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Fußball-Nachlese

25.11.2019

Mindelheim geht mit einem Lächeln in die Pause

Patrick Eckers, David Kienle und Sebastian Schwegle (von links) gehen mit dem TSV Mindelheim als Tabellenführer ins neue Jahr.
Bild: Erwin Hafner

Plus Der TSV Mindelheim fängt in der Kreisliga Mitte den TSV Kammlach ab und überwintert auf Platz eins. In den unteren Ligen bahnen sich auch spannende Rückrunden an.

Damit haben sie vor der Saison selbst nicht gerechnet: Die Fußballer des TSV Mindelheim überwintern in der Kreisliga Mitte auf Rang eins. Nach einer Serie von fünf Siegen und dabei 14:1 Toren haben sich die Mindelheimer auf dem Spitzenplatz erst einmal festgesetzt.

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„Das ist schon ein schönes Gefühl, wenn du dich jetzt vier Monate lang auf Platz eins der Tabelle siehst“, sagt Mindelheims Trainer Benedikt Deigendesch. „Das haben sich die Jungs auch echt verdient“, sagt er und spricht auf die stolze Serie an, die der TSV Mindelheim zuletzt hinlegte. Der 2:1-Sieg in Fellheim am Sonntag war da schon fast eine Pflichtaufgabe. „Wir wollten in Fellheim unsere Aufgabe erledigen und das ist uns ganz gut gelungen“, sagt Deigendesch. Dass es für den Platz an der Sonne gereicht hat, lag letztlich aber auch an der Konkurrenz.

Kammlachs Trainer hadert mit der Chancenverwertung

Denn gleichzeitig verlor der TSV Kammlach beim 2:2 gegen den TSV Legau zwei wichtige Punkte – und damit die Tabellenführung. Und das trotz deutlicher Überlegenheit der Hausherren. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft“, sagt Trainer Manuel Neß. „Legau hatte nur eine echte Torchance.“ Dass es dennoch zwei Tore wurden, lag am frühen Eigentor von Kammlachs Tobias Albenstetter. „Da konnte er nichts machen. Dem Ball konnte er nicht mehr aus dem Weg gehen“, sagt Neß. Er machte den fehlenden Sieg nicht daran fest. Vielmehr habe es seine Mannschaft, wie zuletzt schon häufiger, verpasst, den Sack frühzeitig zuzumachen. „Wir standen gegen Legau vier Mal alleine vor dem Tor. Da sind wir in manchen Situationen noch etwas grün hinter den Ohren.“

Mindelheim geht mit einem Lächeln in die Pause

TSV Mindelheim erobert die Tabellenspitze

Trotzdem ist er hochzufrieden mit dem Erreichten, auch wenn er gerne vor Mindelheim auf Rang eins überwintert hätte. Neß freut sich nun auf die Winterpause – und hofft, dass sich die fünf verletzten Stammspieler in dieser Zeit richtig erholen. Dann wollen die Kammlacher im Frühjahr wieder angreifen – eine entsprechende Nachricht habe Neß dem Abteilungsleiter des TSV Mindelheim, seinem ehemaligen Mitspieler Christoph Wissigkeit, schon geschickt.

Bedernau und Loppenhausen kämpfen um den Klassenerhalt

Auch in den unteren Ligen ist nun Winterpause. Nicht alle Vereine dürften dabei entspannt Weihnachten feiern. Vor allem in der Kreisklasse Allgäu 1 spricht manches dafür, dass zwei der vor der Saison umgruppierten Vereine die Liga wieder verlassen werden, allerdings auf sportlichem Weg: nämlich dem Abstieg in die A-Klasse. Der SV Bedernau und der FC Loppenhausen weisen beide nur zwölf Punkte auf und stehen am Tabellenende. Allerdings ist durchaus noch Hoffnung da, denn das rettende Ufer ist nur drei Punkte entfernt. Doch auch Türkiyemspor Mindelheim (10. Platz/16 Punkte) und der FSV Dirlewang (9./17) sind noch längst nicht aus dem Schneider. Einzig der SV Schöneberg hat sich ein Polster geschaffen – und bei zwei Spielen weniger noch die Chance auf einen Platz unter den Top-Fünf.

Fünfter Sieg in Folge für Kirchheim

In der Kreisklasse Allgäu 2 marschieren der TSV Kirchheim (36 Punkte) und der FC Jengen (35) einsam vorneweg und spielen die Meisterschaft wohl unter sich aus. Die Kirchheimer punkteten bislang dabei mit einer beeindruckenden Konstanz. Seit der ersten und bislang einzigen Saisonniederlage (0:1 gegen Mattsies) Mitte September hat die Mannschaft von Trainer Karl Kögel in zehn ungeschlagenen Spielen neun Siege gefeiert, sechs davon „zu Null“. So ist es kein Wunder, dass die Kirchheimer den besten Sturm und die beste Abwehr zur Winterpause stellen.

Im Tabellenkeller tummeln sich über die Winterpause die beiden Aufsteiger TV Waal und SC Eppishausen, wobei die Eppishauser noch gute Chancen auf das Erreichen eines Nichtabstiegsplatzes haben.

Oberrieden kassiert im letzten Spiel vor der Winterpause die erste Niederlage

Davon kann in der A-Klasse Allgäu 2 der SV Frechenrieden nur träumen. Mit sechs Punkten ist er Letzter – und wird wohl auch den Gang in die B-Klasse antreten müssen. Spannung verspricht in der Rückrunde der Aufstiegskampf. Denn im letzten Spiel vor der Winterpause hat es nun auch den SV Oberrieden erwischt: Er kassierte im Heimspiel gegen die SG Kirchdorf/Rammingen die erste Saisonniederlage (1:2). Damit ist das Meisterschaftsrennen wieder offen. Denn drei Punkte hinter Oberrieden liegen mit Unterrieden, Kirchdorf/Rammingen und Schlingen drei punktgleiche Mannschaften in Lauerstellung.

Die Rückrunde, die Ende März/Anfang April beginnt, verspricht also in sämtlichen Ligen ordentlich Spannung.

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