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Fußball

16.05.2015

Nur dabei statt mittendrin

Die Konkurrenz hinter sich gelassen hat der SC Eppishausen in der A-Klasse Allgäu 2. Zwei Spieltage vor Saisonende steht der SCE als Meister fest.
Bild: Archivfoto: Andreas Lenuweit

Als Zuschauer erlebten die Spieler des SC Eppishausen ihre eigene Meisterschaft. Der Feierlaune tat das aber keinen Abbruch.

Die Bayern haben es vor einigen Wochen vorgemacht, der SC Eppishausen zog am Donnerstag nach: Ohne eigenes Zutun wurde der SCE vorzeitig Meister der A-Klasse Allgäu 2.

Denn der härteste Verfolger, der FSV Dirlewang, kam im Nachholspiel beim FSV Lamerdingen II nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus. Es blieb ein Zehn-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer SC Eppishausen. Zwei Spieltage vor Saisonende war die Meisterschaft damit entschieden. Der Feierlaune tat dies bei den Eppishausenern jedoch keinen Abbruch. „Ein Großteil der Mannschaft war in Lamerdingen vor Ort. Danach trafen wir uns in einer Wirtschaft in Eppishausen und haben gefeiert“, sagt Spielertrainer Markus Nägele. Auch wenn der Titel nun eingefahren ist, seine Mannschaft wolle in den beiden letzten Spielen die sechs Punkte noch holen, so Nägele. „Vor allem am Sonntag gegen Dirlewang haben wir noch eine Rechnung offen.“ Denn das Hinspiel gewann der FSV Dirlewang mit 3:0 und hatte damit den Druck auf den Spitzenreiter vor der Winterpause erhöht. Zur Rückrunde schwächelte Eppishausen dann etwas, gegen Rammingen (0:2) und Wiedergeltingen (3:3) blieb der SC Eppishausen sieglos.

Die nachfolgende Partie gegen den TSV Mittelneufnach (3:1) bezeichnet Nägele als Knackpunkt: „Hier hatten wir das Glück, das uns gegen Rammingen und Wiedergeltingen gefehlt hat.“ Von da an lief es und der SC Eppishausen ging in den folgenden sieben Spielen als Sieger vom Feld. Hinzu kam noch ein positives Sportgerichtsurteil, das dem SCE die Punkte des abgesagten Spiels beim SC Lindenberg zuschrieb. Diesen erfolgreichen Saisonendspurt krönten die Eppishauser nun mit der Meisterschaft und der Rückkehr in die Kreisklasse nach zehn Jahren.

Um den Relegationsplatz kämpft der FSV Dirlewang. Dessen Aussichten sind gut, schließlich hat der FSV drei Punkte Vorsprung auf Rang drei (FC Blonhofen II) und noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Im Tabellenkeller steht der SVS Türkheim II vor der Rettung. Alles andere, als ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SC Lindenberg wäre eine Überraschung.

Kreisklasse Allgäu 2

Spannender ist da schon der Abstiegskampf eine Etage höher. Hier kann es theoretisch noch vier Mannschaften erwischen. Die besten Karten haben dabei der TSV Zaisertshofen (10.) und Türkiyemspor Mindelheim (11.). Beide haben mit 28 Punkten vier Zähler Vorsprung auf die bedrohte Konkurrenz. Die heißt TSV Markt Wald (12.) und TSV Ettringen (13.). Auch der TSV Mindelheim II hat mit 23 Punkten noch Chancen auf den Klassenerhalt. Dafür muss im Heimspiel gegen Markt Wald aber ein Sieg her. Der TSV Ettringen gastiert in Germaringen. Zaisertshofen hat es mit dem SV Oberegg (2.), Türkiyemspor Mindelheim mit Meister FC Blonhofen zu tun.

B-Klasse Allgäu 2

Am letzten Spieltag entscheidet sich das Aufstiegsrennen. Gleich drei Mannschaften haben noch die Chance auf den Titel und die Relegation – und zwei treffen im direkten Duell aufeinander. Am Sonntag kann der FC 98 Auerbach/Stetten (3./41 Punkte) im Heimspiel den SC Unterrieden (2./42) noch verdrängen. Und sollte sich der FC Westerheim für Tabellenführer SV Salgen/Bronnen (43 Punkte) gar als Stolperstein erweisen, wäre für den Sieger des Verfolgerduells sogar Platz eins drin.

Kreisliga Mitte

Selbstbewusst kann der SV Sal. Türkheim das Heimspiel gegen den FC Viktoria Buxheim angehen. Immerhin entführten die Türkheimer im Nachholspiel einen Punkt beim Spitzenreiter DJK SV Memmingen-Ost und haben nun drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Der FC Bad Wörishofen fährt zum TSV Babenhausen.

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