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Handball

14.01.2020

Mindelheim nimmt den Schwung in die Liga mit

Die Mindelheimer Handballerinnen (hier nach dem Sieg beim Dreikönigsturnier) sind mit einem Derby-Sieg gegen den TSV Ottobeuren in die Rückrunde der Bezirksoberliga gestartet.
Bild: Alexander Weikmann

Die Mindelheimer Frauen feiern einen Derbysieg gegen den TSV Ottobeuren. Und auch die TSV-Männer führen in ihrem Auswärtsspiel bis kurz vor Schluss.

Die Mindelheimer Frauen konnten den Schwung vom Sieg beim Dreikönigsturnier in die Bezirksoberliga-Saison mitnehmen: Nach der Winterpause starteten sie mit einem 25:20-Sieg im Derby gegen den TSV Ottobeuren. Die Mindelheimer Herren, die ebenfalls ihr Dreikönigsturnier gewonnen hatten, mussten sich dagegen in der Bezirksliga mit einem Punkt begnügen.

Männer, Bezirksliga Der Start nach der Handball-Winterpause verlief für die Handballer des TSV Mindelheim beim Spiel in Partenkirchen zunächst nicht wie erhofft.

Zu viele technische Fehler ließen die Mindelheimer lange einem Rückstand hinterherlaufen. Hier machte sich deutlich das fehlende regelmäßige Training bemerkbar. Die Laufwege schienen vergessen und der Ball wurde nicht im Tor untergebracht. Zur Halbzeit lagen die Mindelheimer mit 12:15 zurück.

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Mindelheim beschwört den Doppelsieg

Durchgang zwei verlief schon etwas geordneter, an seine mögliche Leistung kam jedoch kaum ein Spieler heran. Lediglich Christian Stumpf, der nach seiner Wadenverletzung wieder dabei war, trat positiv in Erscheinung. Er spielte als Linksaußen, da Trainer Markus Gaum hier kein Spieler mehr zur Verfügung stand, und erzielte dort fünf Tore.

Vier-Tore-Lauf bringt Mindelheim in Führung

Nach 45 Minuten dann gingen die Mindelheimer erstmals in Führung. Mit vier Toren in Folge drehten sie den 19:21-Rückstand in eine 23:21-Führung. Beide Mannschaften verschenkten nun wieder wertvolle Chancen und die Partie blieb offen bis zum Schluss. Mindelheim führte 40 Sekunden vor Spielende noch mit 26:25, doch der TSV Partenkirchen bekam dann durch eine Nachlässigkeit in Mindelheims Abwehr noch einen Siebenmeter zugesprochen. Diesen hämmerte Jan Goebel regelrecht ins Tor glich und somit zum 26:26 aus. „Letzen Endes war das Unentschieden schon gerechtfertigt, wenn man den gesamten Spielverlauf betrachtet“, sagte Markus Gaum zur Punkteteilung.

Frauen, Bezirksoberliga Im letzten Spiel der Hinrunde holten sich die Mindelheimerinnen einen schwer umkämpften Derbysieg gegen den TSV Ottobeuren. Damit knüpften die Handballerinnen nahtlos an das erfolgreiche Vorwochenende an, als sie sich den Turniersieg im 37. Internationalen Dreikönigsturnier geholt hatten.

In den ersten zehn Minuten zog der TSV Mindelheim durch tolle Einläufe, Kreisanspiele und guten Wechsel im Angriff auf einen Vorsprung von vier Toren davon. Erst in der elften Minute gelang den Gästen aus Ottobeuren das erste Tor. Die Abwehr des TSV Mindelheim stand sicher und auch Torhüterin Anita Dadic machte zwischen den Pfosten ein starkes Spiel und hielt spektakulär einige Rückraumwürfe.

Trainer Stefan Weber musste erst in der 23. Minute eine Auszeit nehmen. Da stand es bereits 11:4 für seine Mannschaft. Dennoch bemerkte er, dass sich langsam kleine Fehler wie unnötige Ballverluste einschlichen. Diese bestraften die Ottobeurerinnen mit einer Fünf-Torefolge. Vor allem Melanie Würsig stellte sich als sehr treffsichere Rückraumschützin heraus. Zur Halbzeit stand es also nur noch 11:9 für den TSV Mindelheim.

In der zweiten Halbzeit zeigt Mindelheim Siegeswillen

Das Trainerteam Stefan Weber und Philipp Burtscher forderte für die zweite Halbzeit nochmals volle Konzentration und ein aggressives Abwehrverhalten von seiner Mannschaft. Dennoch verschliefen die Mindelheimerinnen die Anfangsphase in der zweiten Hälfte, sodass Ottobeuren erstmals in Führung gehen konnte (13:12).

Doch nun waren Teamgeist und Siegeswillen bei den Mindelheimerinnen geweckt und es folgte prompt der Ausgleich durch Andrea Holdenried. In der Folge belohnte sich die Offensive wieder mit Toren durch Einzelaktionen von Olivia Landherr aus dem Rückraum oder durch gutes Passspiel an die Kreisspielerin Christina Möhrle. Auch Torhüterin Arlene Frehner bot den nötigen Rückhalt und parierte Wurf um Wurf.

Lediglich Ottobeurens Melanie Würsig bekamen die Mindelheimerinnen nie richtig in den Griff. Ihr gelangen immer wieder platzierte Tore aus dem Rückraum. Zum Erfolg gegen die Mindelheimerinnen reichte eine Würsig jedoch nicht. So stand es nach 60 Minuten 25:20 für den TSV Mindelheim, dessen beste Tor- und Siebenmeterschützin an diesem Tag Christina Möhrle (7 Tore) war. (haba)

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