallgäuer Mannschaften in jedem Fall.

Los geht es am heutigen Samstag um 17 Uhr in der Dreifachsporthalle des Maristenkollegs in Mindelheim. Bereits um 13 Uhr wird an gleicher Stelle zuvor der Unterallgäuer Meister der A-Junioren ausgespielt. Hier gehen sechs Mannschaften an den Start: JFG Wertachtal, FC Viktoria Buxheim, SG Schöneberg, SG Lachen, SG Buchloe und JFG Illerwinkel. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich am Ende für die Allgäuer A-Jugendmeisterschaft, die am 11. Januar 2020 in Durach ausgespielt wird.

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