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Fußball

14.10.2018

Pizza für den Spitzenreiter aus Kammlach

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2 Bilder
Der TSV Kammlach um Stürmer Reinhold Haar (gelb-schwarzes Trikot) hat derzeit in der Kreisliga Mitte einen Lauf.
Bild: Axel Schmidt

Manuel Neß überrascht mit dem TSV Kammlach zurzeit die Konkurrenz in der Kreisliga. Wohin soll das noch führen?

Am zwölften Spieltag hat die Kreisliga Mitte einen neuen Tabellenführer. Einen, mit dem wohl kaum einer in dieser Liga gerechnet hat: den TSV Kammlach. Grund genug, um mit dem Erfolgstrainer Manuel Neß zu sprechen.

Herr Neß, Ihre Mannschaft steht auf Platz eins der Kreisliga. Wie oft mussten Sie in dieser Woche das Wort „Momentaufnahme“ in den Mund nehmen?

Manuel Neß: (lacht) Gar nicht. Wir fangen deswegen nicht zu spinnen an. Wir genießen den Moment, haben aber weiter unser Ziel vor Augen. Und das sind die 40 Punkte und der vorzeitige Klassenerhalt in der Kreisliga.

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Sie sind seit zwei Jahren für den TSV Kammlach verantwortlich. In den vergangenen beiden Jahren ging es nur um den Klassenerhalt. Was ist heuer anders?

Neß: Die Leichtigkeit, die uns in der Vergangenheit vielleicht etwas gefehlt hat, ist nun da. Ich muss der Mannschaft ja auch keinen Druck machen. Wir stehen super da.

Zuletzt gab es sechs Siege in Folge, dazu 18:1 Tore. Schwer zu sagen, welcher Mannschaftsteil jetzt den größeren Anteil am Erfolg hat, oder?

Neß: Das geht durch die gesamte Mannschaft. Alle machen mit. Wir sind ein eingeschworener Haufen. Die Jungs setzen alles recht schnell um, was sie im Training lernen, und hauen sich in jedem Spiel auch richtig rein. Und wenn wir erfolgreich waren, dann feiern wir das auch. Nach dem Sieg gegen Lautrach letzte Woche sind wir alle noch zusammen in unser Sportheim, haben Pizza bestellt und den ersten Platz gefeiert.

Wo soll es denn mit dem TSV Kammlach nun in dieser Saison hingehen? Gegen einen Aufstieg in die Bezirksliga würde man sich doch nicht wehren, oder?!

Neß: Nein, natürlich nicht. Aber es sind noch 14 Spiele und 42 Punkte zu vergeben. Wir sind in der komfortablen Situation, dass wir nichts müssen. Ottobeuren und Ost-Memmingen wollen und müssen schon fast aufsteigen. Wir nicht. Wir versuchen einfach, die anderen etwas zu ärgern. Und ich bin mir sicher, dass Ost-Memmingen in der Rückrunde noch richtig aufdrehen wird, wenn da erst wieder alle Mann fit sind.

Am Sonntag kommt die SG Amberg/Wiedergeltingen nach Kammlach. In der vergangenen Saison gab es zwei Niederlagen gegen diesen Gegner. Endet die Kammlacher Serie am Sonntag?

Neß: Es stimmt, wir haben gegen Amberg etwas gutzumachen. Das wird ein schweres Stück Arbeit. Die haben mit Lukas Zink einen Ausnahmestürmer für diese Liga. Den gilt es auszuschalten. Aber auch die restliche Mannschaft hat ein gutes Kreisliganiveau.

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