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Radball

17.04.2019

Machtdemonstration der Mindelheimer U15-Radballer

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3 Bilder
Treffsicher: Das weiß gekleidete U 15-Duo des VC Mindelheim, Maximilian Merk (links) und Denis Martin, zeigte der Konkurrenz beim Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft die Grenzen auf.
Bild: Andreas Lenuweit

Im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft spielt die U 15 des VC Mindelheim groß auf. Phasenweise führen Maximilian Merk und Denis Martin ihre Gegner vor.

15 Punkte aus fünf Spielen, ein Torverhältnis von 28:1 – die U 15-Radballer des VC Mindelheim sind ihrer Favoritenrolle im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft souverän gerecht geworden. Maximilian Merk und Denis Martin, amtierende Bayerische Meister, zeigten dabei in heimischer Halle eindrucksvoll, warum sie zu den hoffnungsvollsten Talenten dieser besonderen Sportart gehören.

Gegen den zweiten bayerischen Vertreter des Turniers, den Radballverein Soli Eisebühl, starteten Merk und Martin noch eher zaghaft in das Turnier. Dem 1:0 noch vor der Pause ließen die beiden dann auch eine bessere Leistung mit sicherer Spielanlage folgen. Da auch hinten nichts anbrannte, endete das Spiel letztlich kaum gefährdet mit 2:0 für die Mindelheimer. Der Start war gegen den späteren Zweiten gelungen – und jetzt kamen die beiden U 15-Junioren erst ins Rollen.

Zaghafter Beginn, dann hohe Siege von Maximilian Merk und Denis Martin

Gegen den RV Gärtringen begannen die Mindelheimer Youngster erneut vorsichtig, bevor nach zwei Minuten das 1:0 fiel – der Rest war Formsache: Mit guten, präzisen Pässen und scharfen Schüssen hatten die Gäste aus Baden-Württemberg keine Chance. Am Ende stand ein auch in dieser Höhe verdienter 6:0-Erfolg. Bereits jetzt kristallisierte sich heraus, dass der VC Mindelheim nur schwer von seinem Weg ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft abzuhalten war.

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Spektakulär ging es dann in Spiel drei gegen die sächsischen Vertreter aus Lückersdorf-Gelenau zu: Gleich zwei 4-Meter-Strafstöße vergab das Mindelheimer Duo – entweder war der Gegner im Tor gut postiert oder stand sein Vorderrad im Weg. Die dritte Chance gab es dann kurz vor der Halbzeit. Und diesmal ließ es sich Denis Martin nicht nehmen, den Führungstreffer zu erzielen. Martin war es auch, der kurz nach Wiederanpfiff die heimische Halle zum Staunen brachte: Erst ließ er einen Gegner im eigenen Strafraum aussteigen und stürmte dann im Alleingang auf das gegnerische Tor – 2:0. Der Bann war gebrochen: Nach zwei weiteren 4-Meter-Strafstößen und einem Treffer kurz vor Schluss endete das Spiel mit 5:0.

Halbfinale der Deutschen Meisterschaft am 11. Mai in Sangerhausen

Aus diesem Lauf ließen sich Merk und Martin nun nicht mehr bringen. Und so musste man mit den beiden verbliebenen Gegnern beinahe Mitleid haben: Das eingespielte Duo schoss Alpirsbach mit 7:0, Öflingen mit 8:1 aus der eigenen Halle. Eine Machtdemonstration.

Mit acht Punkten Vorsprung sicherten sich Merk und Martin den Turniersieg – souveräner hätte die Qualifikation für das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, das am 11. Mai in Sangerhausen (Sachsen-Anhalt) stattfindet, kaum ausfallen können.

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