Newsticker

Söder warnt vor einer Lockerung der Corona-Regeln über Silvester
  1. Startseite
  2. Lokales (Mindelheim)
  3. Lokalsport
  4. Letztmals gemeinsam am Schießstand

Schießen

16.02.2018

Letztmals gemeinsam am Schießstand

Die Dirlewanger Luftgewehrschützen stehen vor dem letzten Wettkampf als Absteiger aus der Schwabenliga fest. Derweil treten die Amberger nach langer Zeit in Bestbesetzung an.

Zum letzten Mal in dieser Saison stehen am Sonntag die Luftgewehrschützen in der Schwabenliga Mitte am Schießstand. Dabei haben der Schützenverein Frohsinn Mindelau und die Kgl. priv. Schützengesellschaft Dirlewang Heimrecht.

Für die drei heimischen Vertreter in der Schwabenliga – Amberg, Dirlewang und Mindelau – geht es im Prinzip um nichts mehr. Während die Dirlewanger ohne einen einzigen Punkt praktisch als Absteiger feststehen, haben die Amberger und Mindelauer den Klassenerhalt in der Tasche.

„Wir sind schon sehr zufrieden, wie es heuer gelaufen ist“, sagt Verena Stich, die Nummer eins der Mindelauer Schützen. Dass vor dem letzten Wettkampf Platz fünf und zwölf Punkte den sicheren Klassenerhalt bedeuten, hätten die Mindelauer jedoch vor der Saison nicht gedacht, wie Stich zugibt. „Damit hätten wir nicht gerechnet. Aber wir sind auch etwas erfahrener geworden.“ Das merke man an den Ergebnissen. „Mein Schnitt ist besser geworden“, sagt sie.

Mindelauer gehen entspannt in den letzten Heimwettkampf

Entsprechend könne man den letzten Wettkampftag etwas lockerer angehen. Aber: „Wir wollen wenigstens einen der beiden Heimwettkämpfe gewinnen“, sagt Stich. Die besseren Chancen sieht sie dabei im Duell mit den Adlerschützen Apfeltrang: „Die haben von den Ringen her deutlich weniger auf dem Konto als wir. Aber sie haben halt viele Wettkämpfe knapp mit 3:2 gewonnen und stehen nun vor uns.“ So auch im ersten Aufeinandertreffen mit Mindelau im November. Der zweite Gegner am Sonntag im Mindelauer Bürgerhaus ist Tell Tronetshofen-Willmatshofen. Auch gegen den Tabellenzweiten haben die Mindelauer nach der 2:3-Niederlage im ersten Wettkampf etwas gut zu machen. Am Sonntag wird es wieder eine Änderung in der Aufstellung geben. Da Simone Schaule als frisch gebackene Mutter vorerst ausfällt, springen Wolfgang Schmid und Lena Klaus für jeweils einen Wettkampf am Sonntag ein.

Zacher-Frauen verstärken Amberg

Wieder zurück sind derweil in Amberg die Zacher-Zwillinge. Am letzten Wettkampftag in Dirlewang werden Carina und Elena Zacher, die beide zuletzt mehrere Monate aus beruflichen Gründen im Ausland waren, wieder an den Schießstand zurückkehren. „Für mich ist dann kein Platz mehr in der ersten Reihe“, sagt Gerhard Schropp und lacht. Zumal sein 14-jähriger Sohn Johannes seine Sache in seiner ersten Saison in der Schwabenliga richtig gut macht. „Er ist unheimlich nervenstark. Das hat sich bewährt“, sagt Gerhard Schropp. Auch die übrigen Schützen aus der zweiten Mannschaft, die nach dem Ausfall der Zacher-Frauen ausgeholfen haben, haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Amberger als Aufsteiger nicht bis zum letzten Wettkampf um den Klassenerhalt zittern müssen. „Wir sind zufrieden mit dem, was wir erreicht haben“, sagt Schropp. „Wenn wir durch die Saison vollzählig gewesen wären, dann hätten wir aber vorne mitgemischt“, ist er sich sicher.

Am Sonntag in Dirlewang können die Amberger den Mindelauern in Fernduell womöglich noch den fünften Platz streitig machen. Nur zwei Punkte trennen die beiden Teams. Amberg muss in Dirlewang gegen die FSG Römerturm Aufkirch (3.) und die SG Untermeitingen (7.) ran. Gastgeber Dirlewang bekommt es ebenfalls mit diesen beiden Gegner zu tun und will alles daran setzen, zumindest nicht punktlos abzusteigen. Gegen den Tabellenvorletzten aus Untermeitingen könnte für die Schützen um Cornelia Gschwilm zumindest ein Sieg möglich sein – auch wenn das erste Duell vor drei Wochen mit 0:5 klar verloren ging.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren