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Handball

05.11.2019

Mindelheimer Handballer werden ausgebremst

Kein Durchkommen: Auch ein treffsicherer Spieler wie Johannes Heimpel (am Ball) wurde von der Abwehr des TSV Ottobeuren 2 gestoppt, sodass der TSV Mindelheim eine 21:27-Niederlage hinnehmen musste.
Bild: Michael Lindemann

Die Mindelheimer Männer verlieren das Derby gegen Ottobeurens Reserve. Die TSV-Damen dagegen behaupten ihre Tabellenführung dank eines hart erkämpften Punktes.

Während die Handballer des TSV Mindelheim ihr Heimspiel gegen den Unterallgäuer Rivalen TSV Ottobeuren 2 deutlich mit 21:27 verloren, verteidigten die Mindelheimer Frauen ihre Tabellenführung in der Bezirksoberliga.

Bezirksliga, Männer Das Bezirksliga-Derby zwischen dem TSV Mindelheim und dem TSV Ottobeuren 2 bot den Zuschauern viel Unterhaltung. Dabei ging Ottobeuren schnell mit 4:1 in Führung. Doch diese hatte kaum Aussagekraft. Denn mit acht Toren in Folge drehten die Mindelheimer die Partie und zeigten dabei tollen Handball, ob nun durch sicheren Abschluss vom Rückraum oder mit guten Kreisanspielen.

Mindelheimer Schwäche vom Siebenmeter-Punkt

Nun schien das Team aber zu denken, das Spiel werde ein Selbstläufer und kassierte prompt die Quittung dafür. Ottobeuren verkürzte bis zur Pause auf 12:11 und vor allein der starke David Szücs (er allein erzielte elf Tore) brachte den Gästen die Führung zurück. 15:18 lag Mindelheim deshalb wieder hinten – und damit zeigte sich wieder das gewohnte Bild. Allein fünf Siebenmeter wurden vergeben, und der Ottobeurer Torwart Kai Miethke schien für die Gastgeber auch aus dem Feld nicht mehr überwindbar zu sein. Sogar die Torgaranten Johannes Heimpel und Florian Gaum scheiterten immer wieder. Bis zehn Minuten vor Ende blieb Mindelheim noch auf 20:23 dran, verlor am Ende dann jedoch deutlich 21:27.

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Bezirksoberliga, Frauen Ersatzgeschwächte Mindelheimerinnen holten zuvor in den letzten Spielminuten noch ein Unentschieden gegen den TSV Weilheim und verteidigten so ihre Tabellenführung in der Bezirksoberliga. Mit Kathi Spies, Christina Hörmann, Andrea Deigendesch und Christina Möhrle fehlte den Mindelheimerinnen fast der komplette Rückraum. Doch die Trainer Stefan Weber und Philipp Burtscher versuchten in ihrer Anfangsansprache die Motivation der restlichen Mannschaft hochzuhalten.

Bis zur 20. Minute hielten die TSV-Frauen auch gut mit (5:5). Doch dann schlichen sich die ersten Fehler ein und Weilheim konnte bis zur Halbzeit mit 11:7 in Führung gehen. Auch im zweiten Durchgang wollte zunächst nicht wirklich viel gelingen. Die stark haltende Torfrau der Gäste konnte viele Tormöglichkeiten vereiteln, im Gegenzug kassierte Mindelheim zu leichte Gegentore.

Binnen fünf Minuten kommt Mindelheim zurück

Dennoch gab sich die Mannschaft nicht auf. Eine kleine Umstellung im Angriff sorgte dafür, dass nun vor allem Sonja Schimkat und Olivia Landherr auf ungewohnten Positionen zu leichten Treffern kamen. Anita Dadic hielt ihr Tor derweil sauber und brachte die Weilheimerinnen derart aus dem Konzept, dass die Mindelheimerinnen binnen fünf Minuten aus einem 14:17-Rückstand den 18:18-Ausgleich machten.

Zwei Minuten vor Schluss hatte der TSV Mindelheim sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, vergab diese aber und spielte am Ende die Zeit locker runter. (haba)

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