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Fußball

04.10.2019

Mindelheim will daheim wieder feiern

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Im letzten Heimspiel gewann der TSV Mindelheim klar gegen den FSV Lamerdingen. Nun soll gegen den TV Woringen ein weiterer Heimsieg folgen.
Bild: Axel Schmidt

Der TSV Mindelheim scheint seinen Auswärtsfluch besiegt zu haben. Die Kammlacher erwarten in Oberegg eine schwere Hürde.

Kreisliga Mitte Die beste Heimmannschaft der Kreisliga Mitte will diesen Titel behalten. Auch gegen den TV Woringen soll das Julius-Strohmayer-Stadion des TSV Mindelheim am Samstag (15.30 Uhr) eine uneinnehmbare Festung bleiben. Weil es unter der Woche auch endlich wieder mit einem Auswärtssieg geklappt hat, könnten die Mindelheimer eine Serie starten.

Die beiden hohen Siege in der Vergangenheit (4:1 gegen Lamerdingen, 6:2 gegen Germaringen) zeigen, dass die Mindelheimer auf dem richtigen Weg sind.

Es war eines dieser Spiele, an denen sich eine Mannschaft aufrichten kann: Am Donnerstag verschlief der TSV Kammlach die erste Halbzeit komplett, lag nach 45 Minuten gegen den FC Viktoria Buxheim mit 0:4 zurück – nur, um dann im zweiten Durchgang eine Aufholjagd zu starten, die mit dem 4:4 belohnt wurde. „Unser Plan ging nach 41 Sekunden in die Hose, aber was die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gezeigt hat, verdient höchsten Respekt“, sagt Kammlachs Trainer Manuel Neß. Am Sonntag muss er in Oberegg zwar erneut auf seinen Torjäger Reinhold Haar verzichten, doch seine Mannschaft hat gegen Buxheim gezeigt, dass sich auch andere Spieler in die Torschützenliste eintragen können.

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Den SV Oberegg sieht Neß als schwere Aufgabe: „Das ist eine grundsolide Kreisligamannschaft, die starke individuelle Spieler hat“, sagt er. Christoph Neher sei so einer. „Der kann ein Spiel entscheiden.“ In der vergangenen Saison sind die Kammlacher im Pokal am damaligen Kreisklassisten gescheitert. „In Oberegg war es schon immer schwer zu spielen. Aber wir freuen uns auf das Derby“, so Neß.

Kammlacher Mentalitätsmonster

Der Aufsteiger aus Oberegg hat sich heimlich still und leise auf Rang acht hochgearbeitet. Das 3:1 am vergangenen Donnerstag beim ASV Fellheim war angesichts der Tabellenkonstellation beinahe schon ein Pflichtsieg. „Der Abstand nach unten ist da, aber in dieser Liga geht es schnell“, sagt Obereggs Trainer Michael Schmalholz. Er muss seit Saisonbeginn immer wieder mit Rückschlägen in Form von Verletzungen zurechtkommen. „Seit fünf Spielen fehlt unser Kapitän Stefan Linder“, sagt er und hofft, dass es bei ihm am Sonntag geht. Hinzu kommt, dass Torhüter Carsten Schmelz gegen Kammlach wohl noch gesperrt sein dürfte. Dennoch ist man in Oberegg selbstbewusst: „Es ist ein Heimspiel gegen Kammlach, da wollen wir schon was holen“, so Schmalholz.

Kreisklasse Allgäu 1 Favoritenschreck SV Schöneberg reist am Sonntag zum SSV Markt Rettenbach – zu einem Gegner auf Augenhöhe, wenn man auf die Tabelle blickt. Gegen den Tabellenzwölften sind die Schöneberger (10.) sogar leichter Favorit.

In Mindelheim wird sich zeigen, wie Türkiyemspor (13.) die 1:5-Niederlage unter der Woche gegen Dickenreishausen weggesteckt hat. Mit dem TV Boos (6.) kommt wieder ein Team aus der oberen Tabellenhälfte. Schlusslicht SV Bedernau hat es mit dem Tabellenführer SV Memmingerberg zu tun.

Kreisklasse Allgäu 2 Wiedergutmachung ist angesagt: Der SVS Türkheim (1:4 in Baisweil), SC Eppishausen (0:5 in Germaringen) und FC Bad Wörishofen (0:4 gegen Kirchheim) wollen ihre unter der Woche erlittenen Niederlagen ausmerzen. Das wäre für fast alle bei den Gegnern machbar: Türkheim (6.) empfängt Mittelneufnach (11.), Eppishausen (10.) das Schlusslicht Waal. Für Bad Wörishofen dürfte es in Jengen (4.) dagegen ähnlich schwer werden.

A-Klasse Allgäu 2 Den Ausrutscher des Tabellenführers konnten sie am Donnerstag nicht nutzen. Umso mehr hofft man beim SC Unterrieden, dass man durch einen Heimsieg gegen Türkiyemspor Mindelheim 2 in Schlagdistanz bleibt. Schließlich steht eine Woche später das Lokalderby gegen den SV Oberrieden an. Die SG Kirchdorf/Rammingen (2.) empfängt den FC 98 Auerbach/Stetten (6.) und strebt den vierten Sieg in Folge an.

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