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Fußball

11.05.2019

Läuft Mindelheims Kreisliga-Zeit ab?

Ein Bild mit Symbolcharakter: Mindelheims Trainer Benedikt Deigendesch steht im Regen und blickt auf die Uhr. Durch die 1:4-Niederlage im Nachholspiel in Woringen muss der TSV Mindelheim wohl bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt in der Kreisliga Mitte bangen.
Bild: Andreas Lenuweit

Nach der Niederlage in Woringen läuft es für die Deigendesch-Elf in der Kreisliga Mitte auf ein Finale um den Klassenerhalt hinaus.

Der TSV Mindelheim hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Kreisliga Mitte verpasst. Im Nachholspiel setzte es in Woringen eine 1:4-Niederlage. Damit bleibt es beim Drei-Punkte-Vorsprung auf den Relegationsplatz. Und selbst dieser Vorsprung könnte nach dem vorletzten Spieltag am Wochenende für die Mindelheimer aufgebraucht sein.

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Kreisliga Mitte

Es scheint alles auf ein echtes Finale um den Klassenerhalt hinauszulaufen. Nach der 1:4-Niederlage beim TV Woringen bleibt der TSV Mindelheim weiter mit elf Punkten auf dem elften Platz stehen. Relegationsrang zwölf belegt die SG Amberg/Wiedergeltingen – mit drei Punkten Rückstand. Und genau diese beiden Mannschaften treffen am letzten Spieltag am Samstag, 18. Mai, in Mindelheim aufeinander.

Die Mannschaft von Trainer Benedikt Deigendesch hatte die Partie in Woringen bereits zur Halbzeit verloren. Aboucabar Diallo (7., 44.) und Thomas Mayeb (44.) sorgten mit ihren Toren für eine 3:0-Führung der Woringer. Zwar erzielte Ferhan Yörür kurz nach dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer (47.), doch fünf Minuten vor Schluss stellte Nicolas Haug mit dem 4:1 den Endstand her.

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Am Sonntag geht es für die Mindelheimer zum TSV Lautrach-Illerbeuren. Beim Tabellendritten wird es für die Deigendesch-Elf wohl noch schwerer zu punkten, als in Woringen. Wenn dann zeitgleich die SG Amberg/Wiedergeltingen ihr Heimspiel gegen den FSV Dirlewang gewinnt, gehen Mindelheim und Amberg punktgleich in den letzten Spieltag. Dann müssten die Mindelheimer gewinnen, denn der direkte Vergleich spricht durch den 4:3-Sieg aus der Vorrunde für die SG Amberg/Wiedergeltingen.

Auch der Titelkampf bleibt spannend: Punktgleich gehen der Tabellenführer TSV Ottobeuren und der TSV Kammlach auf die Zielgerade. Und die Frage lautet: Patzt eine der beiden Mannschaften noch einmal? Am Wochenende haben die Ottobeurer auf dem Papier die schwerere Aufgabe. Sie müssen zum Tabellenvierten nach Ost-Memmingen. Der TSV Kammlach fährt zum Abstiegskandidaten FC Buchloe. „Wir spielen unser Spiel“, sagt Kammlachs Trainer Manuel Neß. Natürlich schaue man auch mit einem Auge, was Ottobeuren macht. „Wenn sie stolpern, wollen wir da sein“, so Neß.

Kreisklasse Allgäu 2

Theoretisch könnte am Sonntag der Titel in der Kreisklasse vergeben sein: Gewinnt der SV Oberegg in Türkheim und verpasst gleichzeitig der TSV Kirchheim einen Heimsieg gegen die SpVgg Baisweil-Lauchdorf, ist den Obereggern Platz eins nicht mehr zu nehmen. „Wir wollen es so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen“, sagt SVO-Trainer Thomas Hartmann. Er will mit seiner Mannschaft die Bilderbuchserie von mittlerweile sieben Siegen am Stück weiter ausbauen – und hofft auf Schützenhilfe von der SpVgg Baisweil-Lauchdorf. Sollte Kirchheim jedoch auch gewinnen, dann wollen es die Oberegger am darauffolgenden Wochenende im Heimspiel gegen Loppenhausen klar machen. „Zuletzt merkte man schon, dass der Fokus auf das Pokalfinale gerichtet war. Wir haben in den letzten Spielen nicht besonders gut gespielt, aber dennoch verdient gewonnen“, sagt Hartmann. (Lesen Sie hier: Oberegg holt den Pokal )

Im Abstiegskampf geht das Fernduell zwischen dem SV Schöneberg (empfängt den FC Bad Wörishofen) und dem TSV Markt Wald (hat Heimrecht gegen den TV Sontheim) in die nächste Runde. Beide haben aktuell 19 Punkte auf dem Konto. Sollte das bis zum Saisonende so bleiben, zieht der TSV Markt Wald im direkten Vergleich den Kürzeren (1:1, 0:2) und müsste direkt absteigen. Schöneberg könnte sich dann noch über die Relegation retten.

A-Klasse Allgäu 2

Fünf Spieltage vor Saisonende scheint es im Titelrennen auf einen Zweikampf hinauszulaufen: Der SC Eppishausen (1./51 Punkte) und Türkiyemspor Mindelheim (2./48) sind der Konkurrenz mittlerweile etwas enteilt. Sieben Punkte trennen den FC 98 Auerbach/Stetten von Platz zwei, ein Punkt dahinter stehen der SC Unterrieden und SV Oberrieden punktleich auf den Plätzen vier und fünf.

Trotzdem könnten die Unterrieder den Titelkampf beeinflussen. Am Sonntag nämlich haben sie Türkiyemspor Mindelheim zu Gast. Das Hinspiel ging nur knapp an die Mindelheimer (1:0). Eppishausen hat dagegen eine Pflichtaufgabe vor der Brust. Alles andere als ein Sieg beim TSV Ettringen (13.) wäre eine Enttäuschung für den Tabellenführer.

Sollte Ettringen dennoch punkten, könnte das den Abstiegskampf noch einmal spannend machen. Der FC Rammingen hat nur fünf Punkte Vorsprung auf Platz 13 – und mit dem SV Oberrieden eine harte Nuss zu knacken.

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