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Fußball

16.05.2015

In der eigenen Hand

Christian Landsperger (schwarzes Trikot) hat seinen letzten Treffer gegen den FC Königsbrunn erzielt.  Es wäre wieder Zeit für ein Tor.
Bild: Siegfried Rebhan

Mit einem Sieg gegen den FC Königsbrunn hält der TSV Mindelheim die Klasse in der Bezirksliga. Das Hinspiel hat gezeigt, was möglich ist.

Es ist das, was sich Sportler immer wünschen: Die Entscheidung über einen Erfolg in der eigenen Hand zu haben. Genau das hat der TSV Mindelheim nun in der Fußball-Bezirksliga. Wenn der Mannschaft um Kapitän Patrick Eckers am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Königsbrunn ein Sieg gelingt, ist der Klassenerhalt in trockenen Tüchern.

Den Grundstein legte der TSV Mindelheim dafür am vergangenen Wochenende: Der 2:1-Sieg beim Kellerkind ASV Fellheim war so etwas, wie ein „Big point“ im Abstiegskampf. Denn dank dieser drei Punkte haben die Mindelheimer nun zwei Spieltage vor Saisonende vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz (SVO Germaringen), fünf Punkte sind es auf den ersten direkten Abstiegsplatz (SSV Wildpoldsried). Trainer Marcus Eder konnte am vergangenen Wochenende nicht nur mit der Punkteausbeute zufrieden sein, sondern auch mit der Art und Weise, wie seine Spieler agierten.

Gegen den FC Königsbrunn fehlt Eder jedoch auf der Bank. Für ihn übernimmt Co-Trainer Marian Argintaru die Betreuung des Teams. Er kann wieder auf alle Spieler zurückgreifen. Im Tor dürfte wieder Dennis Motzer stehen. Er hat seine Rot-Sperre abgesessen. Vertreten hatte ihn in Fellheim Gottfried-Hubert Wesseli. Der gelernte Stürmer stellte sich einmal mehr in den Dienst der Mannschaft und sich zwischen die Pfosten, da sonst kein Torhüter mehr verfügbar war. Kurios: Wesseli schaffte es auf ungewohnter Position in die Elf der Woche, die wöchentlich von den Lesern des Online-Portals www.fupa.net gewählt wird.

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Deutlich entspannter kann der FC Königsbrunn die Partie am Samstag angehen. Denn seit vergangenen Sonntag ist es amtlich: Der Klassenerhalt ist für den FC Königsbrunn geschafft. Dessen Trainer Robert Hellhammer fordert trotzdem eine engagierte Leistung: „Jetzt kann jeder Spieler ohne Druck zeigen, was er drauf hat. Auch wenn es für uns um nichts mehr geht, gehen wir in jedes Spiel mit dem Willen zu gewinnen. Wir wollen uns nicht nachsagen lassen, dass wir den Abstiegskampf, in dem sich unser heutiger Gegner Mindelheim noch befindet, sportlich unfair beeinflussen.“

Außerdem will sich Königsbrunn gegen Mindelheim für die knappe Vorrundenniederlage revanchieren. Mit 1:2 verloren sie da durch ein spätes Gegentor in der letzten Spielminute. Einer der Mindelheimer Torschützen war Christian Landsperger. Seitdem hat er Ladehemmung. Die soll möglichst am Samstag ein Ende finden.

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