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Ski alpin

08.05.2015

Mit den Profis auf der Piste

Die Stars von heute mit dem Rennläufer der Zukunft? Die beiden DSV-Rennläufer Felix Neureuther (links) und Linus Strasser (rechts) mit dem Zwölfjährigen Florian Burig.
Bild: Magnus Winterholler

Florian Burig gehört zu den besten 15 Nachwuchsfahrern in Deutschland. Deshalb durfte er nun auch an einem besonderen Trainingscamp teilnehmen

Eines haben Florian Burig und Felix Neureuther gemeinsam: Das Talent zum Skifahren liegt in der Familie. Während die Eltern des deutschen Ski-Stars Neureuther selbst ehemalige Weltklasse-Rennfahrer waren, eifert der zwölfjährige Mindelheimer Florian Burig seinem älteren Bruder Maximilian nach. Der gehörte vor drei Jahren zu den besten deutschen Schülerfahrern und qualifizierte sich 2012 für das „Felix Neureuther Race Camp“, eine besondere Belohnung für die gezeigten Leistungen in den Nachwuchs-Rennserien des Deutschen Skiverbandes (DSV). In diesem Jahr nun war Florian Burig mit dabei.

Florian, das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Jetzt warst Du zum Ausklang der Skisaison im Race Camp von Felix Neureuther. Wie bist Du denn dazu gekommen?

Ich habe mich beim Deutschen Schülercup dafür qualifiziert. Dort habe ich den Technikwettbewerb gewonnen, bin beim Kidscross Sechster gewesen und im Parallelslalom 18. In der Gesamtwertung war ich dann Vierter.

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Und damit durftest Du als einer von 15 Nachwuchsfahrern ins Race Camp nach Sölden. Wie war’s denn?

Es war richtig toll. Wir sind am Freitag angekommen, am Samstag und Sonntag waren wir dann nur Skifahren. Zwar war es am ersten Tag total neblig, aber am zweiten Tag war es richtig gut und hat richtig Spaß gemacht.

Wie ist denn der Felix Neureuther als Trainer so?

Er ist ein total cooler Typ. Wir durften gleich Felix zu ihm sagen, nicht Herr Neureuther. Nur konnte er diesmal fast gar nicht Skifahren wegen seiner Rückenschmerzen (Neureuther laboriert seit dem Saisonende im Weltcup an einer Entzündung in der Lendenwirbelsäule, Anm. d. Red.). Dafür war Linus Strasser dann dabei. Der ist mit uns Skigefahren.

Immerhin ja auch ein recht guter DSV-Rennfahrer. Hast Du Dir denn noch etwas von ihm abschauen können?

Ja, schon. Manchmal hat er uns beim Tiefschneefahren korrigiert.

Tiefschnee – das klingt ja mehr nach Spaß als nach hartem Training. Das Race Camp war also eher eine lockere Veranstaltung?

Es war viel Spaß dabei, auch mit lustigen Spielen und Fußball und Balanceübungen am Nachmittag. Aber wir haben auch trainiert: Am ersten Tag sind wir frei im Tiefschnee gefahren, am zweiten Tag hatten wir das Stangentraining. Aber auf Zeit sind wir nicht gegeneinander gefahren.

Jetzt ist ja erst einmal Sommerpause. Was machst Du in dieser Zeit, so ganz ohne Skifahren?

Hauptsächlich Fußball spielen. Und auch Fahrradfahren.

Was sind denn Deine Ziele für die kommende Saison?

Ich will beim Lena-Weiss-Cup (die Schüler-Rennserie des DSV im Allgäu, Anm. d. Red.) vorne landen. Und ich will einmal an einer deutschen Meisterschaft teilnehmen.

Felix Neureuther wird das gerne hören. Gab es denn – außer wertvollen Tipps – noch etwas, was er Euch mitgegeben hat?

Ja, er hat auf meinem Helm unterschrieben.

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