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Fußball

13.08.2018

Mindelheims Trainer Henneberg: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht absteigen“

Beim TSV Mindelheim und Trainer Marco Henneberg (vorne) herrscht Krisenstimmung.
Bild: Andreas Lenuweit

Nach der bitteren 1:5-Niederlage herrscht beim TSV Mindelheim Krisenstimmung. Heute geht es gegen Legau.

Nach der desolaten Rückrunde mit einer runderneuerten Mannschaft wieder angreifen – das war das erklärte Ziel des TSV Mindelheim in der diesjährigen Kreisligasaison. Doch der Start ging ordentlich in die Hose. Mit 1:5 ging die Mannschaft von Trainer Marco Henneberg beim SVO Germaringen unter. „Ich bin total enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir haben uns viel vorgenommen und ich dachte, von den neuen Spielern kommen neue Impulse“, kritisiert Henneberg seine Spieler. Dabei sei der frühe 0:1-Rückstand nach einem individuellen Fehler noch verkraftbar. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aber zwei Treffer zu kassieren, dürfe nicht passieren. „Das hat uns das Genick gebrochen“, sagt Henneberg, der äußerst resigniert wirkt: „Das geht jetzt seit März so. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht absteigen. Das habe ich den Verantwortlichen nach dem Spiel auch klar gesagt.“ (Auch interessant: Der Rückkehrer hat in Mindelheim Großes vor)

TSV Mindelheims Trainer Marco Henneberg ist von seiner Mannschaft enttäuscht

Immerhin: Bereits am morgigen Mittwoch, 15 Uhr, können die Kreisstädter zeigen, dass sie es besser können. Diesmal sind sie beim Vorjahreszweiten Legau zu Gast – der überraschend das erste Spiel gegen den TSV Kammlach verloren hatte. Mindelheims Trainer sieht in Legau dennoch einen starken Gegner. „Hoffentlich kommt eine Reaktion von meiner Mannschaft. Momentan rechne ich ehrlich gesagt nicht damit“, erklärt Henneberg spürbar enttäuscht.

Für den TSV Kammlach geht es nach dem Auftaktsieg nun zum Bezirksligaabsteiger DJK SV Ost Memmingen, der in einem verrückten Spiel mit sieben Toren und fünf Platzverweisen gegen den FC Buchloe mit 3:4 verloren hatte. Neben Kammlach hatte auch die SG FSV Amberg/SpVgg Wiedergeltingen am Wochenende Grund zur Freude. Dank Torjäger Lukas Zink feierte die Mannschaft von Trainer Hans Sedlmeier einen 2:0-Sieg gegen Lamerdingen. „Ich bin mit dem Ergebnis natürlich zufrieden, aber wir haben schon noch viel Potenzial nach oben“, sagt Sedlmeier. Am Mittwoch geht es nun zuhause gegen den Aufsteiger Lautrach-Illerebeuren, der im ersten Spiel ebenfalls einen Sieg feiern durfte. „Sie haben 2:1 in Woringen gewonnen, sie werden also sicherlich nicht schlecht sein“, warnt Seldmeier, der ein schweres Spiel erwartet, jedoch auf keinen Fall verlieren möchte. Bei diesem Vorhaben dürfte einem Spieler wieder eine große Rolle zukommen: Lukas Zink. (Lesen Sie hier mehr zu dem Thema: Zink macht für Amberg den Unterschied)

Mindelheims Trainer Henneberg: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht absteigen“

Macht Ambergs Torjäger Lukas Zink wieder den Unterschied?

Der Torjäger hatte bereits in der vergangenen Saison mit seinen Treffern maßgeblichen Anteil am Klassenerhalt der Amberger und erzielte nun am ersten Spieltag beide Tore gegen Lamerdingen. „Lukas ist in jeglicher Hinsicht wichtig. Neben seinen Toren ist er auch menschlich unentbehrlich, weil er dem Rest der Mannschaft Selbstbewusstsein gibt“, betont Sedlmeier. (Mehr zu dem Thema: Tore für den Klassenerhalt) Als einziger Kreisligist der Region muss der FSV Dirlewang am Dienstag nicht ran. Neu-Trainer Jürgen Huber hat also genügend Zeit, um die 0:3-Niederlage in Fellheim aufzuarbeiten.

Neben der Kreisliga rollt auch in der Kreisklasse Allgäu 2 und der A-Klasse Allgäu 2 in jeweils einem Spiel der Ball. In der Kreisklasse muss der FC Bad Wörishofen ins Ostallgäu zum Aufsteiger Baisweil-Lauchdorf. Nachdem die Kneippstädter in der vergangenen Saison bis zum Schluss im Abstiegskampf steckten, möchte der neue Trainer Jürgen Weise am liebsten mit einem Sieg in die neue Runde starten. In der A-Klasse bestreiten Rammingen und Pfaffenhausen ihr erstes Spiel. Dabei dürften die Ramminger, die sich in der vergangenen Saison erst über die Relegation vor dem Abstieg in die B-Klasse bewahrten, die Außenseiter sein.



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