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Eishockey

20.05.2020

Michael Kreitl verteidigt seine Kaderplanung beim ESV Kaufbeuren

Verteidiger Philipp de Paly (links) spielt in der kommenden Saison nicht mehr beim ESV Kaufbeuren. Das Eigengewächs verlässt den Verein und wechselt zum Oberligisten ECDC Memmingen.
Bild: Mathias Wild

Plus Der Wechsel von Philipp de Paly nach Memmingen ist der Fanszene des ESV Kaufbeuren aufgestoßen. Nun erklärt ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl den Transfer.

Mit der Vertragsverlängerung von Verteidiger Florin Ketterer steht ein weiteres Puzzleteil der Mannschaft des ESV Kaufbeuren für die Saison 2020/2021. Auf der anderen Seite steht der Abgang von Philipp de Paly zum Oberligisten ECDC Memmingen. Eine Personalie, die am Wochenende vor allem von den Kaufbeurer Fans in den sozialen Netzwerken zum Teil heftig diskutiert wurde. Nun äußerte sich ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl in der Allgäuer Zeitung zu diesem Thema.

Michael Kreitl

„Philipp de Paly hat sich letztlich für das Zwei-Jahres-Angebot aus Memmingen entschieden. Er wollte Planungssicherheit. Ich kann seine Entscheidung verstehen – auch deswegen, weil wir ihm diese Planungssicherheit aktuell nicht bieten konnten“, erklärt Michael Kreitl, Geschäftsführer des ESV Kaufbeuren, den Wechsel des Kaufbeurer Eigengewächses. Der hatte unter den Fans für Verstimmung gesorgt, denn de Paly ist nach Max Schmidle (Karriereende) und Jere Laaksonen die nächste Identifikationsfigur, die den Verein verlässt.

Ein größerer Umbruch war geplant

„Im Endeffekt wussten wir, dass der Umbruch in diesem Sommer größer ausfallen wird als in den Jahren zuvor“, sagt Kreitl. „Wir hatten vergangene Saison einen recht großen Kader. Den haben wir mit den Abgängen jetzt schon reduziert“, sagt Kreitl mit Blick auf den straffen Budgetplan. „Sicherlich wird der neue Kader günstiger sein als bisher. Über welche Größenordnung wir da sprechen, kann ich aktuell noch nicht genau sagen. Trotz allem werden wir, wie die vergangenen Jahre auch, wieder eine schlagkräftige Mannschaft beisammen haben“, verspricht er.

Michael Kreitl verteidigt seine Kaderplanung beim ESV Kaufbeuren

Die Planstelle von Philipp de Paly wird Simon Mayr besetzen. Mayr kehrt nach seiner Ausleihe in die Oberliga zum ESVK zurück. „Wir haben Simon Mayr vergangenen Sommer einen Zwei-Jahres-Vertrag gegeben, was im Nachhinein natürlich zurecht sehr kritisch gesehen wird. Es ist klar, dass er in Zeiten von Corona diesen Vertrag jetzt nicht einfach auflöst“, sagt Kreitl, der nicht unerwähnt lassen möchte, dass der ESVK jüngst durchaus auch die Verträge mit Identifikationsfiguren wie Sami Blomqvist, Florian Thomas oder Florin Ketterer verlängert hat. (axe, wes)

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