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Eishockey

11.03.2020

Rasantes Finale in Türkheim

Meist den berühmten Schritt schneller waren die Spieler des ESV Türkheim (blaue Trikots) im Derby gegen den EV Bad Wörishofen (weiße Trikots).
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Meist den berühmten Schritt schneller waren die Spieler des ESV Türkheim (blaue Trikots) im Derby gegen den EV Bad Wörishofen (weiße Trikots).
Bild: Robert Prestele

Plus Der ESV Türkheim richtet zum zweiten Mal ein bayerisches Endturnier aus. Dabei muss sich der Gastgeber nur der Übermannschaft beugen.

Zu einem schwäbisch- oberbayerischen Duell gestaltete sich das Eishockey-Finalturnier der U15-Bezirksliga-Gruppen in Türkheim. Am Ende verwies der EV Fürstenfeldbruck den Gastgeber ESV Türkheim auf den zweiten Rang. Die SG Dachau/München und der EV Bad Wörishofen platzierten sich im Sieben-Schwaben-Stadion auf Rang drei und vier.

Eine Besonderheit hielt gleich der Turnier-Modus bereit: Bei einer Spielzeit von 2 x 18 Minuten wurde jeder Spielabschnitt als eigenes Ergebnis gewertet, sodass am Ende jeder Begegnung zwei Resultate in die Wertung einflossen.

Das Lokalderby eröffnet das Turnier

Am Anfang aber stand das Derby: Der Spielplan präsentierte nämlich gleich als erste Begegnung das Duell der Nachbarn Türkheim und Bad Wörishofen. Nach kurzem Abtasten läutete ESVT-Stürmer Constantin Albrecht dann das Turnier ein, als er einen Alleingang zum Führungstreffer für die Gastgeber abschloss. Nach dem 2:0 durch ESVT-Kapitän Pius Bader folgte der Auftritt des Leon Schmolke: Erst erzielte er per sehenswertem Shorthander das 3:0, um kurz darauf gleich noch das 4:0 folgen zu lassen.

Rasantes Finale in Türkheim

Auch den zweiten Spielabschnitt eröffnete Constantin Albrecht mit einem Treffer für den ESVT. Die „kleinen Wölfe“ der Kurstadt hatten sich nun zwar besser auf die Türkheimer eingestellt, doch nach Toren von Leon Schmolke und Vincent Schulze für die Gastgeber mussten die Kurstädter ihre zweite Derby-Niederlage einstecken.

Nach der zweiten Begegnung, welche Fürstenfeldbruck mit einem 3:1 und einem 2:0 gegen die SG Dachau/München für sich entschied, galten die Fürstenfeldbrucker Akteure, aufgrund ihrer dynamischen und temporeichen Spielweise, bei vielen Zuschauern bereits als Favoriten. Dies belegten die Oberbayern dann auch überzeugend im folgenden Auftritt gegen den EV Bad Wörishofen. Die Kurstädter wehrten sich nach Kräften, mussten aber ein 1:5 und ein 1:6 hinnehmen, während Konstantin Barth jeweils zumindest der Ehrentreffer gelang.

Auch das zweite Spiel gewinnt der ESV Türkheim

Nicht ganz so dominierend, aber doch auch erfolgreich, gestaltete der Türkheimer Nachwuchs seinen zweiten Einsatz. Gegen die SG Dachau/München legten Pius Bader, Kornelius Benz und Julian Buhl im ersten Spielabschnitt ein glattes 3:0 vor. Leon Schmolke per Doppelpack und Constantin Albrecht sorgten für das identische Ergebnis im zweiten Durchgang. Insbesondere Goalie Tim Schweinberger ließ die Oberbayern schier verzweifeln und hielt für sein Team die Null.

Im Spiel fünf boten die Bad Wörishofer gegen die SG Dachau/München wohl ihr bestes Spiel des Turniers. Speziell Mara Straßmeier im Wörishofer Tor ragte hier heraus. Durch Tore von Sabina Kaiser und Tobias Förg rang Bad Wörishofen die SG schließlich mit 2:1 nieder und feierte die ersten Punkte. Die Revanche folgte jedoch mit einem 3:1 für die Oberbayern auf dem Fuße, wobei Sabina Kaiser wenigstens das Ehrentor gelang.

Die Entscheidung fällt im letzten Turnierspiel

Im letzten Spiel des Turniers entschied sich also die bayerische Bezirksligameisterschaft zwischen dem ESVT und Füstenfeldbruck. ESVT-Stürmer Vincent Schulze nutzte ein Solo zwar zur Führung, aber nur Sekunden später stand es 1:1. Dem Ausgleich ließen die Fürstenfeldbrucker einen zweiten und gar noch einen dritten Treffer folgen. Leon Schmolke schaffte zwar noch den Anschlusstreffer, aber letztlich blieb es bei der knappen Niederlage der Türkheimer. Lange auf des Messers Schneide stand der zweite Spielabschnitt. Ab der zwölften Minute allerdings waren die Oberbayern nicht mehr zu halten. Mit drei Treffern feierten sie verdient den Turnier-Sieg. Der ESV Türkheim hingegen schloss so eine erfolgreiche Saison mit dem zweiten Rang des Turniers gebührend ab.

Constantin Albrecht, der 15-jährige Stürmer des ESVT, bilanzierte stellvertretend für sein Team: „Es war nun doch eine lange Saison. Wir haben noch einmal alles gegeben, am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. Der zweite Platz kann sich jedoch auch sehen lassen und die Fürstenfeldbrucker haben ja auch stark gespielt und nicht unverdient gewonnen.“ Die Jugendleiterin der Türkheimer, Christiane Maurer-Werny, war mit der Saison und dem Turnier sehr zufrieden. „Das Turnier war sozusagen der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison. Interessant war natürlich auch der Vergleich mit den Teams der anderen Bezirksliga-Gruppe“, so ihr Fazit. Erfreuliche Notiz am Rande: Die ansehnliche Zahl an Mädchen in den Teams zeugen von deren wachsender Begeisterung für den Eishockeysport.

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